Gerard Butler
Lena Headey
Dominic West
Regie: Zack Snyder
Verleih: Warner
Es ist das letzte Aufgebot: 300 loyale Elite-Kämpfer stehen König Leonidas (Gerard Butler) von Sparta bei, als er 480 vor Christus in den Krieg zieht. Geradezu lebensmüde mutet sein Versuch an, sich dem in die Hunderttausende gehenden Heer von Perserkönig Xerxes (Rodrigo Santoro) entgegenzustellen, der in Griechenland eingefallen ist und das Land unterjocht. Leonidas beabsichtigt das Abendland in der Enge der Thermopylen verteidigen zu können. Zunächst stellen sich tatsächlich Erfolge ein - bis Verrat und Neid den Plan torpedieren.
Nach "Sin City" kommt eine weitere kongeniale Deluxe-Verfilmung von einem Kultcomic Frank Millers. Zack Snyder sorgt nach seinem beachtlichen "Dawn of the Dead"-Remake für eine per Computer extrem stilisierte Schlachtplatte mit unmittelbarem Nahkampferlebnis.
Schwarz färbt sich der Himmel, rot die Erde in der grandiosen Verfilmung des Kultcomics über die Kollision von Spartas Stolz und Persiens Übermacht.
Unerbittlich, voller Gewalt und ausgelebter Urinstinkte ist die Welt von Frank Miller, in der die Hoffnungslosigkeit Grundstimmung ist, trotzdem aber Helden mit faszinierenden Persönlichkeiten generiert. Es gibt sie in "Sin City", in "The Dark Knight Returns" und auch im antiken Abenteuer "300", das durch Zack Snyder ("Dawn of the Dead") eine visuell und atmosphärisch kongeniale Umsetzung erfährt.
Keine faktenorientierte und ausgewogene Geschichtsstunde, sondern eine monumentale Fantasie über den Mythos Sparta und den antiken Heldenbegriff. 480 vor Christus versucht das persische Großreich, Griechenlands Stadtstaaten zu unterwerfen.
Spartas König Leonidas (Gerard Butler) bietet der gigantischen Übermacht die Stirn - ohne Unterstützung des Rats, aber mit dem Segen seiner stolzen Frau (Lena Headey). Mit 300 spartanischen Elitekriegern und wenigen griechischen Verbündeten stemmt sich der Männerbund am Engpass der Thermopylen gegen die Angriffswellen der Perser, bis auch der letzte Zuschauer mit dem Rücken zur Wand Widerstand leistet.
"300" ist ein bildgewaltiges Aufputschmittel, unwiderstehlich in seiner Wirkung, hoch stilisiert in seinen Tableaus, die mit Unterstützung digitaler Effekte ganz in der Comic-Welt leben. Wolfsaugen leuchten im Nebel, Könige positionieren sich vor riesigem Vollmond, Heerscharen dehnen sich aus bis zum Horizont, während das Licht durch die Wolken bricht und der Zorn Spartas in die Kriegsmasse des Gegners sticht.
Das ist verklärt, aber nie vorbildhaft, gewalttätig, aber nie sadistisch. Wer Realismus will, öffnet die Haustür. Wer ein mitreißendes Spektakel sucht, findet es im Kino.
| Darsteller: | Gerard Butler | als Leonidas | |
|---|---|---|---|
| Lena Headey | als Gorgo | ||
| Dominic West | als Theron | ||
| David Wenham | als Dilios | ||
| Vincent Regan | als Captain | ||
| Michael Fassbender | als Stelios | ||
| Tom Wisdom | als Astinos | ||
| Andrew Pleavin | als Daxos | ||
| Andrew Tiernan | als Ephialtes | ||
| Rodrigo Santoro | als Xerxes | ||
| Giovani Antonio Cimmino | als Pleistarchos | ||
| Regie: | Zack Snyder | ||
| Drehbuch: | Zack Snyder | ||
| Kurt Johnstad | |||
| Michael Gordon | |||
| Produzent: | Gianni Nunnari | ||
| Mark Canton | |||
| Bernie Goldman | |||
| Jeffrey Silver | |||
| Ausf. Produzent: | Deborah Snyder | ||
| Frank Miller | |||
| Craig J. Flores | |||
| Thomas Tull | |||
| William Fay | |||
| Benjamin Waisbren | |||
| Buchvorlage: | Frank Miller | ||
| Lynn Varley | |||
| Kamera: | Larry Fong | ||
| Schnitt: | William Hoy | ||
| Musik: | Tyler Bates | ||
| Produktionsdesign: | James Bissell | ||
| Kostüme: | Michael Wilkinson | ||
| Casting: | Carrie Hilton | ||
Breitseite für Gerard Butler: ein Wellenbrechers zwang den Star aus "300" zu einem ungeplanten Abstecher im Krankenhaus. Die Crew seines neuen Werks "Mavericks" bangte derweil um seinen Gesundheitszustand.
Nicht die rechte Gerade eines Kontrahenten schickte Gerard Butler auf direktem Weg ins Krankenhaus, sondern eine beachtliche Welle an der nordkalifornischen Küste. Der Wasserturm erfasste den Star des Schlachtepos "300" im Laufe der Dreharbeiten zum Surferfilm "Mavericks".
Butler agierte für eine Szene auf seinem Surfbrett, als die 4-Meter-Klatsche heranraste und ihn vom Sportgerät fegte. Die Wassermassen drückten den Australier unter Wasser. Der Hollywoodstar versuchte verzweifelt, der Waschmaschine zu entkommen.
Das gelang Gerard jedoch nicht auf Anhieb, wie Surfprofi Frank Quirarte in seinem ESPN Action Sports Blog bestätigt: "Butler wurde von einer soliden Doppelwelle unter Wasser gehalten und bekam weitere vier oder fünf Wellen auf den Kopf."
Damit nicht genug. Der Waschgang ging für Butler noch weiter, die Gefahr bei weitem noch nicht gebannt, wie Quirarte berichtet: "Danach wurde er durch die Felsen gespült, bevor er schließlich herausgezogen werden konnte. Als sie Butler ans Ufer brachten, hatte er diesen Starrblick, den Surfer nach einem Zweifachwellen-Niedergang oder einer Nahtoderfahrung bekommen."
Daraufhin wurde Gerard Butler ins Stanford University Medical Centre gebracht und sein Gesundheitszustand auf Herz und Nieren geprüft, bevor er die Klinik wieder verlassen durfte. Mit dem schottischen Actionstar ist alles OK, wie seine Agenten bestätigen: "Ihm geht's gut. Es war sehr gruselig. Sie brachten ihn in die Stanford Uni-Klinik. Zur Vorsorge wollten wir alle, dass er nach den Geschehnissen ordentlich durchgecheckt wird. Er wurde mit dann aber mit Glanz und Gloria entlassen."
Na dann kann es ja mit den Dreharbeiten am berühmten Surfspot "Maverick" weitergehen.
"300" machte ihn zum testosteronstarken Superstar. Schillernde Schurken, elegante Bösewichte und historische Abenteurer gehören zu den...
Mit ihrer eleganten, attraktiven und stolzen Erscheinung ist die brünette britische Film- und Theaterschauspielerin Lena Headey ein Blickfang....
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