Unsere Ozeane (2009)

Originaltitel: Océans
Unsere Ozeane Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Unsere Ozeane: Faszinierende Doku mit atemberaubenden Bildern über die Bewohner der Weltmeere und den artenreichsten Lebensraum des Planeten Erde. Vom "Nomaden der Lüfte"-Gespann.

Delphine tanzen wie choreographiert ihr Ballett, Fischschwärme drehen sich in immer schnellerem Kreis. Vielerlei Arten finden Unterschlupf in einem alten Schiffswrack. Wale durchpflügen die Weltmeere. Krabben marschieren im Gleichschritt wie eine Armee. Das farbenprächtige und nicht immer stille Universum. Ein Expertenteam von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern erforscht und filmt es an 54 Drehorten vom englischen Cornwall über Französisch-Polynesien bis hin zur Pleanu-Insel in der Antarktis.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Sensationserfolg Nomaden der Lüfte verhalf dem Naturfilm zu einer neuen Berechtigung in der Filmlandschaft, und bevor dieser Hype wieder abklingt, legen die Filmemacher mit Unsere Ozeane noch einen nach.

    Unsere Ozeane preist sich selbst als sinnlich-meditatives Naturerlebnis an, das sensibilisieren und aufrütteln soll. Doch dazu kommt der Film mit einem viel zu groß erhobenen Zeigefinger daher. Und kann dabei noch nicht einmal sein Versprechen einhalten unentdeckte Welten zu zeigen.

    Die Bilder, die scheinbar zum Teil digital nachbearbeitet wurden um dem Eindruck der „bigger than life“ Momenten gerecht zu werden, sind alle andere als innovativ. Zwar kann man den unzähligen Delphin- und Walbildern eine atemberaubende Schönheit nicht absprechen, doch wie eine Reise ins Unbekannte wirken sie keinesfalls. Im Gegenteil, selbst die Moral des Filmes wirkt wie ein 80er Jahre Statement und kommt reichlich altbacken daher.

    Ganz zu schweigen von der pathetischen Rahmenhandlung, in der Jacques Perrin mit seinem Enkel Lancelot durch eine Halle voll ausgestorbener Tierarten schreitet. Das ist schon ein arger Angriff auf die Tränendrüsen der Zuschauer.

    Auch die Analogien zwischen Tierwelt und Kriegsszenarien wirken allenfalls befremdlich. Kann man die Nahrungssuche von Möwen tatsächlich mit Pearl Harbor vergleichen? Das ist natürlich eine freie Spekulation, namentlich erwähnt wird das im Kommentar nicht.

    So bleibt nur das Fazit, dass man hier durchaus schöne Bilder gefunden hat, die zeitweise den Alltag vergessen machen und das Publikum in eine fremde Welt entführen. Doch leider hält dieser Moment nur bis zum nächsten Kommentar des Erzählers an. Dann fühlt man sich wieder in die Grundschule zurückversetzt und weiß nicht ob man anhand des oberlehrerhaften Tones beschämt den Kopf senken oder entrüstet mit Papierkügelchen auf die Leinwand schießen sollte.

    Fazit: Leider viel verschenktes Potential, an vielen Stellen herrscht moralische Überlegenheit statt Faszination und Information.
  • Faszinierende Doku mit atemberaubenden Bildern über die Bewohner der Weltmeere und den artenreichsten Lebensraum des Planeten Erde.

    “Ozean? Was ist das – ein Ozean?” Mit dieser naiven Frage eines Kindes beginnt der Ausflug in die “Unterwelt” ohne komplizierte wissenschaftliche Erklärungsversuche oder verwirrende Zahlenkomplexe. Jacques Perrin und Jacques Cluzaud, die 2001 mit “Nomaden der Lüfte” über das Leben der Zugvögel den Naturdokumentarfilm revolutionierten, gehen diesmal nicht in die Luft, sondern in die Tiefen der Meere.

    An 54 Drehorten vom englischen Cornwall über Französisch-Polynesien bis hin zur Pleanu-Insel in der Antarktis spüren die beiden den Geheimnissen der Schöpfung nach, machen sie für das menschliche Auge sichtbar. Dabei komponieren sie die Reise ins Ungewisse wie eine Symphonie in mehreren Sätzen, verzieren sie mit sprachlicher Poesie, ohne die Bilder damit zu überfrachten. Da tanzen Delphine wie choreographiert ihr Ballett, drehen sich Fischschwärme in immer schnellerem Kreis, finden diverse Arten Unterschlupf in einem alten Schiffswrack namens Veronika -wie die verblichenen Buchstaben am Bug enthüllen. Da durchpflügen Wale die Weltmeere, verstecken sich bizarre Wesen in Korallenriffen oder Felsformationen, marschieren Kraken und Krabben im Gleichschritt wie eine Armee. Ein farbenprächtiges und nicht immer stilles Universum mit ungewohnten Lauten. Ein Expertenteam von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern suchte nach den Ursprüngen des Lebens und entdeckte einen einzigartigen, aber bedrohten Artenreichtum. Eingesetzt wurden neueste Beleuchtungs- und Kameratechniken, die größtmögliche Nähe erlaubten.

    Ausgangspunkt war die Idee für einen Spielfilm über einen Helden, der Wale beschützt, doch irgendwann merkten die Regisseure, dass sich das spezifische Thema immer mehr ausweitete. Statt eine Geschichte zwischen Mensch und Meeresbewohner zu verknüpfen, konzentrierten sie sich darauf, die Tür zu einer fremden Welt zu öffnen, die Tiere beim Schwimmen und Tauchen zu begleiten. Das Resultat von drei Jahren schreiben und planen und vierjährigen Dreharbeiten ist ein beeindruckendes Spektakel voller magischer Momente und wilder Lust am Unbekannten. Die Zerstörung des Paradieses durch den Homo Sapiens spart dieser Dokumentarfilm nicht aus, sondern zeigt drastisch die Vermüllung der Gewässer und Eingriffe in den Kreislauf der Natur und warnt: “Es gibt keinen Ersatzplaneten”. mk.

Darsteller und Crew

News und Stories

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