Waschen, Schneiden, Legen (1999)

Waschen, Schneiden, Legen Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Waschen, Schneiden, Legen: Der erste Spielfilm mit dem König des Schlagers Guildo Horn als begnadeter Frisör.

Toni Schatz ist der James Bond unter den Frisören: Er hat die Lizenz zum Haareschneiden und führt die schärfste Klinge seit den drei Musketieren. Doch dann kommt es, wie es kommen muß: Toni verliebt sich, und danach ist nichts mehr, wie es vorher einmal war.

Seine Name ist Schatz, Hans Anton Schatz, und er ist – logo – der James Bond unter den Frisören, pardon Coiffeuren. Seine Lizenz zum Entfernen und Kürzen überflüssiger Haupthaare nährt den überzeugten Junggesellen, der – ganz nebenbei gesagt – natürlich die schärfste Klinge der Stadt führt, redlich. Also ist ja eigentlich alles in bester Butter. Bis, ja bis der schöne Toni sich eines Tages Hals über Kopf verliebt. Danach ist einfach nichts mehr, wie es früher einmal war. Das kann Mutter Schatz jederzeit bestätigen!

Frisör mit scharfer Klinge und überzeugter Junggeselle Anton Schatz verliebt sich. Und schon ist alles nicht mehr so wie früher! Singende Nussecke Guildo Horn schlägt sich in seiner Rolle tapfer und manch ein Lachmuskel wird in Bewegung geraten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Endlich kommt der große deutsche Frisörfilm und mit ihm sein Meister Guildo Horn mit einiger Verzögerung in die Kinos. Wie immer tritt Guildo mit Mut zur Häßlichkeit und eigenwilligem Humor an und bewältigt seinen ersten Leinwandauftritt souverän. Ob die Komödie über ein Phänomen, das mühelos Konzertsäle füllt, auch die Kinokassen weihnachtlich klingeln läßt, ist angesichts des mageren Startwochenendes nicht wahrscheinlich.

    Unter dem Motto “Mein Haar ist mir genug” hat der Verleih seine Marketingkampagne an den berühmten Mann mit der Lizenz zum Töten angelehnt: Seinen Fön wie eine Magnum in der Hand grüßt der Frisör mit der Mähne vom Plakat, der seinen ersten Filmstart selbstbewußt just am gleichen Tag begeht wie das große Vorbild. Das entbehrt nicht einer gewissen Logik: Der Mann mit der Lizenz zum Singen ist ebenso ein Markenzeichen wie James Bond. Wer eine Kinokarte für einen Guildo-Horn-Film kauft, weiß, was ihn erwartet: Klamauk auf die Art des Meisters, aufbereitet mit seinen Liedern. (Die Songs aus dem Film sind vor kurzem auf der CD “Schön” erschienen.) In diesem Falle – und das ist das ungewöhnliche an dem Projekt, das ein Jahr zuvor mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ein sicherer Hit geworden wäre – steckt außer Guildo Horn auch noch eine Geschichte nach der Idee seines langjährigen Managers Johannes Kram mit drin, inszeniert vom “Abfahrer” Adolf Winkelmann, der für seine Kultkomödie “Jede Menge Kohle” 1981 mit dem Bundesfilmpreis in Silber ausgezeichnet wurde.

    Winkelmann, der auch am Buch mitschrieb, läßt den Frisör Toni Schatz aus der hessischen Provinz in die Hauptstadt reisen. Ein gewaltiger Sprung, verläuft doch Tonis Leben in festen Bahnen: frühstücken mit Mama und Papa (Ulrich Wildgruber in seiner letzten Rolle), Waschen, Schneiden, Legen im Frisörsalon unter den mißmutigen Augen der Chefin und den schmelzenden Blicken der älteren Kundinnen, die ihn vergöttern. Und dem harmlosen Flirt mit Blumenmädchen Melanie (Susanna Simon mit beachtlicher Leinwandpräsenz). Eigentlich lieben sich die beiden, aber sie wissen es nicht, und so bleiben sie für immer gute Freunde und Melanie heiratet ihren Spießer-Verlobten Karl-Heinz. Melanies und Tonis Trip nach Berlin wird zur Bewährungsprobe für ihre Freundschaft, denn Toni verliebt sich in die taffe TV-Moderatorin Gloria de Vriess (“Nur wir 2″-Sissi Perlinger mit Vorliebe für Mäuschen und Häschen). Nach vielen Abenteuern bleibt Toni, was er am besten kann: Frisör (für Hunde) und Liebling aller Frauen.

    Keine Frage: Guildo Horn ist ein Phänomen. Ob man ihn mag oder nicht, wer einmal erlebt hat, wie der Meister sein Publikum beim Liveauftritt erobert, kann nicht anders, als ihm zumindest das Talent zum Rattenfänger zu bescheinigen. Die Frage, wie populär der Meister, den immerhin 98% aller Deutschen kennen, eineinhalb Jahre nach dem siebten Platz beim Grand Prix Eurovision de la Chanson heute noch ist, haben seine Fans an der Kinokasse bisher mit “wenig” beantwortet. boe.

Darsteller und Crew

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