Weil Drew Barrymore ihr Kurzzeitgedächtnis verloren hat, verliebt sie sich in einer hinreißend romantischen Komödie jeden Tag aufs Neue in Adam Sandler. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz15/z0415502/b150x150.jpg 50 erste Dates

Filmdetails

50 erste Dates

Weil Drew Barrymore ihr Kurzzeitgedächtnis verloren hat, verliebt sie sich in einer hinreißend romantischen Komödie jeden Tag aufs Neue in Adam Sandler.


50 erste Dates
Start: 22.04.2004

Originaltitel: 50 First Dates

Komödie

USA 2004
Laufzeit: 99 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Adam Sandler
Drew Barrymore
Sean Astin

Regie: Peter Segal
Verleih: Columbia Tristar

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Henry Roth (Adam Sandler), von Beruf Tierarzt in einem hawaiianischen Touristenaquarium, verliebt sich eines Tages unsterblich in die hübsche Lucy Whitmore (Drew Barrymore). Er ahnt jedoch nicht, dass Lucy seit einem Unfall unter einer Gedächtnisschwäche der besonderen Art leidet und daher jeden Tag aufs Neue erobert werden will.

"Memento", "Und täglich grüßt das Murmeltier" und das Pärchen aus "Eine Hochzeit zum Verlieben" vereinen sich zu einem der abgründigsten Feelgood-Movies seit langem. Adam Sandler produzierte, Peter Segal ("Die Wutprobe") dirigierte, Sean Astin und Rob Schneider sind mit von der Partie.


Kritik

Muss Liebe schön sein: Adam Sandler und Drew Barrymore verfangen sich in einer Endlosschleife.

Großansicht Und täglich grüßt…der Lover (Foto: Columbia TriStar)

Und täglich grüßt…der Lover (Foto: Columbia TriStar)

Wenn sich zwei von Hollywoods einflussreichsten Stars zusammentun, um eine romantische Komödie zu drehen, steigt das Erwartungsbarometer ganz nach oben. Und das völlig zu Recht.

Denn Adam Sandler und Drew Barrymore, deren jeweilige Produktionsfirmen auch (mit)finanzierten, lassen bei ihrer ersten Zusammenarbeit seit "Eine Hochzeit zum Verlieben" (1997) keine Wünsche offen - sie erleben "50 erste Dates", und wir dürfen ent- und gespannt dabei zuschauen.

Großansicht Lucy wundert sich: Der "Fremde" weiß alles über sie (Foto: Columbia TriStar)

Lucy wundert sich: Der "Fremde" weiß alles über sie (Foto: Columbia TriStar)

Vergiss mein nicht

Henry Roth (Sandler) ist Meeresbiologe und arbeitet in einem Sea Life Park auf Hawaii. Sein Leben verläuft zwischen ständig wechselnden Affären und dem Basteln an seiner Segelyacht in geregelten Bahnen.

Bis er eines Tages die liebenswürdige Lucy (Barrymore) kennen lernt - und sich auf der Stelle in sie verliebt. Einziger Haken: Lucy hat bei einem Autounfall das Kurzzeitgedächtnis verloren und durchlebt seit über einem Jahr den immer gleichen Tag aufs Neue.

Also setzt Henry alles daran, dass sich Lucy jeden Morgen erneut in ihn verliebt…

Großansicht Im Haifischbecken der Liebe: Lucy ist für Henry der größte Fang (Foto: Columbia TriStar)

Im Haifischbecken der Liebe: Lucy ist für Henry der größte Fang (Foto: Columbia TriStar)

Das perfekte Date

Voll spaßiger Gags und romantischer Untertöne steckt diese in den USA megaerfolgreich durchgestartete "Und täglich grüßt das Murmeltier"-Variante. Komödienspezialist Peter Segal trifft voll ins Schwarze, auch mit seiner perfekten Besetzung.

Dauerdaten angesagt, auch im Kino!

