Systemfehler - Wenn Inge tanzt (2013)

Systemfehler - Wenn Inge tanzt Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Systemfehler - Wenn Inge tanzt: Schwungvoll-respektlose Musik-Komödie um Teenie-Punkrocker zwischen Liebe und ersten Plattenvertrag.

Mit ihrem Schmäh-Hit “Wenn Inge tanzt” haben es die vier Punkrocker der Schülerband “Systemfehler” zu regionaler Berühmtheit gebracht, die Max, Fabio, Joscha und Lukas gehörig zu Kopf steigt. Als sie auf einer angesagten Talent-Bühne auftreten sollen, träumt das Quartett vom großen Erfolg. Da sich Gitarrist Joscha die Hände demoliert hat, brauchen sie kurzfristig Ersatz: Max’ cooler Onkel Herb rät zu eben jener Inge. Die verkniffene Öko-Aktivistin ist natürlich stinksauer auf die respektlosen Kerle. Da braucht Max schon seinen ganzen Charme.

Mit ihrem Schmäh-Hit “Wenn Inge tanzt” haben es die vier Punkrocker der Schülerband “Systemfehler” zu regionaler Berühmtheit gebracht, die Max, Fabio, Joscha und Lukas gehörig zu Kopf steigt. Als sie auf einer angesagten Talentbühne auftreten sollen, träumt das Quartett vom großen Erfolg. Da sich Gitarrist Joscha die Hände demoliert hat, brauchen sie kurzfristig Ersatz: Max’ cooler Onkel Herb rät zu eben jener Inge. Die verkniffene Ökoaktivistin reagiert alles andere als begeistert. Da lässt Max seinen Charme spielen.

Ausgerechnet vor dem großen Talentwettbewerb bricht sich der Gitarrist die Hände – und macht den Weg frei für Inge. Lovestory trifft ausgelassenen Studentenulk in dieser angemessen hirnfreien Teenagerkomödie aus Deutschland.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die romantische Teenager-Komödie "Systemfehler – Wenn Inge tanzt" ist nach einem klassischen Muster gestrickt: Ein aufmüpfiger Punkrocker und eine brave Schülerin finden über die Musik heraus, dass sie einiges verbindet. Unter der Regie von Wolfgang Groos ("Die Vampirschwestern", "Vorstadtkrokodile 3") entwickelt der an sich so simple Stoff eine fetzige, junge Energie. Dafür sorgen die realistisch gezeichneten Figuren und die treffenden Dialoge. Mit Tim Oliver Schultz ist den Machern ein wahrer Besetzungscoup gelungen, denn er lässt Max als Nachwuchsrocker und zugleich als Mädchenschwarm mit Herz gut aussehen.

    Punksänger Max wohnt bei seinem Onkel Herb, der in seinen jungen Jahren ein bekannter Schlagerstar war. Diese Rolle ist Peter Kraus wie auf den Leib geschnitten: Seine permanent gute Laune sorgt wie Herbs knallbunte Kleidung für sympathische 50er-Jahre-Nostalgie. Kraus trat ja damals nicht nur in Schlagerfilmen auf, sondern sang auch Rock'n'Roll wie den Hit "Sugar Baby". So muss er sich als Onkel, der für Max' ausschweifende Poolparty Verständnis hat und sich gerne an seine Groupies erinnert, gar nicht groß verbiegen. Der ganze Film spiegelt die heitere, positive Stimmung, die Herb verbreitet. Inhaltlich dazu passend wird die Realität mit naivem Charme zum Wunschbild umgeformt, wie es ja auch die Schlagertexte tun.

    Die Rollen der vier jugendlichen Bandmitglieder sind wirklichkeitsnah und lebendig, ihre Dialoge hören sich altersgemäß an. Max steht wie von selbst immer im Mittelpunkt, aber trotz seiner wilden Ader kann man ihm nichts wirklich übelnehmen. Joscha ist mehr der ernste Typ, Drummer Lukas (Thando Walbaum) will seine Schüchternheit gegenüber Mädchen überwinden und der quirlige Fabio (Tino Mewes) hat immer gerade etwas eingenommen. Das dynamische Quartett sorgt überall für Unruhe. Zusätzlichen Pepp bringen kleine Rollen wie die des Plattenagenten Dan Biermann (Matthias Koeberlin): Mit seinem branchentypischen, hochtourigen Auftreten und den vielen englischen Ausdrücken beeindruckt er die Schülerband schwer.

