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Vilja und die Räuber (2015)

Originaltitel: Me rosvolat
Vilja und die Räuber Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 2.3
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Vilja und die Räuber: Abenteuer nach Siri Koluns Kinderbuchvorlage um ein Mädchen, das in den Sommerferien von Räubern gekidnappt wird und die Zeit mit ihnen genießt.

Die kleine Ilja (Sirkku Uhlgren) langweilt sich. Die Sommerferien haben begonnen, und ihrem Vater fällt nichts Besseres ein, als Münzen zu polieren, während die Mutter einen Ausflug zur Oma vorschlägt – alles andere als spannende Abenteuer in den Ohren Iljas. Auf dem Familienausflug zur Oma passiert dann aber doch etwas Aufregendes. Das Familienauto wird von einer Gaunerfamilie, den Räuberbergs, gestohlen. Dumm nur, dass sich auch Ilja in dem Auto befindet. Und doch scheint es, als handele es sich um Glück im Unglück, findet sich Ilja doch im Kreise einer Familie wieder, die weit weniger bedrohlich ist, als erwartet. Nach anfänglichen Fluchtgedanken stellt sie schnell fest, dass die Räuberbande das Herz am rechten Fleck hat und sie mit ihnen vielleicht doch noch das Abenteuer erleben kann, das sie sich die ganze Zeit gewünscht hat. Doch auch die Eltern Räuberberg, Vater Karlo (Kari Väänänen) und Mutter Hilda (Lotta Lehtikari), scheinen erfreut ob der Möglichkeit, ihren beiden Kindern Kalle (Mio Määttä) und Hele (Ilona Huhta) eine Spielkameradin zu bieten. Bei „Vilja und die Räuber“ (Original: „Me Rosvolat“) handelt es sich um die Filmadaption des gleichnamigen Kinderbuches von Siri Kolun. Koluns Bücher erfreuen sich besonders in der finnischen Heimat großer Beliebtheit. Da sollte es kaum verwundern, dass dem ersten Abenteuer um Vilja und Co. bereits vier Bände folgten. Die ersten drei übersetzten Bücher fanden zum Filmstart von „Vilja und die Räuber“ bereits den Weg in die hiesigen Bücherläden. Regie des in Deutschland mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichneten Kinderfilms führte Marjut Komulainen, der mit „Vilja und die Räuber“ seinen zweiten Spielfilm abliefert.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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  • „Besonders wertvoll”

    Es ist einfach unfair: Jedes Kind in der Nachbarschaft scheint tolle Sommerferien vor sich zu haben, nur Vilja muss mit ihren Eltern und ihrer nervigen Schwester zur Oma fahren. Auf dem Weg dorthin wird jedoch das voll beladene Familienauto von Räubern überfallen, die dabei aus Versehen auch Vilja entführen. Zunächst hat Vilja natürlich Angst, doch nach dem ersten Schreck stellt sie schnell fest, dass auch in ihr das Zeug zum echten Räubermädchen steckt. Außerdem kann man mit der Familie Räuberberg richtig viel Spaß haben! Vielleicht wird dieser Sommer ja doch aufregender als Vilja sich das erträumt hat. VILJA UND DIE RÄUBER ist die erste Verfilmung der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Siri Kolu aus Finnland. Abenteuerlich geht es zu, im fahrenden Zuhause der Räuber, die allesamt skurril, aber sehr liebenswerte Charaktere sind. Zudem haben sie das Herz am rechten Fleck und tun mit ihren "Eroberungen" auch viel Gutes. Da werden Kinder mit Spielzeug beschenkt, oder Dinge, die man selber nicht braucht, großherzig weitergegeben. Und so vermittelt der Film auch eine wichtige Botschaft: Teilen ist viel wichtiger als Besitzdenken und es kommt darauf an, miteinander zu reden und vor allem Spaß miteinander zu haben. Der Humor ist in bester skandinavischer Tradition wunderbar kurios und auch ein bisschen anarchisch schräg, doch genau dies ist gerade für jüngere Zuschauer ein Riesenspaß. Die Kamera fängt schöne sonnige Bilder ein, die eine ansteckende Sommerurlaubslaune verbreiten - auch die Musik passt bestens zu dieser gutgelaunten Stimmung. Ein fröhliches und liebevoll inszeniertes Kinderfilmabenteuer, das große Lust macht, einfach mal raus an die frische Luft zu gehen, um selbst wilde Abenteuer zu erleben.

    Jurybegründung:

    Endlich Sommerferien - doch für Vilja bedeutet das wenig Grund zur Freude. Statt eines Ausflugs mit dem Fahrrad will ihr Vater lieber mit ihr die alten Münzen polieren, die er gerade erstanden hat. Und dann steht auch noch ein Besuch bei Oma auf dem Programm - nicht gerade das, was das Mädchen unter einem Abenteuer versteht. Doch Vilja hat Glück im Unglück, denn auf dem Weg zur Großmutter wird ihre Familie von einer Bande wilder Räuber überfallen und durch einen Zufall gerät sie als Beute in die Hände der ausgeflippten Ganovenfamilie Räuberberg. Und das ist erst der Beginn eines wilden Abenteuers und der Freundschaft zur Räubertochter Hele, die ihr Leben verändern wird.

    Marjut Komulainens bezaubernder Kinderfilm VILJA UND DIE RÄUBER ist ein Abenteuer so recht nach dem Geschmack von Kindern. Dank hinreißend schräger Figuren und seines fast schon anarchischen Humors weckt der Film nicht nur bei den kleinen Zuschauern die Abenteuerlust und erinnert an das Vergnügen des Draußenseins in der Natur, an Marshmellows, die über einem Lagerfeuer gebraten werden und an das Vergnügen, mit den bloßen Händen zu essen.

    Geschickt konterkariert der Film die Räuberfamilie als Gegenpart zum Spießertum, verschweigt dabei aber auch nicht, dass Kalle, der Sohn der Räuberbergs, sich manchmal nach ein wenig mehr Beständigkeit und Sicherheit in seinem Leben sehnt - und nach einem eigenen Zimmer, das er nicht mit der Familie teilen muss.

    Dass der Film überzeugt und streckenweise regelrecht begeistert, liegt aber nicht nur an der kratzbürstig-charmanten Figurenzeichnung und am märchenhaften Erzählton, sondern auch an einer liebevollen Kameraarbeit, die immer wieder versteckte Details hervorhebt und an der temporeichen Musik, die entfernt an den wilden finnischen Polka-Rock'n'Roll der "Leningrad Cowboys" erinnert.

    Ein Kleinod, der in der besten Tradition skandinavischen Kinderfilme steht: Pippi Langstrumpf & Co. lassen grüßen...

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Finnische Kinderbuchverfilmung über ein kleines Mädchen, dass von aus Versehen Autodieben entführt wird.

Darsteller und Crew

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