50 erste Dates

Darsteller:  Adam Sandler   als Henry Roth
  Drew Barrymore   als Lucy Withmore
  Sean Astin   als Doug Withmore
  Blake Clark   als Marlin Withmore
  Rob Schneider   als Ula
  Dan Aykroyd   als Dr. Keats
  Amy Hill   als Sue
  Nephi Pomaikai Brown   als Nick
  Lusia Strus   als Alexa
  Allen Covert   als Ten Second Tom
  Maya Rudolph   als Stacy
 
Regie:  Peter Segal  
Drehbuch:  George Wing  
Produzent:  Steve Golin  
  Jack Giarraputo  
  Nancy Juvonen  
Koproduzent:  Larry Kennar  
  Scott Bankston  
Ausf. Produzent:  Jay Roach  
  Michael Ewing  
  Daniel Lupi  
Kamera:  Jack N. Green  
Schnitt:  Jeff Gourson  
Musik:  Teddy Castellucci  
Produktionsdesign:  Alan Au  
  Domenic Silvestri  
Kostüme:  Ellen Lutter  
Ton:  David Kelson  
Casting:  Roger Mussenden  

"Ein Filmset ist wie ein Schlachtfeld"

Peter Segal und Adam Sandler erweisen sich als äußerst erfolgreiches Duo. Mit "Die Wutprobe", ihrer ersten gemeinsamen Arbeit, landeten sie einen Megahit am US-Boxoffice. Mit "50 erste Dates" wiederholten sie den Erfolg. Der Film, in dem Drew Barrymore die weibliche Hauptrolle spielt, läuft jetzt in den deutschen Kinos.

Großansicht Peter Segal (M.), Adam Sandler und Drew Barrymore bei den Dreharbeiten (Foto: Columbia TriStar)

Peter Segal (M.), Adam Sandler und Drew Barrymore bei den Dreharbeiten (Foto: Columbia TriStar)

» In "50 erste Dates" vergisst Drew Barrymore jeden Morgen den vorherigen Tag. Wie realistisch ist diese Art des Gedächtnisverlustes?

PETER SEGAL:

Nach mehreren Gesprächen mit Hirnspezialisten und Neurologen haben wir erfahren, dass diese Krankheit tatsächlich existiert. Die Störung der Erinnerung kann durchaus von einem Unfall ausgelöst werden.

Wir wollten das Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen. Drews Figur wollten wir durchaus ernst zeichnen. Die komödiantischen Elemente - was die Krankheit betrifft - haben wir auf Ten Second Tom beschränkt.

Großansicht Adam Sandler macht bei Jack Nicholson "Die Wutprobe" (Foto: Columbia TriStar)

Adam Sandler macht bei Jack Nicholson "Die Wutprobe" (Foto: Columbia TriStar)

» Nach "Die Wutprobe" ist "50 erste Dates" Ihr zweites Filmprojekt mit Adam Sandler. Bei Ihrem nächsten Projekt, "The Longest Yard", arbeiten Sie wieder mit Sandler. Was macht die Zusammenarbeit so besonders?

Adam bezahlt mich einfach ziemlich gut. Nein, Spaß beiseite. Wir verstehen uns einfach fantastisch. Die Arbeit am Set läuft reibungslos, da braucht nicht viel kommuniziert zu werden. Jeder weiß, was der andere will. Das ist toll. Denn die erste Zusammenarbeit zwischen Regisseur und Schauspieler kann anstrengend sein. Wenn du dagegen von vornherein weniger Zeit brauchst, um den anderen kennen zu lernen, dann kannst du mehr Zeit darauf verwenden, an der Story zu arbeiten. Und das ist viel erfüllender. Schließlich sind wir in erster Linie Geschichtenerzähler.

Großansicht In "Punch-Drunk Love" sammelt Adam Sandler Pudding-Coupons (Foto: Senator)

In "Punch-Drunk Love" sammelt Adam Sandler Pudding-Coupons (Foto: Senator)

» Finden Sie, dass Sandler von den Kritikern unterbewertet wird?

