Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (2009)

Originaltitel: Cloudy with a Chance of Meatballs
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen: Witzig-einfallsreiche, moderne Schlaraffenland-Story in 3-D von Sony Pictures Animation.

Flint bastelt seit seiner Kindheit im eigenen Labor im Garten seiner Eltern an seinen Erfindungen. Die hatten jedoch bisher immer einen Haken. Seine neueste Schöpfung ist ein Apparat, der Wasser in Nahrung verwandeln soll. Beim ersten Einsatz bricht in seinem Heimatstädtchen Swallow Falls das Chaos aus. Doch dann geschieht das Unfassbare: Es regnet Cheeseburger vom Himmel. Nachwuchs-Wetterreporterin Sam ist zur Stelle und wird mit ihrer Berichterstattung über das Phänomen zum Star. Ene Romanze bahnt sich zwischen den beiden an.

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Kritikerrezensionen

  • Der prallgefüllte Fast Food-Himmel öffnet sich und heraus plumpst ein schillerndes, energiegeladenes, absurdes und verdammt lustiges CGI-Festmahl. Leckerschmecker!
  • Übersprudelnd witzig-einfallsreiche, moderne Schlaraffenland-Story im 3-D-Format, mit der Sony Pictures Animation einen lebhaften Leinwandhit fürs Familienpublikum serviert.

    Die Geschichte wurde vom beliebten Kinderbuch des gleichen Titels von Ron und Judi Barrett inspiriert, in dem es jede Menge Leckerbissen inklusive Manna vom Himmel regnet. Dies beruht auf der Erfindung von Protagonist Flint Lockwood, der sich im Garten seiner Eltern ein aufwändiges Labor eingerichtet hat. Der Film beginnt mit den Kindheitstagen von Flint in Swallow Falls, wo sich alles um Sardinen dreht. Schon als Knirps erfindet er allerlei Dinge, die jedoch grundsätzlich einen Haken haben, wie seine Sprühschuhe aus der Dose, die ihm bis in die Gegenwart erhalten geblieben sind oder lästige Hybridkreaturen wie gefräßige Rattenvögel. Flints Vater, der einen Fischereigeschäft hat und sich bevorzugt in Anglerlatein ausdrückt, hat wenig Verständnis für Flints Flausen. Seine neueste Schöpfung ist ein Apparat, der Wasser in Nahrung verwandeln soll. Beim ersten Einsatz bricht im Städtchen heilloses Chaos aus und dann geschieht das Unfassbare: Es regnet Cheeseburger vom Himmel. Die Nachwuchs-Wetterreporterin Sam ist zur Stelle und wird mit ihrer Berichterstattung über das Phänomen zum Star. Sie und Flint freunden sich an und eine reizende Romanze zwischen zwei exzentrischen Eigenbrötlern bahnt sich an. Im Ort ist die Freude zunächst groß, da es jeden Tag eine neue Speise vom Himmel regnet. Ein kulinarisches Highlight ist die Geburtstagsüberraschung für den Sohn von Polizist Earl (im Original von Mr. T aus der Kult-TV-Serie “A-Team” gesprochen): es schneit Eiskrem in allen Geschmacksrichtungen. Natürlich kann all dies auf Dauer nicht gut gehen. Denn das Essen beginnt zu mutieren und es fallen immer größere “Super Size Me”-Portionen vom Himmel. Die Kids sind zwar begeistert, dass beispielsweise ein Riesenpfannkuchen ihre Schule platt macht, doch alsbald wird der Essensexzess gefährlich. So gilt es für Flint seine über der Stadt in den Wolken schwebende Erfindung außer Gefecht zu setzen. Ein actionreiches SciFi-Spektakel zum Finale nimmt nun seinen Lauf.

    Als Regieteam treten Phil Lord und Chris Miller an, die mit ihrem MTV-Cartoon “Clone High” eine eingeschworene Fangemeinde erlangten. Sie mischen ausgelassenen Spaß (wie Sam und Flints Date in einem Jello-Pudding-Palast) mit unterschwellig kritischen Tönen gegen Fresssucht, Genmanipulation und Verschwendung. Dies geschieht jedoch äußerst dezent und ohne erhobenen Zeigefinger. Optisch ist insbesondere die nuancierte Farbenpracht der Wolken imposant, die Figuren selbst wurden relativ simpel gestaltet. Aufgeweckte Dialoge und unkonventionelle Storytwists (wie ein umgekehrtes Makeover) tun ihr Übriges, ein herzhaftes Actionabenteuer zu garantieren. ara.
  • Cheeseburger die vom Himmel fallen, riesige Eiskugeln auf denen man Schlitten fahren kann und ein Schloss aus Wackelpudding. Was in "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" wie ein Kindertraum beginnt wird schnell zu einer Übelkeit erregenden Völlerei hinter dem sich völlig ungeniert ein gesellschaftskritischer Ansatz verbirgt. So geht es in dem quietschbunten, dreidimensionalen Animationsspaß ganz nebenbei auch um Fast Food-Überfluss, Fresssucht, Genmanipulation und Größenwahn.

    Dass der Film trotzdem nicht unappetitlich wird erklärt sich unter anderem aus dem Verzicht an Hyperrealismus was die Animation betrifft. Die schrägen Figuren wirken wie schlichte Karikaturen altbekannter Klischees, überzeugen dabei jedoch durch ihre sympathischen Charakterzeichnungen. Und auch das Essen – sei es nun einfach oder überdimensioniert – verliert niemals seinen Plastik-Charakter, was angesichts gigantischer Berge aus Essensresten wohl auch besser so ist.

    Die Handlung der gleichnamigen Kinderbuchvorlage von Judi und Ron Barrett aus dem Jahr 1978 wurde auf Spielfilmlänge aufgeblasen. Dabei standen für das Regieduo Chris Miller und Phil Lord offensichtlich die Effekte eher im Vordergrund als eine tiefgründige Geschichte. Doch angesichts des hohen Erzähltempos, der zahlreichen originellen Einfälle und der großen Portion Situationskomik und Wortwitz, macht der Film trotzdem großen Spaß. Zusätzlich werden die Zuschauer mit etlichen Filmzitaten aus dem Action- und Katastrophenfilmgenre bei Laune gehalten. Und schlussendlich sind es auch die vordergründigen Schauwerte, die aus "Cloudy With a Chance of Meatballs" einen mitreißenden Spaß für die ganze Familie machen.

    Mit seinem kulinarischen Filmspaß rund um ein lebendig gewordenes Schlaraffenland muss sich das Sony Animation-Studio jedenfalls nicht länger vor seinen größten Konkurrenten Pixar und DreamWorks verstecken.

    Fazit: Quietschbunt und komisch. "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" ist ein gelungener Filmspaß für die ganze Familie.
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