Originaltitel: Tea and Sympathy
USA 1956
Deborah Kerr
John Kerr
Leif Erickson
Regie: Vincente Minnelli
Verleih: unbekannt
Der junge Tom Robinson Lee, ein sensibler Internatsschüler, wird von seinen Mitschülern gehänselt, weil er nicht an deren Teenagerspäßen und Initiationsriten teilnimmt, sich nicht sonderlich für Sport interessiert und als Intellektueller gilt. Nur Freund Al nimmt ihn in Schutz, bringt ihm bei, wie ein Mann zu gehen und sich zu integrieren. Tom hat eine Affäre mit Laura Reynolds, der Ehefrau seines Lehrers Bill, eines gefühlskalten Prahlhans. Jahre später trifft Tom Laura wieder, hat seine Erfahrungen zu Buch gebracht.

Im Theaterstück "Tea and Sympathy" von Robert Anderson war Tom offen homosexuell und von Vater und Mitschülern entfremdet. Der Production Code Hollywoods zwang Anderson im Drehbuch zu Abschwächungen und Änderungen, die sich über drei Jahre hinzogen, weil man auch den Ehebruch von Deborah Kerr nur widerwillig akzeptierte. Vincente Minnelli deutet in seiner Inszenierung die latenten homoxesuellen Neigungen Toms an, aber Unentschiedenheit siegt über Themenbrisanz. In Old Europe verstand man die ganze Aufregung nicht.
| Darsteller: | Deborah Kerr | ||
|---|---|---|---|
| John Kerr | |||
| Leif Erickson | |||
| Edward Andrews | |||
| Regie: | Vincente Minnelli | ||
| Drehbuch: | Robert Anderson | ||
| Produzent: | Pandro S. Berman | ||
| Kamera: | John Alton | ||
| Musik: | Adolph Deutsch | ||
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