Zack and Miri Make a Porno (2008)

Zack and Miri Make a Porno Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Zack and Miri Make a Porno: Launige, auch romantische Komödie vom Independentfilmveteran Kevin Smith.

Zack und Miri sind seit der Schulzeit beste Freunde. Um ihre chronischen Geldprobleme zu lösen, beschließen sie, einen Porno zu drehen. Aus der Schnapsidee machen sie tatsächlich ernst und beginnen mit dem Casting und weiteren Vorbereitungen. Die Dinge verkomplizieren sich zusehends, als sie sich ineinander verlieben.

Zack und Miri sind seit der Schulzeit beste Freunde. Um ihre chronischen Geldprobleme zu lösen, beschließen sie, einen Porno zu drehen. Aus der Schnapsidee machen sie tatsächlich ernst. Ein Kollege wird als Produzent und Geldgeber rekrutiert, Zack dichtet sich die “Krieg der Sterne”-Sexparodie “Star Whores” zusammen und Schauspieler werden aufgetrieben. Die Dinge verkomplizieren sich zusehends. Denn nach kleinen Eifersüchteleien wird schnell klar, dass Zack und Miri insgeheim schon lange ineinander verliebt sind, es jedoch nie zugeben wollten.

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Kritikerrezensionen

  • Im prüden Amerika stellen zwar Gewaltorgien im Kino kein Tabuthema dar, aber allein der Titel von Kevin Smith’ neuer Komödie genügte schon, um in den Medien Wellen der Empörung auszulösen. Werbespot-Buchungen im Fernsehen wurden gecancelt, Plakatmotive mussten geändert werden, und in Zeitungen sowie Zeitschriften kam es zu Protestartikeln.

    Dabei steckt hinter dem provozierenden Titel eine romantische Komödie mit einem der ältesten Lustspielplots des Genres über die in trauter Gemeinschaft verbundenen besten Freunde, die erst nach einigen emotionalen Verwicklungen feststellen müssen, für einander wie geschaffen zu sein.

    Mit Seth Rogen als ständig mittelloser Slacker Zack gewann Kevin Smith einen der derzeit populärsten US-Komödianten, und die sympathische Elisabeth Banks als dessen WG-Mitbewohnerin Miri wirkt hier passender besetzt denn als böse Stiefmutter unlängst in „Der Fluch der zwei Schwestern“.

    An dieser Stelle bleibt anzumerken, dass Banks doch eine gewisse Ähnlichkeit mit Joey Lauren Adams („Chasing Amy“) besitzt, der Ex-Freundin des Regisseurs. Neben Sex-Starlet Katie Morgan gibt sich mit Norma Kuzma alias Traci Lords ein ehemaliger Pornostar der Achtziger die Ehre. Die spätere Branchengegnerin beweist mit ihrer Rolle als Bubbles reichlich Selbstironie, aber darstellerisch legte sie in den letzten Jahrzehnten leider kaum zu. Neben ihr darf ebenso „Superman“-Darsteller Brandon Routh als Pornoakteur Bobby Long, der die Freunde auf einer Party erst auf die Idee eines eigenen X-Movies bringt, sein Heldenimage auf den Arm nehmen.

    Wer angesichts des Titels auf nackte Tatsachen hofft, dürfte weitgehend enttäuscht werden – es sei denn, man möchte unbedingt einmal Smith-Stammschauspieler Jason Mewes, bekannt als ständig bekiffter Drogenhändler Jay, ohne Hosen sehen. Daneben treten weitere vertraute Gesichter aus dem Kevin Smith-Universum auf, wie sich ohnehin dessen Hauptthemen Sex & „Star Wars“ wiederholen und verbinden. Sonst wird darüber nur endlos diskutiert. Dieses Mal planen die Protagonisten zuerst sogar einen „Krieg der Sterne“-Porno ("Star Whores"), was Anlass für allerlei anzügliche Anspielungen auf den George Lucas-Kosmos bietet. (Bei deren Übersetzung dürften die kreativen Kräfte des Synchronstudios gefragt sein.) In der Realität entstand tatsächlich unlängst ein solches (Mach-)Werk.