    Die verspielte Stimmung und die Leichtigkeit dieser Wohlfühlkomödie wirken ansteckend. So wird man atmosphärisch bei Laune gehalten, obwohl die inhaltlichen Konflikte geradezu unglaublich simpel gelöst werden. Der Film ist süß und frisch wie Zitroneneis: Er lockert auf und macht nicht süchtig.

    Fazit: Die charmante Teenager-Komödie "Systemfehler – Wenn Inge tanzt" vereinigt Punkrockfeeling, Schlagernaivität und Schülerwitz zu einem leichten Vergnügen mit einem attraktiven romantischen Helden.
  • Schwungvoll-respektlose Musik-Komödie um Teenie-Punkrocker zwischen Liebe und ersten Plattenvertrag.

    Genau die richtige Mischung gelingt Wolfgang Groos (“Vorstadtkrokodile 3“, “Switch Reloaded“) in seiner Jugendmusikkomödie. Unverfroren-frech, charmant-witzig, später noch dramatisch und romantisch – dazu Ohrwurm-Rocksongs: Groos beherrscht handwerklich perfekt jeden Aspekt des lustig-dynamischen Spaßes und vereint bis in die skurrilen Nebenfiguren (darunter die deutsche Schlager-Legende Peter Kraus) eine bestens aufgelegte Besetzung in einem kurzweilig-fetzigen Feel-Good-Kino, das klasse Kassen-Potenzial besitzt.

    Gemäß der Til-Schweiger-Formel, dass nur die vermeintlich uncoole Zicke den arroganten Macho zähmen kann, hat es die Schülerband “Systemfehler” rund um Max (Tim Oliver Schulz, “Die Welle”) zu regionalem Ruhm mit ihrem Schmäh-Hit “Wenn Inge tanzt” gebracht – und benötigt ausgerechnet jene Inge (Paula Kalenberg aus “Krabat”), die sie darin übelst beleidigt, um auf einem angesagten Talent-Konzert ihre Chance auf einen Plattenvertrag zu wahren. Das routinierte Strickmuster will es, dass sich Max und Inge erst hassen, bis er sich in sie verliebt und bald nach Was-wirklich-zählt-Moral zwischen Erfolg und Liebe wählen muss. Mag die Plotkonfiguration dieser Backfisch-Romanze auch auf Autopilot fahren, begeistert der jugendlich-unverschämte Esprit, der spöttische und irrwitzige Sketche auffährt. Neben Comedy und mitreißenden Songs punkten auch Herzschmerz und ein rundum Glückshormone ausschüttendem Feel-Good-Ende.

    Stärker als “Groupies bleiben nicht zum Frühstück” und “Rock it!” bewahrt Groos hier eine rotzige Attitüde, die mit Verve (poppigen) Gitarrenpunkrock frönt. Das ungezogen-unwiderstehliche Rockstar-Poser-Quartett lässt er dosiertes Chaos verbreiten, zieht sie mit permanenten, oft genug impertinenten Komödieneinfällen von Kiffer-Humor über Stümper-Slapstick bis pyromanischen Turbulenzen durch den Kakao und hält den eingebildeten Lackerln den Spiegel vor. Flapsige Screwball-Scharmützel zwischen Öko-Nerd-Kratzbürste und der Bande unreifer Misfits, die noch auf ihr erstes Mal warten, werden vom dramatischen Gehalt geeredet, der vor allem in Max’ Biografie als Waise zum Tragen kommt. Skurriles Format beweist Peter Kraus als cooler Onkel und Ersatzvater, der als ehemaliger Schlagerstar hypochondrisch Särge für sein Ableben testet. Darüber hinaus gelingen Jürgen Tarrach als trotteliger Hausmeister und Matthias Koeberlin als Veranstalter-Arsch fast realsatirische Glossen in einem mit voller emotionaler Bandbreite versehenen Fun-Movie, das unwiderstehlich mitreißt, wenn die Jungs musikalisch losrocken. Nicht nur die Songs sind hitverdächtig.

    tk.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • "Systemfehler"-Trailer: Tim Oliver Schultz und Paula Kalenberg rocken!

    Die beiden Stars Tim Oliver Schultz und Paula Kalenberg der Komödie "Systemfehler - Wenn Inge tanzt" begrüßen ihre Fans auf CINEFACTS höchst persönlich und bringen den Trailer gleich mit. Darin lassen es die beiden richtig krachen!

  • Richtig abrocken mit "Systemfehler - Wenn Inge tanzt"!

    Schon vor dem Start sorgt die Komödie "Systemfehler - Wenn Inge tanzt" für reichlich gute Laune, da der dazugehörige Hit sofort ins Ohr und in die Beine geht. Damit ihr richtig mitfeiern könnt, gibt es hier und heute das offizielle Musikvideo!

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