Ja. Offensichtlich ist er in Amerika erfolgreicher. Das kann mit daran liegen, wie sich ein bestimmter Humor in andere Länder überträgt. Gerade Filme wie "Punch-Drunk Love" und "Spanglish", den er gerade mit Jim Brooks dreht, zeigen dem Publikum einen anderen Adam Sandler. Ich denke, die Leute müssen verstehen lernen, dass Adam - ähnlich wie Jim Carrey und Robin Williams - nicht ausschließlich auf die Rolle des Comedian abonniert ist. Ich finde es großartig, wenn man immer wieder überraschen kann.

Großansicht Adam Sandler als fürsorglicher Veterinär in "50 erste Dates" (Foto: Columbia TriStar)

Adam Sandler als fürsorglicher Veterinär in "50 erste Dates" (Foto: Columbia TriStar)

» Wie kam es zur erneuten Zusammenarbeit in "The Longest Yard"?

Das Tolle ist, dass Adam wahnsinnig gute Drehbücher an Land zieht. Er fragte mich ganz einfach, ob ich nicht Lust hätte, bei "The Longest Yard" mitzumachen. Aber ich hätte es nicht gemacht, wenn ich die Geschichte nicht gemocht hätte. Ich liebe das Original aus dem Jahr 1974 und wollte schon immer einen Footballfilm drehen.

"The Longest Yard" ist sowohl Adams als auch mein dramatischster Stoff. Er erzählt die Geschichte eines Sträflings, der eine zweite Chance erhält und sich auf den harten Weg macht, seine Würde wiederzuerlangen. Im Juli ist Drehstart.

Großansicht Dreamtam Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio (Foto: Fox)

Dreamtam Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio (Foto: Fox)

» Aber dreimal in Folge mit demselben Schauspieler zu drehen, ist das nicht ungewöhnlich?

Das habe ich mich auch gefragt. Allerdings habe mich meine Nachforschungen beruhigt: Es ist absolut kein Novum.

Angefangen von George Cukor und Katharine Hepburn über John Ford und John Wayne hin zu Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio - diese Konstellationen ziehen sich durch die ganze Filmgeschichte. Ich wähne mich also in repräsentativer Gesellschaft.

Großansicht Und täglich eine neue Anmache: Henry hat nur noch Augen für Lucy (Foto: Columbia TriStar)

Und täglich eine neue Anmache: Henry hat nur noch Augen für Lucy (Foto: Columbia TriStar)

» Sie sagten einmal, einen Film zu machen ist wie Krieg führen. Warum?

Da sind den ganzen Tag Generäle, Majore, Direktoren um dich herum. Das ist wirklich ermüdend und außerdem lastet ein enormer Druck auf dir. Vor allem ist es richtig krank, wenn man sich vorstellt, was ein Film heutzutage kostet. Aber die Filmindustrie ist für Amerika die wichtigste Industrie. Film ist der Exportartikel Nummer eins, vor Stahl und Weizen. Und als Regisseur bekommst du eine schwere Bürde aufgeschultert. Ich sage immer: Wenn du nur einen Film gemacht hast, bist du bereits ein Veteran. Du weißt zwar nicht alles übers Filmemachen - vom künstlerischen Aspekt her, doch du bekommst sofort spitz, wie es von der produktionstechnischen Seite her läuft. Das ist eine schwere Prüfung, bei der du meinst, aufs Schlachtfeld geschickt zu werden.

Großansicht Henry und Lucy kommen sich wieder einmal näher (Foto: Columbia TriStar)

Henry und Lucy kommen sich wieder einmal näher (Foto: Columbia TriStar)

» Können Sie sich vorstellen, auch mal ein Drama zu inszenieren?

Ja. Das ist gerade der Grund, weshalb ich so von "The Longest Yard" angetan bin. Ich nähere mich langsam diesem Genre an. Ich sehe mich in einem konstanten Lernprozess. Ich muss nicht unbedingt in aller Eile ein großartiges Drama inszenieren. Wenn die Zeit reif ist, werde ich auch eines machen.

» Welches Date möchten sie immer wieder erleben?

Gute Frage. Womöglich...Oh Gott...ich komme ins Stottern. Wenn ich jetzt was über meine Karriere sage, wird sich meine Frau aufregen. Ich sage - mit einem Augenzwinkern: den Tag, an dem ich meine Frau kennen lernte.

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