    Mit vielen Insiderscherzen und Pointen über die Kinoindustrie glückt Autor, Produzent und Regisseur Smith in der ersten Hälfte eine hohe Gagdichte, die er nicht über die volle Länge halten kann und will. Denn im letzten Drittel konzentriert sich Smith stärker auf die problematische Beziehung der beiden liebeskranken Protagonisten und die Frage, ob sie letztlich noch zusammen finden. Die Antwort darauf dürfte jeder geübte Kinogänger längst kennen. Aber während des Nachspanns sollte man trotzdem besser noch sitzen bleiben.

    Fazit: Nach dem schnulzigen „Jersey Girl“ und dem pubertären Humor von „Clerks 2“ findet Kevin Smith mit einer romantischen Komödie hinter dem schlüpfrigen Sex-Sujet zu alter Stärke zurück.
  • “Clerks”-Regisseur Kevin Smith, bekannt für seine spitzbübischen Slackercomedies, meldet sich mit einer rotzfrechen Romantikkomödie zurück.

    Wie gewohnt schreibt sich Smith zudem als Drehbuchautor die gewitzten Dialoge beißend ironisch von der Seele, was von jeher seine Stärke ist. Die Story kreist um die Freunde aus Kindheitstagen, Zack (Seth Rogen) und Miri (Elizabeth Banks), die zusammen eine Wohnung mieten. Nur mit Ach und Krach können sich die beiden liebenswerten Loser mit Jobs in einem Coffeeshop über Wasser halten. Abwechslung bringt ihr zehnjähriges Klassentreffen, wo Zack sich mit Bier volldröhnt und Miri sich peinlich erfolglos (und urkomisch zu verfolgen) an ihren ehemaligen Schwarm (“Superman Returns” Brandon Routh) ranwirft. Der ist nämlich mit seinem Freund angereist, der sich als schwuler Pornostar zu erkennen gibt. Dies bringt Zack auf die Idee, dass er und seine platonische Freundin Miri auch einen Porno drehen könnten, um ihre unbezahlten Rechnungen in den Griff zu bekommen. Ein Kollege wird als Produzent und Geldgeber rekrutiert, Zack dichtet sich die “Krieg der Sterne”-Sexparodie “Star Whores” zusammen und das schauspielerische Talent wird aufgetrieben. Darunter finden sich die legendäre Porno-Prinzessin Traci Lords und Smith-Regular Jason Mewes. Nach einigen logistischen Komplikationen (ihr selbstgemachtes Studio samt Equipment, Sets und Kostümen wird abgerissen) beginnen die Dreharbeiten sowie die Gefühlsprobleme zwischen Zack und Miri. Denn nach kleinen Eifersüchteleien wird schnell klar, dass die beiden insgeheim schon lange ineinander verliebt sind, es jedoch nie zugeben wollten. Ihr herrlich amateurhaftes Agieren vor der Kamera mündet in ihr “Erstes Mal”, das eigentlich ihre Liebe besiegelt. Doch beide wissen nicht wie sie sich nun einander gegenüber verhalten sollen und durch Missverständnisse kommt es zum Knatsch und Bruch. Nach ein paar sentimentalen Zwischentönen ist ein herziges Happy End Pflicht.

    Smith hält die Vulgaritäten insgesamt halbwegs im Zaum, auch wenn eine Bad-Taste-Einlage jenseits des Erträglichen ist. Im Gegensatz zu Judd-Apatow-Komödien, die Mannkind Rogen zum Star gemacht haben, gibt es keine männliche Frontal-Nacktaufnahme. Die freizügigste Ansicht sind nackte Brüste und der Ton bleibt letztlich augenzwinkernd unschuldig. Dazu tragen vor allem auch Rogen und Banks (die zuletzt in “W.” eine einnehmend charmante Laura Bush mimte) bei, die beide hervorragendes komisches Timing auf dem Kasten haben. ara.

Darsteller und Crew

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