Gedanken provozierende Science-Fiction-Märchenfantasie, um einen Liebe empfindenen Kindroboter, der auf der Suche nach seiner Seele eine gefährliche Odyssee durchlebt. http://images.kino.de/flbilder/max01/bf01/bf36/b0136999/b150x150.jpg A.I. - Künstliche Intelligenz

Filmdetails

A.I. - Künstliche Intelligenz

Gedanken provozierende Science-Fiction-Märchenfantasie, um einen Liebe empfindenen Kindroboter, der auf der Suche nach seiner Seele eine gefährliche Odyssee durchlebt.


A.I. - Künstliche Intelligenz
Start: 13.09.2001

Originaltitel: A.I. - Artificial Intelligence

Science Fiction / Drama

USA 2001
Laufzeit: 146 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Haley Joel Osment
Jude Law
Frances O'Connor

Regie: Steven Spielberg
Verleih: Warner

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Inhalt

David (Haley Joel Osment) ist der Prototyp eines neuen Kind-Roboters, der für seine menschliche Mutter Monica (Frances O'Connor) wahre Liebe empfindet. Monicas eifersüchtiger Sohn provoziert jedoch Davids Verstoßung. Es beginnt eine gefährliche Odyssee, in deren Verlauf David in einen echten Jungen verwandelt werden will. Mit einem sprechenden Teddybären und Gigolo Joe (Jude Law) sucht er nach Antworten auf Herkunft und Zukunft.

Optisch perfekt in Szene gesetzt, entwirft Steven Spielberg ein Gedanken provozierendes Zukunftsbild voller Symbolik und Suggestionskraft, wobei sich seine melancholische Menschlichkeit mit dem analytisch-sterilen Kalkül von Stanley Kubrick überschneidet, der das Projekt entwickelt hatte. Das Ergebnis ist ein erstaunliches Hommage-Hybrid, das sich mit der existenziellen Frage beschäftigt, was einen Mensch zum Menschen macht.


Kritik

Gedanken provozierende Science-Fiction-Märchenfantasie, um einen Liebe empfindenen Kindroboter, der auf der Suche nach seiner Seele eine gefährliche Odyssee zu bestehen hat.

Großansicht David bekommt eine menschliche Mutter (Foto: Warner)

David bekommt eine menschliche Mutter (Foto: Warner)

David (Haley Joel Osment), der erste mit Gefühlen programmierte Kinderroboter, wird von den Swintons adoptiert, da deren eigenes todkrankes Kind tiefgefroren auf die Entwicklung eines Heilverfahrens wartet. Wieder zurück zu Hause, provoziert ihr Sohn Davids Verstoßung.

Von der "Mutter" im Wald ausgesetzt, beginnt für David eine Odyssee, in deren Verlauf er sich sehnlichst wünscht, ein echter Junge zu werden. Dabei entdeckt er eine Welt, in der der Unterschied zwischen Mensch und Maschine ungeheuer groß und dennoch kaum wahrnehmbar erscheint...

Großansicht Gigolo Joe begleitet David auf seiner Odyssee (Foto: Warner)

Gigolo Joe begleitet David auf seiner Odyssee (Foto: Warner)

Treffen der Visionäre

Spielberg trifft Kubrick, wobei die Emotionalität von "E.T." mit dem kalten Kalkül des Rechners HAL aus "2001 - Odyssee im Weltraum" verschmilzt und ein faszinierendes Stück Kino entsteht.

Dank der optischen Perfektion von Kameramann Janusz Kaminski und dem tollen Spiel der Maschinenmenschen Haley Joel Osment und Jude Law gelingt Regisseur Spielberg ein provozierendes Zukunftsbild voller Symbolik und Suggestionskraft, in dem seine melancholische Menschlichkeit immer wieder aufblitzt.

