The Green Hornet (2010)

The Green Hornet Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

The Green Hornet: Michel Gondry, Spezialist für skurrile Filmstoffe, verpasst dem klassischen Superheldenstoff ein Makeover mit Comedy-Ass Seth Rogen als Titelheld.

Britt, Sohn des Zeitungsmagnaten James Reid, lebt sein Leben als künftiger Erbe eines Multimillionenvermögens sorglos und verantwortungslos auf der Überholspur. Die Ermordung seines Vaters rüttelt ihn wach: Gemeinsam mit dem Firmenangestellten Kato fasst Britt den Entschluss, künftig etwas Vernünftiges zu machen und aus dem Schatten des Vaters zu treten. Um Helden werden zu können, geben sie sich als Bösewichte aus und nehmen mithilfe der attraktiven Sekretärin Lenore Kontakt zu dem Gangführer Chudnofsky auf. Dem ist allerdings schnell klar, dass ihm die Grüne Hornisse gefährlich werden könnte.

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Kritikerrezensionen

  • Irgendwann kehren sie alle wieder auf die Leinwand zurück - die Helden des Goldenen Radio- und Comiczeitalters, die ihren ersten filmischen Siegeszug während des Serial-Booms der Vierziger antraten, handelt es sich nun um „The Shadow“, „Dick Tracy“, „The Phantom“, „Zorro“, „Doc Savage“ oder „Flash Gordon“. Mit nostalgischen Retro-Abenteuern wie der „Shadow“-Neuverfilmung ist aber längst kein Besenstiel mehr zu gewinnen. „The Green Hornet“ von „Lone Ranger“-Erfinder George W. Trendle und Fran Striker gehörte zu den langlebigsten Radioshows, während die Comiceinsätze der maskierten Gangsterjäger eher marginal ausfielen. Wie bei den Radioeinsätzen rauschten Zeitungsbesitzer Britt Reid und sein kampferprobter Mechaniker Kato ebenso in den beiden Serials zu Klängen von Nikolai Rimsky-Korsakovs „Hummelflug“ mit ihrem schwer bewaffneten Superschlitten durch die Nacht, um die Gangsterwelt mit dynamischen Kampfeinlagen aufzumischen. Die mehrteiligen Reihen mit „Charlie Chan-Sohn“ Key Luke als Kato zählen durchaus zu den akzeptableren Produktionen ihrer Art.

    Gegen Ende erinnert auch die 3D-Neuverfilmung leicht verfremdet an das populäre Musikthema, so wie in einer frühen Szene Katos Skizzenblock eine Reminiszenz an seinen Vorgänger Bruce Lee liefert, der in der erfolglosen Sechziger-TV-Serie erste Schritte in Richtung Weltruhm nahm. Komiker Seth Rogen, bekannt aus Judd Apatows Komödien, produzierte und schrieb sich mit Partner Evan Goldberg das Skript auf den Leib, wofür er gehörig abspecken musste. Gegen „Green Hornet“ als Komödie ist grundsätzlich nichts einzuwenden, zumal die klassischen Serials ebenfalls auf humorvolle Einlagen bauten. Doch leider zünden nur wenige Pointen wirklich. Rogen und Goldberg reiten auf witzlosen Schwulenscherze herum, welche offenbar auf die wiederholt geäußerten Vermutungen abzielen, berühmte Heldenduos wie Batman und Robin unterhielten eine homosexuelle Beziehung.

    Weniger liegt das Problem in der untypischen Kämpferrolle des erprobten Slacker-Darstellers Rogen als im Umstand, dass sein großmäuliger, sich überschätzender Protagonist weitgehend unsympathisch gezeichnet ist und auch keine Entwicklung durchleidet. So hängt die Story immer wieder durch, bevor die „Grüne Hornisse“, benannt nach der vermeidlichen Todesursache von Britts Vater, und Karate-Experte Kato in Aktion treten. Zwar wartet das Superheldenspektakel mit einigen rasanten Actioneinlagen auf. Bevor allerdings die finale Verfolgungsjagd zwischen dem mit Wunderwaffen ausgerüsteten „Black Beauty“, dem Gangsterfuhrwerk sowie den Polizeiwagen das halbe Verlagsgebäude in Schutt und Asche legt, muss man zunächst den absoluten Tiefpunkt durchstehen – eine nervig-überzogene Kompetenzkeilerei zwischen Britt und Kato, bei der zahlreiche Villenreliquien zu Bruch gehen.

