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The Replacement Killers (1997)

The Replacement Killers Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

The Replacement Killers: Chow Yun-Fats Hollywood-Debüt mit magerer Story und umso fetteren Action-Szenen.

Der chinesische Killer John Lee bringt es nicht übers Herz, einen letzten Auftrag auszuführen und bringt sich so selbst ins Kreuzfeuer seines Auftraggebers. Von der Fälscherin Meg Coburn will Lee sich neue Papiere beschaffen, um aus Amerika verschwinden zu können, bevor die Ersatzkiller zunächst ihn finden und dann seinen ursprünglichen Auftrag zu Ende bringen können.

Der Sohn eines chinesischen Triadenhäuptlings ist von einem amerikanischen Police Detective erschossen worden, und nun schickt der zornige Vater aus Hongkong seinen besten Killer, um dem kleinen Sohn des Cops genau dasselbe Schicksal angedeihen zu lassen. Als der kinderliebe Killer den Auftrag jedoch unverrichteter Dinge abbricht und lieber an der Seite einer schönen Paßfälscherin untertaucht, ist in der Unterwelt der Teufel los und ein Heer von Gangstern zieht aus, den Abtrünnigen zu bestrafen.

Chow Yun-Fats Hollywood-Debüt mit magerer Story und umso fetteren Action-Szenen.

Bilder

Auf DVD & Blu-ray (4)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In der Gestalt des Actionritters von der traurigen Gestalt eröffnete Chow Yun-Fat 1986 in John Woos melancholischem Todesballett “A Better Tomorrow/Der City-Wolf” zweihändig das Feuer auf ein gebanntes asiatisches Publikum und veränderte nachhaltig das Gesicht des Actionfilms. Mehr Delon als Schwarzenegger, mehr Cagney als Stallone, trug Chow bei allem Stilbewußtsein immer auch eine für monolithische Actionhelden der Zeit ungekannte Verletzlichkeit zur Schau. Nachdem die Hongkong-Kollegen John Woo und Jackie Chan bereits erfolgreich eingemeindet wurden, will Hollywood nun auch nicht mehr auf Ol’ Black Eyes verzichten. Videoclip-Regisseur Antoine Fuqua zimmerte dem Asiaten ein bleihaltiges Vehikel, in dem die Action standesgemäß ausfällt, jeglicher Tiefgang aber dem halsstarrigen Stilwillen des Regiedebütanten geopfert wurde.

    So macht “Die Ersatzkiller” über weite Strecken seinem Namen alle Ehre und wirkt wie ein Ersatz-Actioner, der sich als Hommage an seinen charismatischen Hauptdarsteller versteht, als Best-of-Reminiszenz an klassische Hongkong-Werke wie “Blast Killer” oder “City on Fire”. Daß in diesen Filmen nicht nur kübelweise Herzblut in ebenso furios wie unerbittlich inszenierten Schießereien vergossen wurde, sondern selbiges auch so großzügig durch ihre Handlungen pumpen ließ, daß man Anteil nahm am Schicksal seiner Figuren und ihren moralischen Dilemmas, vernachlässigt Fuqua in seiner Zitatensammlung über einen Killer, der einen letzten Auftrag nicht übers Herz bringt und so selbst ins Kreuzfeuer seines Auftraggebers gerät. “Die Ersatzkiller” sind kälter als der Held. Hier triumphiert Stil jederzeit über Substanz, wenn die Filmemacher ein Feuergefecht an das andere reihen und emotionalen Tiefgang auf tiefe Augen-Blicke und rührend erzählte Geschichten aus der Vergangenheit des Protagonisten beschränken.

    Chow Yun-Fat ficht weder an, daß man ihm als Hollywood-Debüt ein Vehikel bescherte, wie es auch in das Oeuvre eines Jean-Claude Van Damme passen würde, noch daß er den Part des Mörders mit einem Herz aus Gold bereits im Schlaf spielen kann. Wenn er durch das bemühte “Sieben”-Ambiente marschiert und kleine Gesten und große Waffen sprechen läßt, dann ist er überzeugender und cooler als es die gesamte Riege der überbezahlten Actionhelden der Traumfarbik jemals sein konnte. Weil sein Englisch limitiert ist (sollte in der Synchronisation weiß Gott kein Problem darstellen), läßt er seine Partnerin Mira Sorvino sprechen, die der maulfaule Killer aufsucht, um sich von ihr Papiere fälschen zu lassen und so aus Amerika verschwinden zu können, bevor die Ersatzkiller (der Schöne und das Biest: Til Schweiger, in seinem sehr kurzen, unerheblichen Hollywood-Debüt, und Danny Trejo) ihn finden können. Man muß kein Prophet sein, um vorherzusehen, daß sie mit Chow fortan durch Dick und Dünn gehen muß. Auch wenn sie bemühter als ihr Gegenüber wirkt, gibt Sorvino im Jürgen-Teller-Junkie-Chic doch eine ansprechende und aggressive Figur ab, die dem Film gut zu Gesicht steht. Wenn die beiden Stars gemeinsam zum Spießrutenlauf antreten und ihre gesichtslosen Feinde in Waschstraßen, alten Kinos, heruntergekommenen Hausgängen, Videoarkaden und einem Chinatown-Straßenzug, wie man ihn auch in den Bavaria-Studios nicht schöner hätte bauen können, dezimieren, will man gerne darüber hinwegsehen, daß ihr Regisseur zwar ein gutes Auge, aber doch nur einen röchelnden erzählerischen Atem besitzt. Was durchaus mehr hätte werden können, gibt sich so damit zufrieden, als bestechend fotografierter, aber wenig beseelter Actioner ausschließlich die Genreklientel zu bedienen.ts.

Darsteller und Crew

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