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The Time Machine (2002)

The Time Machine Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

The Time Machine: Update des Science-Fiction-Klassikers von H. G. Wells als spannendes Abenteuerkino.

Der geniale Erfinder Alexander Hartdegen (Guy Pearce) versucht zu beweisen, dass Zeitreisen möglich sind. Mit dem Mut der Verzweiflung testet er eine selbst konstruierte Zeitmaschine und landet statt in der Vergangenheit 800.000 Jahre später in der Zukunft. Dort ist die Menschheit aufgeteilt in die in der Unterwelt hausenden Morloks und die hedonistischen Elois. Hartdegen gerät zwischen die Fronten.

Neue Adaption des Science-Fiction-Klassikers von H. G. Wells, die mit Special Effects auf dem neuesten Stand der Technik, einer spannenden Geschichte und attraktiven Hauptdarstellern für beste Abenteuer-Unterhaltung sorgen sollte. Guy Pearce übernimmt die Rolle von Rod Taylor aus der berühmten Filmfassung von 1960.

Um seine verstorbene Geliebte wieder zu sehen, baut der junge Erfinder Alexander Hartdegen eine Zeitmaschine. Als ihm der Trip in die Vergangenheit misslingt, reist der Romantiker in die ferne Zukunft und muss feststellen, dass die Menschheit hier in zwei Lager gespalten ist: die Alien-ähnlichen Morlocks und die friedliebenden Eloi. Letztere leben zwar in ständiger Angst, von den Morlocks als Sklaven missbraucht oder gar verspeist zu werden, fügen sich aber widerstandslos in ihr Schicksal. Das aber kann und will Idealist Hartdegen nicht akzeptieren…

Der junge Erfinder Alexander Hartdegen landet dank selbstgebastelter Zeitmaschine in der Zukunft. Dort ist die Menschheit in zwei Lager gespalten: die Alien-ähnlichen Morlocks unterdrücken die friedliebenden Eloi, die sich offenbar mit ihrem Schicksal abgefunden haben. Hartdegen will dies aber nicht akzeptieren und ruft zum Kampf auf… Remake der Oscar-gekrönten Verfilmung von H.G. Wells Kultroman durch seinen Urenkel Simon Wells, angereichert mit zeitgemäßer Tricktechnik und atemberaubenden Set-Design.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mit einem Sprung an die Spitze der US-Charts bewies dieser aufwändige Blick in eine düstere menschliche Zukunft, dass seine Produktionsprobleme Vergangenheit sind. Die zweite Verfilmung von H. G. Wells’ Klassiker über eine skeptische Evolutionsprognose musste bei den Dreharbeiten einen mehrwöchigen Ausfall von Regisseur Simon Wells und Gerüchte über kreative Unstimmigkeiten am Set verkraften. Nur eine, für ein Projekt dieser Größenordnung kurze Laufzeit von 96 Minuten kann noch als Indiz für die Entstehungsprobleme dieses futuristischen Abenteuers gewertet werden, das mit seinen effektvoll realisierten Höhlenkreaturen die Fans von “Die Mumie” und “Der Planet der Affen” in die Kinos treiben wird.

    Nicht romantischer Entdeckergeist, wie noch bei Wells und der viel geliebten Erstverfilmung George Pals, sondern der Tod seiner Verlobten motiviert die Hauptfigur hier zum Bau der Zeitmaschine. Aus dem zerstreuten Professor, der wie in “A Beautiful Mind” mathematische Formeln wie im Actionpainting auf Tafeln kritzelt, wird durch sein biografisches Trauma ein verschlossener Einzelgänger. Guy Pearce (“Memento”) spielt diesen Mann, der mit dem Kopf schon immer in der Zukunft lebte und konsequenterweise dort auch landet. Als es ihm nicht gelingt, in der Vergangenheit den Tod seiner großen Liebe zu verhindern, reist er ins Morgen, erlebt 2030 radikal veränderte Pädagogik (“Wenn Du das nochmal machst, ändere ich die Struktur deiner DNS”) und sieben Jahre später Armageddon, als Mondtrümmer auf die Erde stürzen. Angesichts mangelnder Perspektive aktiviert der Zeitreisende erneut die Maschine und steuert bewusstlos 800.000 Jahre in die Zukunft. Wie schon bei Pal signalisiert zunächst die Mode den Wandel, bis die moderne Tricktechnik ihr Potenzial ausspielt und beeindruckende Genesis-Effekte den Trip durch die Erdzeitalter illustrieren. Aus den blonden, blauäugigen und damit nicht unverdächtigen kindlichen Paradiesmenschen bei Wells sind nun Elois geworden, die in Hauttönung und Outfit an die “Stargate”-Zivilisation erinnern und wie diese Widerstandsgeist durch fremde Besucher erlernen müssen. Die an steilen Canyonwänden klebenden Behausungen der Elois sind ein Designertraum zwischen Ästhetik und Kitsch und optisch ähnlich eindrucksvoll realisiert wie Stan Winstons kannibalistische Morlocks, die im furiosen, recht früh platzierten Actionhöhepunkt des Films zur Treibjagd auf die Elois blasen. Wie sich Pearce schließlich durch den Abstieg in die Hölle dieser Armee der Finsternis und ihres geistigen Führers (Jeremy Irons) entledigt, wirkt allerdings überhastet, unglaubwürdig und verschenkt ein Finale, das den Film an dieser Stelle Action-mäßig noch einmal wirklich hätte explodieren lassen können. kob.

Darsteller und Crew

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