Wanderlust - Der Trip ihres Lebens (2011)

Originaltitel: Wanderlust
Wanderlust - Der Trip ihres Lebens Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Wanderlust - Der Trip ihres Lebens: Freizügige Komödie mit Jennifer Aniston als New Yorkerin, die es mir ihrem plötzlich arbeitslosen Mann zufällig in eine Hippie-Kommune verschlägt.

Linda und George sind ein gut situiertes, verheiratetes Paar in New York, wo sie gerade eine Miniwohnung erworben haben. Da verliert George ganz unerwartet seinen Job. Finanziell an ihrem Limit beschließen sie, erst einmal bei Georges Bruder in Atlanta unterzukommen. Weil sich der als grober Haustyrann entpuppt, fliehen sie in jene scheinbar paradiesische Hippie-Kommune zurück, in der sie auf dem Hinweg zufällig genächtigt hatten. Die dort praktizierte alternative Lebenskultur wirft ihre konservative Yuppie-Moral und ihre Beziehung über den Haufen.

Ein Yuppie-Pärchen aus New York landet in einer Hippiekommune und muss lernen, das Leben von einer neuen Seite zu sehen. Intelligente Komödie mit Starbesetzung, die sich humorvoll mit dem American Way of Life auseinandersetzt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Von Comedy-Garanten Regisseur David Wain ("Vorbilder?!") und Produzent Judd Apatow ("Beim ersten Mal", "Brautalarm") kommt nun "Wanderlust", ein Film der zudem auch noch mit Stars wie Paul Rudd ("Our Idiot Brother", "Dinner für Spinner") und Jennifer Aniston ("Friends", "Kill the Boss") aufwarten kann. Trotz einiger wahnwitziger Lacher kann die R-rated Comedy aber nur bedingt überzeugen, was vor allem an dem übertriebenen Gebrauch von Fäkalsprache und an der mangelnden Originalität liegt. Was im englischen Original noch ganz amüsant wirkt, zieht auf Deutsch leider nur noch wenig und funktioniert gleich nur noch halb so gut. Ein Manko, unter dem viele Erwachsenenkomödien leiden, sobald man sie ins Deutsche übersetzt. Auch bei "Wanderlust" ist es so, dass Georges obszöner Sex-Monolog am Ende leider nur eben das ist: obszön.

    Dennoch harmonieren Rudd und Aniston, die sich schon aus "Friends"-Zeiten kennen, bestens miteinander. Paul Rudd, der zuletzt mit "Our Idiot Brother" in den Kinos war und damit einen richtig spaßigen Film landen konnte, ist mittlerweile zum steten Mitwirkenden bei erfolgreichen Komödien geworden. Von Jennifer Aniston kann man Gleiches leider nicht sagen. Nach ihrer Rolle als Rachel in der Erfolgsserie "Friends" sah man sie hauptsächlich in bestenfalls mittelmäßigen Comedies á la "Love Happens". Nach "Kill the Boss" sieht man sie nun erneut in einer Rolle, in der sie übertriebene Witze nicht scheut und sich gerne mal lächerlich macht. Trotz einer vorhersehbaren Storyline geben Rudd und Aniston ein nettes Paar ab, dem man gerne zusieht.

    Mit dem struppigen Hippie Seth (Justin Theroux) sieht es da schon wieder ein bisschen anders aus. Anistons real-life Partner porträtiert hier den leicht verkommenen Kommununführer, der es ganz klar auf Linda abgesehen hat. Wenn auch mal ganz lustig, so bleibt Seth doch ein ziemlicher Unsympath. Was dafür gelungen ist, sind weitere Nebenrollen, die beispielsweise die von Kathryn Hahn ("Our Idiot Brother"), Malin Akerman ("Rock of Ages"). Auch Nudist Wayne (Joe Lo Truglio) Alt-Hippie Carvin (Alan Alda) haben so einige Lacher auf ihrer Seite.

