Tsatsiki - Freunde für immer (2001)

Originaltitel: Tsatsiki - vänner för alltid
Tsatsiki - Freunde für immer Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Tsatsiki - Freunde für immer: Fortsetzung des schwedischen Kinderfilmerfolgs: Tsatsiki reist mit seinem Großvater nach Griechenland und lernt, was Freundschaft bedeutet.

Tsatsiki (Samuel Haus) ist ein zehnjähriger Junge aus Stockholm und hat seinen komischen Namen seinem Vater zu verdanken, der als Fischer in Griechenland lebt. Mit Muttis neuem Freund, dem Polizisten Göran, kann er dagegen nicht soviel anfangen, und auch in der Liebe hängt der Haussegen schief, nachdem Schulfreundin Maria Schluss gemacht hat. Als dann auch noch der geplante Griechenlandurlaub ausfallen soll, weil Mutter lieber mit ihrer Rockband nach Nippon jettet, scheint sich alles gegen Tsatsiki verschworen zu haben. Doch wozu gibt es den guten alten Großvater!

Fortsetzung des schwedischen Kinderfilmerfolges nach den Erfolgsbüchern der schwedischen Autorin Moni Brännström.

Mit dem neuen Freund seiner Mutter kann sich Tsatsiki nicht so recht anfreunden. Dann verlässt ihn auch noch seine Freundin, er zerstreitet sich mit seinem besten Freund – und die geplante Griechenlandreise droht zu platzen, als seine Mutter mit ihrer Rockgruppe nach Japan fliegt. Glücklicherweise springt in letzter Minute Tsatsikis Großvater als Reisebegleiter ein.

Es läuft einiges schief für Tsatsiki: Der neue Lover seiner Mutter ist nicht völlig nach seinem Geschmack, seine Freundin verlässt ihn und er zerstreitet sich mit seinem besten Kumpel. Dann droht auch noch die geplante Griechenlandreise zu platzen… Fortsetzung des Kinderfilmerfolgs “Tsatsiki – Tintenfisch und erste Küsse”.

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Kritikerrezensionen

  • Nach dem preisgekrönten “Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse” wurde nun ein weiteres Buch der skandinavischen Erfolgsautorin Moni Brännström, diesmal von Eddie Thomas Petersen, verfilmt. Der liebevoll gestaltete Kinderfilm um Freundschaft, Liebe und die Scherereien, die man auf sich nehmen muss, will man beides aufrechterhalten, sollte dank der außergewöhnlichen Darsteller und der zeitgemäßen Story auch hierzulande gut ankommen.

    Dem deutschen – wenn auch durchaus erfolgreichen – Kinderfilm weht ein scharfer Wind aus dem hohen Norden entgegen. Es gibt nämlich für den skandinavischen Kinderfilm sehr wohl ein Leben nach Astrid Lindgren. Deutlich wurde das besonders auf der diesjährigen Berlinale, wo fünf der elf im Wettbewerb vertretenen Kinderfilme aus Nordeuropa stammten und sowohl der Gläserne Bär als auch der Große Preis des Deutschen Kinderhilfswerks nicht überraschend an die norwegisch-schwedische Koproduktion “Einschnitte” von Lars Berg vergeben wurden. Vor zwei Jahre war diese Ehre schon der schwedisch-norwegischen Koproduktion “Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse” zuteil geworden. Damals verantwortete Eddie Thomas Petersen noch die dänische Fassung des Kinoerfolgs, der auf Moni Brännströms ersten beiden Bänden der Abenteuer des nachdenklichen Stockholmer Jungen Tsatsiki basiert. Nun führte Petersen bei der gelungenen Fortsetzung “Tsatsiki – Freunde für immer” selbst Regie.

    Diesmal kommt es für den zehnjährigen Titelhelden, gespielt vom hübschen Ausnahmetalent Samuel Haus, kurz vor den Sommerferien ganz dick: Seine Freundin Maria schickt ihn in die Wüste, der beste Freund Per – Schwedens Jungstar Sam Kessel hinterließ bereits in “Zusammen” einen bleibenden Eindruck – ist wegen einer blöden Bemerkung sauer auf ihn und die heißgeliebte Mutter erwartet noch ein Baby und erhält zu allem Überfluss mit ihrer Band eine Einladung zu einer Japan-Tournee. Da darf der arg gebeutelte Junge Gott sei Dank mit dem Opa zum leiblichen Vater nach Griechenland reisen, wo Tsatsiki nicht nur Küssen lernt, sondern auch die wahre Bedeutung von Liebe und Freundschaft erfährt.

    Woran viele Kinderfilmer scheitern, gelingt dem Regisseur und Drehbuchautor Petersen scheinbar mühelos: ein einfühlsamer, unterhaltsamer Blick in die Gedanken und Wünsche von Kindern an der Schwelle zur Pubertät. Es ist überaus angenehm, die Kleinen einmal nicht als zickige Monster oder altkluge Superhirne dargestellt zu sehen, sondern als Wesen, die von ihren Problemen genauso aus der Bahn geworfen werden wie die Erwachsenen. Dabei liefert Haus als kleiner Herzensbrecher mit angeknackstem Selbstwertgefühl eine beachtliche Leistung ab. Ihm stehen alle weiteren, mit viel Einfühlungsvermögen ausgewählten Nebendarsteller, allen voran Sara Sommerfeld als liebevoll-chaotische Künstlermama und Krister Henriksson als junggebliebener Opa, in keiner Weise nach. Das locker-luftige, intelligente und durchaus auch gesellschaftskritische Werk ist fast zu schön, um wahr zu sein, was sich besonders beim ein wenig zu dick aufgetragen Happy End niederschlägt. Aber was soll’s – den hoffentlich zahlreich ins Kino strömenden Kindern wird’s gefallen und deren Eltern dürfen hier einmal die rosa Brille aufsetzen und die triste Realität vor der Tür lassen. geh.

Darsteller und Crew

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