Vizi Privati, Pubbliche Virtu (1976)

Filmhandlung und Hintergrund

Vom ungarischen Regisseur Miklós Jancsó (“Roter Psalm”) in Szene gesetzte italienisch-jugoslawische Koproduktion, die eine eigenwillige Version der Affäre Mayerling von 1889 bietet. Durch die ausführliche Darstellung der Ausschweifungen an der Grenze zum Sexfilm – was seinerzeit durch die deutsche Synchronisation noch verstärkt wurde -, wird die womöglich vorhandene kritische Absicht Jancsós in den Hintergrund gedrängt. Seine Gegenüberstellung von altem konservativen Regime und jungem Drang nach (sexueller) Freiheit endet mit der Ermordung der Jungen im Auftrag des Alten.

Der junge Kronprinz Rudolf, seines Zeichens österreichisch-ungarischer Thronfolger, gibt sich in einer Villa auf dem Lande Ausschweifungen hin, während er auf das Abdanken seines Vaters Franz Joseph wartet. Um die Angelegenheit zu beschleunigen, lädt er den adeligen Nachwuchs Österreichs zu sich ein und sorgt dafür, dass das Fest zu einer zügellosen Orgie ausartet. Mit Fotografien der Ereignisse will er den Kaiser erpressen, der jedoch nicht ganz so reagiert, wie es Rudolf erwartet hatte.

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