Wenn wir zusammen sind (2008)

Originaltitel: Mes amis, mes amours
Wenn wir zusammen sind Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Wenn wir zusammen sind: Komödie nach Bestsellervorlage um eine Männer-WG, in der der Haussegen wegen der Frauen schiefhängt.

Als der ruppige Pariser Buchhändler Mathias seinen Job verliert, schlägt ihm sein alter Kumpel Antoine, der in London als Architekt arbeitet, vor, eine Buchhandlung vor Ort zu übernehmen. Die beiden wohnen Haus an Haus und erziehen gemeinsam ihre Kids. Der überkorrekte Antoine stellt fürs WG-Leben strenge Spielregeln auf – u. a. darf keine Frau ins Haus. Als sich Mathias in eine französische Journalistin verliebt, hängt der Haussegen schief, bis auch der frustrierte Antoine seine Herzensdame in der Floristin von nebenan entdeckt.

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Kritikerrezensionen

  • Die Komödie „Wenn wir zusammen sind“ von Regisseurin Lorraine Levy basiert auf dem gleichnamigen Roman ihres Bruders Marc Levy. Zwei alleinerziehende Männer, die unterschiedlicher nicht sein können, gründen eine WG. Doch dann verliebt sich der eine, und das traute Zusammenleben klappt nicht mehr. Die modernen Beziehungsprobleme werden unterhaltsam, mit guten Schauspielern und wohldosiertem Witz zu einer hübschen Geschichte aufbereitet.

    Die beiden Freunde Mathias und Antoine wohnen in London in einem französischen Kiez, mit Blumenladen, Yvonnes Bistro, dem Buchladen. Die Bewohner sind allesamt miteinander bekannt und treffen sich zum Plausch auf der Straße. Von der Großstadt London sieht man in diesem Film nicht viel, aber um die geht es auch gar nicht. Vielmehr um moderne Männer jenseits ihrer Jugendjahre, die Neues ausprobieren. Sie sind außer Landes gegangen und ziehen ihre Kinder alleine groß. Mathias zumindest übernimmt seine Tochter Emily von der bis dato zuständigen Mutter.

    Doch das sind auch schon alle Gemeinsamkeiten zwischen dem Buchhändler Mathias und dem Architekten Antoine. Mathias ist unordentlich, spontan, aufbrausend. Antoine ist ein Pedant und mehr noch, er stellt Regeln für die WG auf, die dazu führen, dass Mathias bald nur noch auf Zehenspitzen durch den Flur huscht und seine Dates mit der jungen Audrey verheimlicht. Die beiden Kinder helfen zwar mit gefälschten SMS ihren Vätern über den ersten Krach hinweg. Doch Audrey findet es nicht witzig, dass Antoine sie als Rivalin behandelt. Natürlich sind Frauen auch der Grund für Antoines seltsames Verhalten und seine Blindheit gegenüber einer Verehrerin.

    Vincent Lindon spielt Mathias als interessante Kombination von erwachsenem Selbstbewusstsein und jungenhafter Unbekümmertheit. Seine neue Liebe Audrey stellt Virginie Ledoyen dar, deren Charme schon in der romantischen Komödie „Küss mich bitte!“ überzeugte. Zu den Hauptfiguren kommen noch einige Nebencharaktere hinzu wie die Bistrobesitzerin Yvonne und ihr Verehrer, die die heimelige Atmosphäre der kleinen Nachbarschaft verstärken, manchmal sogar mit einem Joint.

    Fazit: Sympathische Unterhaltung mit einer WG zweier alleinerziehender Männer, die wegen einer Frau in Unordnung gerät.
  • In dieser Männer-WG von zwei allein erziehenden Vätern fliegen die Fetzen als einer sich nicht mehr an die Regeln hält, weil die Liebe ausbricht.

    Höflichkeit und Selbstbeherrschung sind nicht gerade die Stärken des Pariser Buchhändlers Mathias, der seinen Job verliert, weil er einen Kunden aus dem Laden wirft. Sein alter in London als Architekt arbeitender Kumpel Antoine schlägt ihm vor, eine dortige Buchhandlung zu übernehmen. Die beiden wohnen Haus an Haus und beschließen, im unteren Geschoss die Trennwand einzureißen und so gemeinsam die Kids zu erziehen, das obere Geschoss bleibt getrennt. Antoine stellt Spielregeln fürs Zusammenleben auf – u.a. darf kein Babysitter und keine Frau ins Haus und spätestens um 0 Uhr 30 müssen die zwei daheim sein. Als Mathias eine fesche französische Journalistin kennen lernt, ist es vorbei mit den guten Vorsätzen und der Haussegen hängt schief, bis auch der frustrierte Freund sein Herz für die Floristin von Nebenan entdeckt.

    Marc Levys sechster Roman “Wenn wir zusammen sind” ging allein in Frankreich 525 000 Mal über die Ladentheke, seine Schwester Lorraine verfilmt die romantische Komödie als französische Idylle in London, wo man sich wie in der Heimat fühlt, nur dass lästigerweise die Taxifahrer Pfund statt Euro verlangen. Im frankophonen Biotop schnabuliert man “Chez Yvonne” und lässt sich den “Vin rouge” schmecken, parliert gekonnt über Nichtigkeiten und l’ amour, eine kleine und feine Kolonie fernab der Realität. Das amüsiert anfänglich vor allem durch den Gegensatz zwischen Vincent Lindon als lebenslustigem Dickkopf und Pendant zum putzteufeligen Pascal Elbé, der vor lauter Regeln vergisst zu leben. Bald erschöpft sich die Handlung, auch wenn das Personal, von der neuen Flamme bis zur Ex und den neunmalklugen Kids, überzeugt. Aber die überschaubare Welt wirkt schrecklich perfekt und puppig, bei so viel künstlicher Liebenswürdigkeit sehnt man den Streit zwischen Männern, die sich schlimmer als Kinder aufführen und gerne ihre Wunden lecken, fast herbei. Auch wenn in einer witzigen Szene die Trauernden bei der Beerdigung der Bistro-Wirtin den Joint kreisen lassen und ihn ihr mit auf den letzten Weg geben, köchelt der Humor ansonsten unauffällig vor sich hin. Statt Zwischentönen dominieren Schwarz-weiß-Zeichnungen und am Ende darf die Liebe triumphieren. Alles wird gut. mk.

Darsteller und Crew

News und Stories

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  • Arsenal: "Wenn wir zusammen sind" und "Susos Turm" auf DVD

    Arsenal Filmverleih wird im April 2010 gleich zwei neue Kinofilme auf DVD in den Handl bringen. Die französische Komödie “Wenn wir zusammen sind” von Lorraine Levy handelt von Mathias und Antoine, die als beste Freunde und alleinerziehende Väter beschließen, zusammen in ein Haus zu ziehen und gemeinsam ihre Kinder Louis und Emily zu erziehen. Zum Wohle der Kinder sollen dabei Spielregeln eingehalten werden: keine...

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