The Impossible (2012)

The Impossible Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (0)
  1. Ø 0
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 4

Filmhandlung und Hintergrund

The Impossible: Intensives Katastrophendrama um eine britische Familie, die im Thailand-Urlaub vom Tsunami überrascht wird und um ihr Leben kämpft.

Der Tsunami, der am 26. Dezember 2004 in Südostasien 300.000 Menschenleben forderte, überrascht auch das Paar Maria und Henry und seine drei Kinder im Thailand-Urlaub. Die Familie wird von der Riesenwelle überrollt und auseinandergerissen. Sie kämpfen ums Überleben und im anschließenden Chaos darum, einander wieder zu finden.

Weihnachten 2004 machen Maria und Henry Bennett mit ihren drei Söhnen Urlaub in Thailand. Der Weihnachtsabend wird noch gemeinsam verbracht, am Tag darauf wird die Familie vom Tsunami überrollt und auseinandergerissen. Verzweifelt kämpfen Maria und ihr ältester Sohn in den Wassermassen ums Überleben, mit letzter Kraftanstrengung kann der Zwölfjährige die Mutter retten und in Krankenhaus bringen. Vater Henry hat die Katastrophe mit den beiden anderen Jungs im Hotel überlebt und macht sich auf die Suche nach Maria uns Sohn.

Eine britische Familie wird beim Weihnachtsurlaub in Thailand vom Tsunami getrennt und muss um ihr Überleben kämpfen. Großartiger Katastrophenfilm mit Spielberg-Touch, stark besetzt mit Naomi Watts und Ewan McGregor.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (2 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
2 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Intensives, emotional mitreißendes Drama, das den Zuschauer mit der Wucht eines Tsunamis trifft.
  • Intensives Katastrophendrama um eine Familie, die 2004 im Thailand-Urlaub vom Tsunami überrascht wird und um ihr Leben kämpft.

    Mit seiner zweiten Regiearbeit gelingt dem Spanier Juan Antonio Bayona nach “Das Waisenhaus” wieder eine beeindruckende Gratwanderung zwischen dem Hier und dem Jenseits – allerdings mit einem Thema, das vordergründig nichts mit Horror zu tun hat, aber den wahren Schrecken in die eindringlichsten und intensivsten Bilder packt, die man sich vorstellen kann: Anhand des wahren Leidenswegs einer fünfköpfigen Familie nimmt sich Bayona des Tsunamis an, der am 26. Dezember 2004 in Südostasien mehr als 300.000 Menschenleben forderte.

    Mit Naomi Watts und Ewan McGregor in den Hauptrollen ebenso hochkarätig wie sympathisch besetzt, gelingt Bayona ein Katastrophenfilm mit einem laut schlagenden menschlichen Herzen im Zentrum: Die etwa 15-minütige Rekonstruktion der drei massiven Flutwellen, die so viele Menschen in den Tod riss, ist eine filmemacherische Leistung allerhöchster Ordnung: Es ist kaum vorstellbar, dass es einem Film gelingen kann, den Wahnsinn einer Naturkatastrophe noch nachvollziehbarer zu zeigen. Aber Bayona hält die Spannung auch dann noch aufrecht, nachdem die Wasserfluten wieder verschwunden sind: Wenn die Mitglieder der voneinander getrennten Familie nach dem Kampf ums Überleben mit der Suche nacheinander beginnen, setzt die eigentliche Handlung ein, und die besondere Leistung ist, wie Bayona den Film interessant und packend gestaltet, obwohl der Ausgang der Handlung eigentlich von vornherein feststeht.

    Das Emotionskino von Steven Spielberg war offenkundig Inspiration für dieses mit außerordentlicher technischer Finesse umgesetztes Filmerlebnis, das im Grunde nur einen Makel hat: Der aufdringliche Orchesterscore legt sich mit seinen sich schmalzig empor windenden Geigen über die Bilder wie eine gallertartige Masse. Das wäre nicht nötig gewesen: Gerne würde man die entscheidenden Momente des Films ganz allein mit seinen Figuren verbringen. ts.
  • In seiner zweiten abendfüllenden Regiearbeit, dem Katastrophenfilm "The Impossible", verbindet der Spanier Juan Antonio Bayona ("Das Waisenhaus") Realismus und Emotion gekonnt. Im Zentrum der chaotischen Ereignisse im Urlaubsparadies Thailand nach dem Tsunami steht eine fünfköpfige Familie, die auseinandergerissen wird. Ihr Überlebenskampf unter widrigsten Bedingungen ist keine Erfindung des Drehbuchs, sondern eines der zahllosen Dramen, die sich Ende 2004 vor Ort abspielten.

    Die Inszenierung nähert sich dem Grauen aus der Wahrnehmung einzelner Figuren. Nach einem entspannten Urlaubsbeginn im Resort wird die Familie Bennett am 26. Dezember am Pool vor Schreck erstarrt vom Tsunami überrollt. Irgendwann taucht Maria auf und erkennt, dass sie in einem Strom zwischen Autos, Gerümpel, Baumstämmen treibt. Sie setzt alles daran, sich ihrem Sohn Lucas zu nähern, der in Rufweite um sein Leben schwimmt. Schritt für Schritt, nicht mehr als der menschliche Geist auf einmal verkraften kann, wägen sie ihre nächsten Chancen ab.

    Eine nervöse Kamera schwankt im Takt der chaotischen Vorgänge, riskiert mit Lucas kurze Blicke auf Leichen und blutende Wunden, tastet sich weiter auf der Suche nach Halt. Im Krankenhaus sieht es aus wie in einem Kriegslazarett. Um Lucas abzulenken, fordert Maria ihn auf, anderen Leuten zu helfen. Die Kamera forscht wiederholt in ihrem sich dunkel verfärbenden Gesicht, ob sie noch bei Bewusstsein ist. Die Darsteller überhöhen ihre Charaktere nicht heldenhaft, sondern lassen deren instinktive Anstrengungen, zu überleben, lieber für sich sprechen.

    Vater Henry folgt auf der Suche nach Maria und Lucas auch seiner Intuition. In Ausnahmesituationen ticken Menschen manchmal so – und kommen dabei, oft noch unterstützt von glücklichen Zufällen, zu erstaunlichen Erfolgen. Der innere Zusammenhalt dieser Familie lässt die Katastrophe auf der Leinwand erträglich erscheinen, ohne zu verleugnen, was sie den Menschen in Wirklichkeit abverlangte.

    Fazit: Der beeindruckende Katastrophenfilm "The Impossible" fesselt mit der wahren Geschichte einer Familie, die nach dem Tsunami in Thailand 2004 um ihr Überleben kämpfte.
Alle ansehen

Darsteller und Crew

News und Stories

Kommentare

Liebe Nutzer, wir überarbeiten unser Kommentarsystem um es in Zukunft noch nutzerfreundlicher und weiter zugänglich zu machen. Bitte habt noch etwas Geduld mit uns, wir werden es euch dann bald an dieser Stelle zur Verfügung stellen.