Kubricks visionärer SciFi-Klassiker von 1968, der auch heute noch durch seinen Look, sein langsames Erzähltempo und die provokant-pessimistische Geschichte besticht. http://images.kino.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz41/z0141088/b150x150.jpg 2001 - Odyssee im Weltraum

Filmdetails

2001 - Odyssee im Weltraum

Kubricks visionärer SciFi-Klassiker von 1968, der auch heute noch durch seinen Look, sein langsames Erzähltempo und die provokant-pessimistische Geschichte besticht.


2001 - Odyssee im Weltraum
Start: 22.02.2001

Originaltitel: 2001: A Space Odyssey

Science Fiction

Großbritannien 1968
Laufzeit: 149 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Keir Dullea
Gary Lockwood
William Sylvester

Regie: Stanley Kubrick
Verleih: Warner

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Ein mysteriöser, schwarzer Monolith vermutlich außerirdischer Abstammung beeinflusst in der Urzeit die Evolution und Entstehung der Menschheit. Jahrtausende später wird der Monolith von Wissenschaftlern auf dem Mond entdeckt. Er lockt ein Raumschiff Richtung Jupiter. Doch die Mission endet nach einem Computerzusammenbruch in einer Katastrophe. Der einzige Überlebende muss sich dem Monolithen stellen.


Kritik

2001 - Odyssee im Weltraum

Ein Meilenstein des Kinos: Kubricks Zukunftstechniken und Weltraumaktionen überwältigen selbst Jahrzehnte nach seiner Erstaufführung das Publikum. Die gigantische Weltraumoper hat nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Immer noch fesseln die Effekte, während der thematische Reichtum der pessimistischen Evolutionsstory beweist, dass brillante Unterhaltung auch provokant und anregend sein kann. Die Produktion der visuellen Reise mit einem irre gewordenen Steuercomputer und Bildeffekten, die alles bisher da gewesene übertrafen, dauerte mehr als drei Jahre.

2001 - Odyssee im Weltraum

Darsteller:  Keir Dullea   als David Bowman
  Gary Lockwood   als Dr. Frank Poole
  William Sylvester   als Dr. Heywood R. Floyd
  Daniel Richter   als Moonwatcher
  Leonard Rossiter   als Dr. Andrej Smyslov
  Margaret Tyzack   als Elena
  Robert Beatty   als Dr. Halvorsen
  Sean Gregory Sullivan   als Dr. Michaels
  Alan Gifford   als Pooles Vater
  Glenn Beck   als Astronaut
  Ann Gillis   als Pooles Mutter
  Ed Bishop   als Shuttle-Kapitän
  Bill Weston   als Astronaut
 
Regie:  Stanley Kubrick  
Drehbuch:  Stanley Kubrick  
  Arthur C. Clarke  
Produzent:  Stanley Kubrick  
Buchvorlage:  Arthur C. Clarke  
Kamera:  Geoffrey Unsworth  
  John Alcott  
Schnitt:  Ray Lovejoy  
Musik:  Aram Khachaturian  
  Richard Strauss  
  Johann Strauß  
  György Ligeti  
Produktionsdesign:  Tony Masters  
  Harry Lange  
  Ernie Archer  
Kostüme:  Hardy Amies  
Ton:  Winston Ryder  

"2001 - Odyssee im Weltraum" mit neuen Szenen

Es war ein Meilenstein der Filmgeschichte.

Großansicht Also sprach Zarathustra - nur diesmal noch länger: Zu "2001 - Odyssee im Weltraum" sind neue Szenen aufgetaucht (Foto: Warner)

Also sprach Zarathustra - nur diesmal noch länger: Zu "2001 - Odyssee im Weltraum" sind neue Szenen aufgetaucht (Foto: Warner)

Ein Affe wirft einen Knochen hoch, dieser wirbelt in der Luft um die eigene Achse und - verwandelt sich plötzlich in eine Raumstation. Mit dieser Szene aus "2001 - Odyssee im Weltraum" schuf Regisseur Stanley Kubrick einen der berühmtesten Filmmomente. Nun sind sensationell weitere, noch nie gesehene Szenen aus dem Meisterwerk aufgetaucht. 17 Minuten, die Kubrick für die Kinofassung herausschnitt, lagerten in einem Safe in einer Salzmine im US-Bundesstaat Kansas.

Gefunden hat sie dort kein Geringerer als Douglas Trumbull, der zusammen mit Stanley Kubrick an den oscargekrönten Spezialeffekten für "2001 - Odyssee im Weltraum" gearbeitet hatte. Später lieferte Trumbull Effekte für "Der Blade Runner", Spielbergs "Unheimliche Begegnung der dritten Art", den ersten "Star Trek"-Kinofilm und führte beim Kultfilm "Lautlos im Weltraum" sogar selbst Regie.

"Avatar" hat's vorgemacht

Warum keiner von den Sequenzen in dem riesigen Safe, der dem Filmstudio Warner als Archiv dient, wusste, ist vorerst ein Rätsel. Laut Douglas Trumbull sind die Szenen technisch "perfekt erhalten". Er wisse nur nicht, was Warner mit dem Material von Stanley Kubrick, der 1999 nach dem Dreh von "Eyes Wide Shut" verstarb, nun vorhabe.

Natürlich liegt ein "2001 - Extended"-Kinofilm nahe, schließlich hat James Cameron mit "Avatar" gerade vorgemacht, wie sich auf diese Art ordentlich Geld verdienen lässt. Mit einem Kultfilm wie "2001" sollte das ebenso möglich sein - ein Geschäft, das sich Warner kaum entgehen lassen kann.

Insbesondere als die gefundenen Szenen keine unbedeutenden Schnipsel sind, sondern zum Teil extrem spannendes Material aus visuell faszinierenden Filmmomenten: Frank Poole bewegt sich in der legendären Zentrifuge, ein Weltraumspaziergang vor Franks Tod, eine Szene, in der HAL die Funkverbindung zwischen der Discovery und Franks Kapsel unterbricht, sowie einige Aufnahmen der Affen zu Beginn des Films.

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