    Recht passabel prügelt sich der Taiwaner Popstar Jay Chou („Der Fluch der goldenen Blume“) durch die Szenerie, während Cameron Diaz als umworbene Sekretärin Lenore Case manche Sprüche über ihr Alter ertragen muss. Natürlich ragt Christoph Waltz heraus als größenwahnsinniger russischer Gangster mit Wiener Akzent, der um jeden Preis gefürchtet werden will, doch er kann das fußlahme Unternehmen ebenso wenig in Schwung bringen wie einige optische Spielereien von Clipregisseur Michel Gondy („Kato-Vision“). Ohnehin zeigt es sich trotz oder gerade wegen Gondrys Meisterwerk „Vergiss mein nicht“, dass seine Arbeiten immer nur so gut sind wie das jeweilige Drehbuch, und gerade hier hapert es bei „Green Hornet 3D“ erheblich. „Hornet“-Fan Kevin Smith, der dazu zahlreiche Comichefte verfasste, wäre vielleicht doch der passendere Regisseur gewesen. In 3D muss man die Neuauflage ohnehin nicht unbedingt sehen, da es scheint, als habe man die Stereoskopieeffekte allein für den Nachspann aufgehoben. Den Rest erledigt die Synchronisation: „Alter, ist das geil?“ Nein, ist es nicht.

    Fazit: Schwerfällig-alberne Superheldenkomödie mit zu wenig Action, zuviel Geschwafel und mageren 3D-Effekten.
  • Rasante Action-Comedy der Sonderklasse: Als weiterer klassischer Comic-Held erobert Seth Rogen (“Beim ersten Mal”) spektakulär die große Leinwand.

    In diesem kultigen Superhelden-Spaß wird nicht nur die Action in großen Lettern geschrieben, sondern auch der Buddy-Witz. Regisseur Michel Gondry, der mit Filmwundern wie “Vergiss mein nicht!” für Furore sorgte, fand in Comedy-Ass Seth Rogen einen Partner, der das topmoderne Makeover der legendären 60ies-Fernsehserie, die einst Bruce Lee berühmt machte, mitfinanzierte, mitschrieb und vor allem: mitspielte. Als feister Reichenspross Britt – Sohn des Zeitungsmagnaten James Reid – mischt er die Szene-Partys auf. Bis der Vater unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt. Als dessen gewiefter Mitarbeiter Kato (Jay Chou aus “Der Fluch der goldenen Blume”) dem verwöhnten Multimillionenerben vorgestellt wird, fassen beide einen Entschluss: Britt will zum ersten Mal in seinem Leben etwas Sinnvolles tun und Kato, seines Zeichens genialer Konstrukteur der schärfsten Autos und Waffen, steigt mit ein. Die Grüne Hornisse ist geboren. Mit Katos cleveren Gadgets bekämpfen sie die bösen Jungs und mit Hilfe von Britts neuer Sekretärin, Lenore Case (Cameron Diaz), beginnen sie mit der Jagd auf den Mann, der die ganze Unterwelt von LA kontrolliert: Benjamin Chudnofsky (der einzig Wahre: “Inglorious Basterd”-Oscarpreisträger Christoph Waltz) . Doch Chudnofsky hat bereits seinen eigenen Plan, wie er The Green Hornet aus dem Weg räumen will. Schon in den der 30er Jahren sorgte “The Green Hornet” als eine der erfolgreichsten Radioserien für Furore. Jetzt garantiert der Comic-Kult eine spektakuläre Actionachterbahn in 3D.

Darsteller und Crew

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