A.I. - Künstliche Intelligenz

Darsteller:  Haley Joel Osment   als David
  Jude Law   als Gigolo Joe
  Frances O'Connor   als Monica Swinton
  Brendan Gleeson   als Lord Johnson-Johnson
  Sam Robards   als Henry Swinton
  William Hurt   als Professor Hobby
  Jake Thomas   als Martin Swinton
  Ken Leung   als Syatyoo-Sama
  Michael Mantell   als Dr. Frazier
  Michael Berresse   als Stage Manager
  Kathryn Morris   als Teenage Honey
  Adrian Grenier  
 
Regie:  Steven Spielberg  
Drehbuch:  Steven Spielberg  
Produzent:  Kathleen Kennedy  
  Steven Spielberg  
  Bonnie Curtis  
Ausf. Produzent:  Jan Harlan  
  Walter F. Parkes  
Buchvorlage:  Brian Aldiss  
Kamera:  Janusz Kaminski  
Schnitt:  Michael Kahn  
Musik:  John Williams  
Produktionsdesign:  Rick Carter  
  Richard L. Johnson  
  Jim Teegarden  
  Tom Valentine  
Kostüme:  Bob Ringwood  
Ton:  Ronald Judkins  

Spielberg kopiert "Terminator"

Besser gut geklaut als schlecht selbst erfunden…

Großansicht Steven Spielberg verfilmt "Robopocalypse" - und rechtfertigt, warum er damit ein etwas ausgelutschtes Thema wählt (Foto: Doubleday)

Steven Spielberg verfilmt "Robopocalypse" - und rechtfertigt, warum er damit ein etwas ausgelutschtes Thema wählt (Foto: Doubleday)

So wirkt das nächste Projekt von Star-Regisseur Steven Spielberg: In "Robopocalypse" reißt eine extrem leistungsfähige Computerintelligenz in Gestalt eines kleinen Jungen die Kontrolle über sämtliche chipgesteuerten Geräte der Welt an sich - und drängt damit die Menschheit an den Rand des Untergangs.

"Terminator"? "A.I."? "Minority Report"?, fragt sich da der geneigte Science-Fiction-Fan und wundert sich, dass ein Innovator wie Steven Spielberg sich derart bei Schon Gesehenem bzw. sogar Von-ihm-selbst-bereits-Verfilmtem bedient.

Doch schuld ist Spielberg in dem Fall nur bedingt, denn "Robopocalypse" ist eine Romanverfilmung. Damit muss sich im Zweifelsfall Autor Daniel H. Wilson des Guttenbergtums bezichtigen lassen.

Steven Spielberg rechtfertigt die Wahl seines neuen Filmstoffs indessen so: "Es geht um den globalen Krieg zwischen Mensch und Maschine. Das ist nicht das neueste Thema, es ist in der Science Fiction immer wieder behandelt worden - aber es wird von Jahr zu Jahr relevanter: Welche Folgen hat es, wenn man Technologie entwickelt, die uns das Leben erleichtern soll, und was passiert, wenn diese Technologie intelligenter wird, als wir selbst es sind? 'Robopocalypse' spielt etwa 15 oder 20 Jahre in der Zukunft, man kann sich also sehr gut in diese Zeit hineindenken."

Wie Chucky, die Mörderpuppe - nur mit 4.000 GB RAM

Der Roman erzählt den "Aufstand der Roboter" übrigens im Rückblick. Dabei wird jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Person geschildert: ein kleines Mädchen in den USA, dessen Puppen plötzlich zu sprechen anfangen, ein japanischer Technik-Experte, der eine Robopuppe als Gefährten hat, oder ein Soldat in Afghanistan, dessen Kriegsgerät verrückt spielt.

Pikant: Steven Spielberg hatte die Filmrechte an "Robopocalypse" bereits erworben, bevor der Roman überhaupt veröffentlicht wurde. Doch nun fallen die Buchkritiken eher durchwachsen aus. Dadurch sieht sich Spielberg offenbar zur Offensiv-Verteidigung genötigt. Schließlich ist "Robopocalypse" das nächste Projekt auf seinem Kalender, nachdem er die Arbeiten an "Lincoln" inzwischen abgeschlossen hat. Sogar der Kinostart für "Robopocalypse" ist schon fix: Am 4. Juli 2013 rebellieren die Computerchips.

Ein Rückzug kommt für den fleißigen Regisseur ohnehin auf keinen Fall in Frage. Denn Steven Spielberg wird nach eigener Aussage unausstehlich, wenn er keinen neuen Film in der Mache hat: "Fragen Sie meine Frau und meine Kinder, wie es mit mir ist, wenn ich kein neues Regieprojekt am Horizont habe - ich jammere herum, laufe in furchtbarem Zustand durch das Haus und fühle mich elend. Kurz: Das Leben mit mir ist die Hölle!"

Bilder zu "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen"

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Nicht nur als Roboter mit menschlichen Gefühlen in Steven Spielbergs düsterer Zukunftsvision "A.I. - Künstliche Intelligenz" rührte...

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