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The Watch - Nachbarn der 3. Art (2012)

Originaltitel: The Watch
The Watch - Nachbarn der 3. Art Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

The Watch - Nachbarn der 3. Art: Komödie mit Ben Stiller und Jonah Hill um Durchschnittstypen, die aus Langeweile eine Bürgerwehr gründen - und plötzlich gegen Aliens antreten müssen!

Als einer seiner Mitarbeiter grausam ermordet wird, beschließt der gewissenhafte Warenhaus-Manager Evan eine Bürgerwehr zu organisieren. Lediglich drei Männer melden sich. Die sind jedoch hauptsächlich daran interessiert, Bier zu trinken und sich zu amüsieren. Doch seine Mitstreiter haben ein jähes Erwachen, als sie einem leibhaftigen Alien begegnen. Nun liegt es an der allseits verlachten Selbstschutz-Gruppe die Welt vor einer Invasion blutrünstiger Körperfresser zu bewahren.

Eine zum Schutz der Nachbarschaft ins Leben gerufene Bürgerwehr bekommt es mit überraschenden Gegenspielern zu tun. Starbesetzte Buddykomödie mit Science-Fiction-Einschlag, die das Prinzip von “Ghostbusters” mit dem Ton von Judd-Apatow-Komödien mischt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Diese Komödie schießt in alle Richtungen. Sie besudelt den guten Geschmack mit grünem Schleim, macht sich lustig über besorgte Bürger, gesetzliche Vorschriften, Warenverpackungen und blutrünstige Action. Ähnlich wie die Nachbarschaftswache selbst bewegt sich die Geschichte aus der Feder von Jared Stern, Seth Rogen und Evan Goldberg auf einem obskuren Grat zwischen harmloser Lachnummer und gefährlichem Abgrund. Regisseur Akiva Schaffer („Hot Rod“), der viel beachtete Comedy-Kurzfilme für die TV-Show „Saturday Night Live“ inszeniert hat, arbeitet hier mit den bewährten Genre-Schauspielern Ben Stiller, Vince Vaughn, Jonah Hill, sowie dem britischen Darsteller Richard Ayoade, der auch als Regisseur von „Submarine“ bekannt ist.

    Das Quartett der ungleichen Charaktere befindet sich in ständiger Auseinandersetzung über die richtige Einstellung und lässt dabei dem Wortwitz nie versiegen. Ben Stiller ist als der altruistische Vorzeigebürger Evan viel zu gut für seine Gemeinde: Wenn er im Sportstadion für seine neue Nachbarschaftswache wirbt, erntet er nur gelangweiltes Stöhnen. Und selbst die drei Männer, die zum Gründungstreffen erscheinen, ergreifen die erstbeste Gelegenheit, um seinem mit Handbüchern und Flipchart angereicherten Vortrag zu entkommen und bei Bob (Vince Vaughn) einen Scotch zu trinken.

    Bob macht Evan das Kommando streitig, indem er ständig aus der Bahn schert: Er muss zur Unzeit austreten, verändert das Logo auf den Jacken der Wache und rennt seiner jugendlichen Tochter Chelsea (Erin Moriarty) hinterher, um sie vor sexgeilen Männern zu beschützen, anstatt ein potenzielles Aliennest auszuheben. Es macht Spaß, zu erleben, wie Evan in dieser Situation herumdruckst und sich im verbalen Schlagabtausch eine dynamische Gruppe bildet.
    Jonah Hill hat als Franklin nicht nur eine ungewohnt zackige Frisur, sondern auch schrille Charakterzüge, die irgendwo zwischen soziopathisch und faschistisch schwanken. Dass er sein terroristisches Potenzial nicht voll entfaltet, scheint eher am Zufall zu liegen, oder daran, dass er auch ein kleiner Junge ist, der gehörig Nachholbedarf an Spaß und Geselligkeit in der Gruppe hat.

    Das Ensemblespiel der Wache bewahrt die hanebüchene übrige Geschichte vor dem Auseinanderfliegen. Die grässlichen Aliens dienen als Zielscheibe für enthemmte Gewalt. An ihnen kann die Selbstjustiz geübt werden, die ja in der Realität, etwa wenn sie wie unlängst in Florida einen schwarzen Jugendlichen trifft, schnell mit dem Gesetz in Konflikt kommt. Wenn die Männer mit einem Alienopfer auf erniedrigende Weise für Fotoaufnahmen posieren, verlässt die Persiflage vollends das Feld der Komik und begibt sich kurz auf eisig schauerliches Gelände. Andere drastische Einfälle zu blutigen Wunden oder männlichem Ejakulat sind als demaskierender Seitenhieb auf Filmgewohnheiten kenntlich und verdaulich.

