Henry Hübchen
Hannelore Elsner
Udo Samel
Regie: Dani Levy
Verleih: X Verleih (Warner)
Jaecki Zucker (Henry Hübchen) steckt in Schwierigkeiten. Dem einst renommierten Sportreporter und Lebemann ist die Frau (Hannelore Elsner) davongelaufen, und der Gerichtsvollzieher sitzt ihm im Nacken. Jetzt kann nur noch ein Sieg beim mit 100.000 Euro dotierten Pool Billard Turnier helfen. Ausgerechnet da ereilt ihn die Nachricht vom Tod seiner Mutter und zwingt ihn, sich gleichermaßen mit seinem verhassten Bruder (Udo Samel) wie auch mit seinen bis dato erfolgreich verleugneten, jüdischen Wurzeln auseinander zu setzen. Aber was tut man nicht alles für ein stattliches Erbe.
Dani Levy inszenierte die charmante Culture Clash Familienkomödie um Freundschaft und Liebe.
Vierzig Jahre lang wollte Jaeckie Zucker nichts mit seiner Familie zu schaffen haben. Jetzt steht sie vor der Tür und die Erbschaft auf dem Spiel.
Eigentlich will Zucker (Henry Hübchen) nichts mit "diesem Club" zu tun haben, der jüdischen Mischpoke samt Rabbi und religiösen Ritualen. Der einstige DDR-Sportreporter ist auf den Hund gekommen, der Gerichtsvollzieher will Geldschulden eintreiben, seine Frau hat ihn verlassen.
Einziger Hoffnungsschimmer für den routinierten Billardspieler: ein mit 100 000 Euro dotiertes Turnier.
Doch statt mit ruhiger Hand die Kugel zu stoßen, muss er sich mit Bruder Samuel (Udo Samel) samt Frau, nymphomaner Tochter und Sohn herumschlagen, die zur Beerdigung der Mutter und siebentägiger Totenwache angereist sind und auf Tradition inklusive koscherer Küche bestehen.
Gute Miene zum bösen Spiel: Schlitzohr Jaeckie hat ganz eigene Pläne (Foto: X Verleih (Warner))
Noch schlimmer: Die verfeindeten Brüder müssen sich versöhnen, sonst ist das Erbe dahin. Beim Spagat zwischen Trauer und Billard gerät Zucker immer tiefer in einen Sumpf aus Lügen und Laster.
Dani Levys Kömodie strotzt nur so vor Ironie und Aberwitz - ein großes Vergnügen!
| Darsteller: | Henry Hübchen | als Jaeckie Zucker | |
|---|---|---|---|
| Hannelore Elsner | als Marlene | ||
| Udo Samel | als Samuel | ||
| Golda Tencer | als Golda / Marilyn | ||
| Steffen Groth | als Thomas | ||
| Anja Franke | als Jana | ||
| Sebastian Blomberg | als Joshua | ||
| Elena Uhlig | als Lilly | ||
| Rolf Hoppe | als Rabbi Ginsberg | ||
| Inga Busch | als Irene | ||
| Antonia Adamik | als Sarah | ||
| Axel Werner | als Eddy Dürr | ||
| Renate Krößner | als Linda | ||
| Ghada Hammoudah | als Janice | ||
| Tatjana Blacher | als Tatjana | ||
| Jurij Rosstalnyi | als Ukrainer | ||
| Bernd Stegemann | als Gerichtsvollzieher | ||
| Tino Lau | als Hüne | ||
| Ulrich Voß | als betrunkener Gast | ||
| Holger Franke | als Wirt Billardkneipe | ||
| Manfred Möck | als Fahrer Leichenwagen | ||
| Victoria Deutschmann | als Bartenderin | ||
| Peter König | als Polizist | ||
| Adriana Altaras | als Verkäuferin Judaica-Laden | ||
| Sven Markholz | als Telegrammbote | ||
| Jakob Klaffke | als Taxifahrer | ||
| Klaus Müller | als Friedhofsaufseher | ||
| Rolf Hahn | als Polizist Klinik | ||
| Susanne Vogt | als Ärztin | ||
| Klaus Wowereit | als Klaus Wowereit | ||
| Kirsten Sprick | als Taxifahrerin | ||
| Dani Levy | als Poolspieler | ||
| Regie: | Dani Levy | ||
| Drehbuch: | Dani Levy | ||
| Holger Franke | |||
| Produzent: | Manuela Stehr | ||
| Kamera: | Carl-Friedrich Koschnick | ||
| Schnitt: | Elena Bromund | ||
| Musik: | Niki Reiser | ||
| Produktionsdesign: | Christian M. Goldbeck | ||
| Stefan Hauck | |||
| Kostüme: | Lucie Bates | ||
| Ton: | Arno Wilms | ||
| Elmar Wilms | |||
| Casting: | Risa Kes | ||
Die Mitglieder der Deutschen Filmakademie haben die für den Deutschen Filmpreis nominierten Filme bekannt gegeben.
Dani Levys "Alles auf Zucker!" ist mit zehn Nennungen in den verschiedenen Kategorien klarer Favorit. Die Komödie wurde u.a. in den Kategorien Bester Spielfilm, Bester Schnitt, Bestes Szenenbild und Beste Filmmusik nominiert.
Darüber hinaus sind die beiden Hauptdarsteller des Films, Hannelore Elsner und Henry Hübchen, in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin bzw. Bester Hauptdarsteller nominiert.
Die Verleihung des Deutschen Filmpreises findet am 8. Juli in der Berliner Philharmonie statt.
Die Liste mit allen Nominierten finden Sie » hier.
Als Henry Hübchen 2005 für "Alles auf Zucker!" mit dem Deutschen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde, schrieb er mit...
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