    Am Ende ist "Wanderlust" eine relativ typische Selbstfindungkomödie, in der die Protagonisten nicht nur herausfinden, was sie vom Leben wollen, sondern auch, was eben genau das Falsche für sie ist. Dass George und Linda mit ihren Anfang vierzig dabei nicht mehr in die Riege der Jüngsten fallen, für die ein solcher Trip vielleicht typischer wäre, fällt eigentlich nur selten wirklich auf. Regisseur Wain liefert vor allem nette Bilder, die Hippie-Kommune hat etwas heimeliges, die Bilder des meist sonnengefluteten und von Natur umgebenen Hauses wirken einladend und freundlich. Und Jennifer Aniston in ihrer besten Form, braungebrannt und mit kurzen Shorts, verleiht sowieso jedem Film etwas ganz Nettes. Trotzdem funktionieren die (übersetzten) Witze nur bedingt und die übertrieben genutze Fäkalsprache stößt zuweilen regelrecht ab und verweist den Film teilweise aufs unterste Niveau.

    Fazit: "Wanderlust" wäre wohl gerne eine wirklich gelungene Erwachsenencomedy á la "Kill the Boss" geworden, hat dafür aber nicht genug Pepp. Trotzdem sind Paul Rudd und Jennifer Aniston überaus sympathisch und wer kein Meisterwerk erwartet, wird sich zumindestens mit Teilen des nicht wirklich originellen Films ganz gut amüsieren können.
  • Erfrischende Komödie um ein New Yorker Pärchen, das in einer Hippie-Kommune über die Tücken der freien Liebe stolpert.

    Im Kern schält sich daraus eine Beziehungskomödie, die auf herzliche Art kittet, was sie an Scherben produziert. Eingebettet ist das in einen kurzweiligen Culture-Clash von Spießertum und Gegenkultur. Hier werden Lebensentwürfe von Konsumismus bis Kommune mit gut aufgelegtem Sitcom-Humor, satirischen Seitenhieben, liebenswerten bis bösen Karikaturen und auch ordentlichem Klamauk überaus pointiert glossiert. Es gibt nur gelegentliche Gross-Out-Ausfälle, in denen Peinlichkeiten explizit ausgewälzt werden, in dem Spaß von Judd Apatow, der als Produzent seinen Regie-Schüler David Wain (“Vorbilder?!”) sowie Stammdarsteller Paul Rudd (“Jungfrau (40), männlich, sucht …”) anleitet.

    Letzterem lässt Jennifer Aniston ein wenig den Vortritt, weil es, wie immer im Apatow-Universum, die emotional unreifen Männer sind, um deren Unzulänglichkeiten sich die Gags entspinnen. Das New Yorker Yuppie-Pärchen George (Rudd) und Linda (Aniston) hat gerade ein schuhschachtelgroßes “Micro-Loft” in Manhattan erstanden, als ein Horror-Tag im Büro – u.a. scheitert Linda mit einer Naturdoku über hodenkrebskranke Pinguine grandios bei HBO – George den Job und beide das Apartment kostet. Auf der Fahrt zu Georges Bruder Rick in Atlanta nächtigen sie in einem als Bed & Breakfast getarntem Hippie-Paradies namens Elysium, in das sie zurückkehren, als sich Rick (Ken Marino, der mit Wain am Drehbuch schrieb) als rüpelhafter Haustyrann der übelsten Sorte erweist.

    Mit einem Haufen Exzentriker, als schillernde Charaktere treffend skizziert, probieren die Gescheiterten nun alternative Lebensentwürfe. Doch Nudisten-Schriftsteller, lustige Drogentrips mit weinenden Grasbüscheln, Toiletten ohne Türen, Bullhorn-Blasen, Seelen-Striptease-Runden und die Tücken der freien Liebe überschreiten die Toleranzgrenzen des Spießers George, derweil sich Linda damit anfreundet. Wain skizziert noch jeden der freundlichen Freaks in diesem Selbsterfahrungskurs ohne Gurt als überaus menschlich, während er für George einen wahren Fettnäpfchen-Parcours aufstellt. Herrlich verschmitzt und ehrlich kommentiert das Geschehen die menschliche Natur, zeigt charmant den Egoismus hinter dem Pfad der Tugend und wie rasch man für eine Handvoll Dollar seinen Traum verrät. Dieser – immer wieder sehr freizügige – Feel-Good-Trip bewahrt sich letztlich eine konservative Moral, zu der er sich aber sehr sympathisch bekennt.

    tk.

Darsteller und Crew

News und Stories

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