    Über weite Strecken bestimmt das dilettantische Herumeiern der Vier zwischen Aliengefahr und eigenen Problemen die Handlung und hält dabei gut bei Laune. Es bietet zusätzlich Raum für erfrischende kleine Nebenhandlungen. Gegen Ende des ein wenig zu lang geratenen Films verlagert sich das Geschehen in eine Kulisse, die an eine düster-martialische Sci-Fi-Action erinnert. Zum Glück steuert die Komödie aber nicht vorschnell den Hafen des Showdowns an, sondern eruiert lieber ausgiebig das Doppelbödige ihres Humors. Vor seiner Schnüffelei ist kein Thema sicher, denn es gilt schließlich, wie Evan es formulierte, „den Dingen ganz allgemein auf den Grund zu gehen.“

    Fazit: Die selbsternannten Bürgersheriffs in „The Watch – Nachbarn der 3. Art“ sind weder überflüssig, noch gemeingefährlich, denn es gilt, den Heimatort vor Aliens zu bewahren.
  • Starbesetzte Buddykomödie mit Science-Fiction-Einschlag, in der vier Vorstadtbewohner eine Bürgerwehr formen und es unerwartet mit Außerirdischen zu tun bekommen.

    Auf “Cowboys & Aliens” folgt nun ein weiterer Genre-Mischmasch, der sich salopp als “Comedians & Aliens” präsentiert. Das gut aufeinander eingespielte Komiker-Kleeblatt bestehend aus Ben Stiller (“Tropic Thunder”), Vince Vaughn (“Trennung mit Hindernissen”), Jonah Hill (“Superbad”) und Richard Ayoade (TV-Serie “The IT Crowd”) wird von Regisseur Akiva Schaffer (“Hot Rod”) mit lockerer Hand inszeniert. Schaffer kommt seinerseits aus der “Saturday Night Live”-Komikerschmiede, wobei er sowohl als Autor und Regisseur für die TV-Sketch-Serie tätig war. Eine gewisse Improvisation macht sich so auch bei den Dialogen von “The Watch” bemerkbar. Dabei stammt das absurde Komik, profane Sexwitze, routinehafte Actioneinlagen und solide Familienwerte abdeckende Drehbuch aus der Feder von Jared Stern, Evan Goldberg und “Ananas Express”-Schauspieler Seth Rogen. Sie entwerfen einen allamerikanischen Kleinstadt-Kosmos, dem die vier Protagonisten zu unterschiedlichem Grad entkommen möchten und geben ihnen Gelegenheit, mal so richtig schön auf den Putz zu hauen.

    Zum Auftakt wird der Warenhaus-Manager (eine amerikanische Kette erhält so viel Leinwandzeit, dass man meinen möchte sie hätten das gesamte Budget gestellt) Evan (Stiller) als gewissenhafter Mustermensch eingeführt. Als einer seiner Mitarbeiter ermordet wird, beschließt Evan eine Bürgerwehr zu organisieren. Lediglich drei Männer melden sich: der von seiner Familie gestresste Bob (Vaughn), der bei seiner Mutter lebende Waffennarr Franklin (Hill) und der geschiedene Brite Jamarcus (Ayoade). Sie sind hauptsächlich daran interessiert, Bier zu trinken und sich zu amüsieren, lediglich Evan nimmt die Sache ernst. Doch seine Mitstreiter haben ein jähes Erwachen, als sie einem leibhaftigen Alien begegnen. Dieser ist nur einer von vielen, und nun liegt es an der allseits verlachten Selbstschutz-Gruppe die Welt vor einer Invasion dieser blutrünstigen Körperfresser zu bewahren.

    Das Finale wartet mit erstaunlich viel Action auf und beschleunigt das zuvor etliche Male ins Stottern geratene Tempo dieser Kumpel-Komödie mit R-Rating beträchtlich. Insgesamt wirken die verschiedenen Story-Elemente recht beliebig zusammengewürfelt, so als ob die “Hangover”-Crew (hier mit merklich höherem Durchschnittsalter) in ein “Alien”-Szenario hineinstolpert und nebenbei noch Probleme mit Kindererziehung und Eheknatsch bewältigen muss. Diese Vielfältigkeit wird auch vom Soundtrack reflektiert, der zwischen Poprock, Classic Rock und HipHop pendelt. Ebenfalls etwas unausgewogen ist die Trefferquote der Gags, doch Freunde von ausgelassen rüpelhaften Männer-Mätzchen kommen auf ihre Kosten. ara.
  • Wenn kaum ein Gag zündet, wenn ein Film irgendwie jedes Genre bedienen will, wenn die Hauptdarsteller nerven – dann leidet man in Ben Stillers Nachbarschaftswache.
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Darsteller und Crew

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