Wir kaufen einen Zoo (2011)

Originaltitel: We Bought a Zoo
Wir kaufen einen Zoo Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Wir kaufen einen Zoo: Mit Matt Damon und Scarlett Johansson besetzte Bestselleradaption über einen Witwer, der eine radikale Veränderung seines Lebens sucht und diese im Kauf eines heruntergekommenen Zoos findet.

Sechs Monate nach dem Tod seiner Frau wagt Benjamin Mee einen Neuanfang, stürzt sich mit seinen zwei Kindern in ein großes Abenteuer. Mit dem Kauf eines geschlossenen Zoos in Kalifornien übernimmt der Journalist auch die Verantwortung für die Tiere. Um nicht ruiniert zu werden, muss Mee schnellstmöglich wiedereröffnen. Ein Wunder ist also nötig – für Mees traumatisierte Familie wie auch die Tiere. Tierpflegerin Kelly bleibt skeptisch, doch mit ihrem kleinen Team versucht auch sie alles, um es möglich zu machen.

Ein Witwer wagt sechs Monate nach dem Tod seiner Frau einen Neuanfang und kauft einen heruntergekommenen Zoo. Bestsellerverfilmung von Cameron Crowe, der frei von Zynismus und Ironie mit großen Stars eine Geschichte der Hoffnung erzählt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine rührende Geschichte mit nostalgischem Charme erzählt der Familienfilm „Wir kaufen einen Zoo“ von Regisseur Cameron Crowe. Ein Vater und seine beiden Kinder ziehen nach dem Tod der geliebten Mutter aufs Land, wo sie einen Neuanfang wagen wollen. Dort wartet ein verwaister privater Tierpark auf sie, dessen wilde Tiere nirgends sonst untergebracht werden können. Der in Kalifornien spielende Film basiert auf dem autobiografischen Buch von Benjamin Mee, der 2006 in England einen heruntergekommenen Zoo kaufte. Aline Brosh McKenna, die Drehbuchautorin von „Der Teufel trägt Prada“, hat es so adaptiert, dass die Kraftanstrengung zur Rettung des Zoos und die stille Trauer der Familie bewegend miteinander verflochten werden.

    Matt Damon spielt den überforderten alleinerziehenden Vater, der Angst um seine kleine Restfamilie hat. Der 14-jährige Dylan, gespielt von Colin Ford, eckt in der Schule dauernd an. Nun muss der begabte Zeichner, der jedoch nur Horrorbilder zu Papier bringt, wegen seines Betragens sogar die Lehranstalt wechseln. Benjamin findet zu Dylan keinen Zugang, während die siebenjährige Rosie, gespielt von Maggie Elizabeth Jones, der Sonnenschein der Familie ist. Als Rosie bei der ersten Besichtigung des Grundstücks mit Zoo mit den Pfauen spricht, bekommt der gerührte Benjamin eine Vorstellung davon, was für eine glückliche Kindheit er ihr hier ermöglichen könnte.

    Mehr benötigt Benjamin nicht, um kurzentschlossen seine Zweifel bezüglich des Zoos beiseite zu schieben. Die von Scarlett Johansson gespielte Tierpflegerin Kelly Foster weiht ihn nach dem Umzug gleich in die vielfältigen Probleme ein, die hier existieren. Die Tiere benötigen Futter und Medikamente, die Pfleger sind überarbeitet, es gibt kein Geld und eine Menge Reparaturen sind bis zur bevorstehenden Inspektion nötig. Erst danach könnte der Zoo seine Pforten wieder öffnen und Einnahmen erzielen. Während Benjamin sofort mit Reparaturen beginnt, lehnt Dylan das neue Zuhause ab. Selbst Kellys 13-jähriger Cousine Lily gelingt es zunächst kaum, ihn aufzumuntern. Die zauberhafte Elle Fanning weckt mit ihrem schwebeleichten Charme Erinnerungen an ihre Vorstellung in Sofia Coppolas „Somewhere“.

    Ein Grizzly bricht aus und muss wieder eingefangen werden, ein alter Tiger hat Schmerzen und das Schloss des Löwengeheges klemmt. Der unerfahrene Benjamin investiert sein Vermögen und seine ganze Kraft in dieses Projekt, aber immer wieder drücken ihn die Erinnerungen an seine geliebte Frau nieder. Matt Damon spielt den liebevollen, sich sorgenden Vater sehr glaubwürdig, ebenso wie den tatkräftigen Optimisten, der sich für den Neuanfang mächtig ins Zeug legt.

    Eine altmodische Brise unschuldiger Verwegenheit durchzieht die Geschichte. Der Zoo scheint ein hoffnungsloser Fall zu sein und wirkt an sich schon wie ein nostalgisches Relikt aus besseren Zeiten. Dass eine Familie ausgerechnet mit so einem fragilen Fossil in eine fröhliche Zukunft aufbrechen will, wirkt wie ein Widerspruch, den der Film stimmungsvoll auflöst.

    Fazit: Stimmungsvoller, rührender Familienfilm über einen jungen Vater, der mit seinen Kindern aufs Land zieht, um einen Zoo vor dem Ruin zu retten.
  • Berührend-lustige Verfilmung mit Star-Besetzung Matt Damon und Scarlett Johansson in den Hauptrollen.

    Eine Veränderung muss her! Benjamin Mee (Matt Damon) sucht für sich und seine beiden Kinder eine neue Perspektive. Er findet sie auf dem Land, doch das Traumgrundstück, das ihm ein Makler in Südkalifornien anbietet, hat einen Haken. Es ist nicht nur ein Haus, sondern ein kompletter Zoo. Trotz aller Widrigkeiten wagt er das scheinbar Unmögliche: Er kauft den in die Jahre gekommenen Zoo und plant die Wiedereröffnung, obwohl er von Bären, Tigern und anderen Wildtieren keine Ahnung hat, obwohl die Pedanterie eines arroganten Amtsinspekteurs grenzenlos ist, nicht aber Mees finanzielles Polster. Zum Glück bekommt er Unterstützung von Tierpflegerin Kelly (Scarlett Johansson), die ihm und seiner Familie zur Seite steht. Gründe zum Lachen gibt es reichlich in diese gefühlvollen, bezaubernden Verfilmung, ebenso Menschen, die noch Träume haben und für diese kämpfen. “Wir kaufen einen Zoo” basiert auf der unglaublichen Geschichte des Benjamin Mee, der einen Neuanfang wagte und aus seiner kleinen Familie einen ganzen Zoo gemacht hat. Cameron Crowe hat diese berührende und zugleich komische Bestseller-Geschichte nun verfilmt. An einem neuen Schauplatz, aber mit der vertrauten Mischung aus Sensibilität, Lebensfreude, Witz und Mut, die schon seinen Hit “Almost Famous – Fast berühmt” auszeichnete. Endlich wieder ein echter Cameron-Crowe- Film, für den gilt: man kann das Kino mit einem guten Gefühl betreten und es nach zwei Stunden Qualitäts-unterhaltung mit einem guten Gefühl auch wieder verlassen.
  • Es passiert exakt das, was der Titel verspricht. Der Rest ist penetrante gute Laune und grenzenlos strapaziertes Sitzfleisch.
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