Super 8 (2011)

Super 8 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Super 8: Ein Sommerfilm, wie er früher einmal war: J. J. Abrams lässt eine Gruppe von Kleinstadtjungs in den Siebzigerjahren dem Geheimnis eines Aliens auf die Spur kommen.

Eine US-Kleinstadt im Jahr 1979. Nach dem Tod seiner Mutter ist der 13-jährige Joe allein mit sich und seiner Trauer. Zuflucht findet er bei den Dreharbeiten eines Zombiefilms, den sein bester Freund Charles auf Super 8 inszeniert. Er konnte sogar die unerreichbar scheinende Alice für eine Hauptrolle gewinnen. Gemeinsam werden sie während des Drehs Zeugen eines Zugunglücks, bei dem eine Kreatur aus einem geheimen Militärwagon entweichen kann. Kurz darauf geschehen unerklärliche Dinge, Alice verschwindet spurlos. Jetzt ist Joe gefragt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eigentlich erzählt „Super 8“ zwei Geschichten. Die eine ist irgendwo im Science-Fiction- oder Horror-Sujet angesiedelt. Wo genau, lässt „Super 8“ erstmal offen: was der Zug geladen hatte, ob und wie es sich befreien konnte und welche Motive die Army verfolgt, bleibt lange im Dunkeln. Genau hier liegt eine große Stärke des Films. Regisseur J.J. Abrams und Produzent Steven Spielberg spielen geschickt mit der Erwartungshaltung der Zuschauer, sie gehen natürlich davon aus, dass man bereits den ein oder anderen Kinofilm gesehen hat. „Independence Day“ etwa, „Transformers“, „Outbreak“ oder „Hulk“. Und dementsprechend kann man sich alles mögliche als Ursache der mysteriösen Ereignisse vorstellen, vom feindseligen Alien über ein Killervirus bis hin zu einem außer Kontrolle geratenen Militärexperiment.

    So spannend „Super 8“ in diesem einen Punkt lange bleibt, so belanglos tröpfelt leider die restliche Handlung vor sich hin. Und die Figuren bleiben sehr eindimensional. Dass beispielsweise Joe (Joel Courtney), einer der Jungs und wohl sowas wie die Hauptfigur, gleich in der ersten Sequenz des Films die erfährt, dass seine Mutter bei einem Arbeitsunfall im örtlichen Stahlwerk ums Leben gekommen ist, spielt später kaum mehr eine Rolle. Nur in ein paar Szenen wird angedeutet, dass der Halbwaise es mit seinem jetzt alleinerziehenden Vater, dem Deputy des Ortes, nicht ganz leicht hat. Auch die zarte Romanze, die sich zwischen Joe und Alice anbahnt, und der daraus resultierende Konflikt mit seinem Freund Charles wird allzu schnell abgehandelt.

    Auch ästhetisch lässt „Super 8“ die nötige Liebe zum Detail vermissen. Der Film wirkt zu modern, um erkennbar Ende der 1970er Jahre zu spielen. Besonders deutlich wird das bei dem Zugunglück, das spektakulär in Szene gesetzt ist, sowie in einigen Szenen am Ende des Films. Denn selbstverständlich lassen die CGI-Effekte in bester Actionfilm-Manier so gar kein 70er-Jahre-Flair aufkommen.

    Viel interessanter, aber leider zur Nebenhandlung degradiert, ist ohnehin die zweite Geschichte, die „Super 8“ erzählt. Eine Geschichte über junge Filmemacher, wie J.J. Abrams und Steven Spielberg es einmal waren. Man kann sich gut vorstellen, dass die beiden Hollywood-Größen den Film auch als Hommage an ihre jungen Jahre sehen, in denen sie selbst mit Super-8-Kameras ihre ersten Filme gedreht haben.

    Der Ehrgeiz und der Enthusiasmus, mit dem die Jungs ihren Film im Film produzieren, ist auch das, was sie am besten charakterisiert. Denn ansonsten erfährt man nicht viel – oder besser gesagt: viel zu wenig – über die Protagonisten von „Super 8“. Wie sie jedoch ihr Super-8-Projekt auch nach dem Zugunglück nicht aufgeben, sogar das beste aus der Situation machen und das Militär sowie die Unglücksstelle in ihr Werk einbauen: das macht sie dann doch ganz sympathisch. Allerdings fragt man sich auch hier zunächst, warum die Jungs auf vermeintlich veraltete 8-mm-Kameras zurückgreifen – dass wir uns in einer Zeit weit vor der Digitalfotografie, YouTube oder After Effects befinden, ist nämlich nicht unbedingt ersichtlich.

    Eine richtig gute Idee hatten Abrams und Spielberg für ihren Abspann. Da zeigen sie nämlich den auf Super 8 gedrehten Zombie-Kurzfilm der Jungs in voller Länge – und der versprüht trotz richtig schlechter Special Effects den Charme, den „Super 8“ vermissen lässt.

    Fazit: Große Namen, wenig Charme: „Super 8“ ist einer dieser Filme, die man sich ganz gut anschauen kann, die man aber nicht wirklich gesehen haben muss.
  • Das größte Geheimnis dieses Sommers bringt Sci-Fi-Thrill, Mystery und die Magie der Kindheit zurück.

    J J. Abrams, Regisseur von “Star Trek” und Mastermind von Serienphänomenen wie “Lost”, ist Hollywoods neues Wunderkind. Ein Filmverrückter, der mit den Kinoträumen eines erklärten Vorbilds aufwuchs, nun erstmals mit ihm arbeitet und dabei seinen Filmen und ihren jungen Helden Reverenz erweist. Die Powerpaarung von Abrams und Produzent Steven Spielberg wandelt auf den Spuren von “Cloverfield”. Erneut spielt eine Kamera in der Dokumentation einer mysteriösen Bedrohung eine tragende Rolle, doch “Super 8″ ist keine Momentaufnahme des Terrors. Es ist ein Film, der schreckt und fiebern lässt, der aber auch verzaubert, wenn er an die Magie der Kindheit und den aufregenden und verwirrenden Übergang in die Welt der Erwachsenen erinnert. Schauplatz ist eine amerikanische Kleinstadt Ende der siebziger Jahre. Hier wollen sechs Teenager mit einer Super 8-Kamera einen Zombiefilm drehen, hier werden sie Zeuge, wie eines Nachts ein Truck mit einem Güterzug kollidiert und diesen entgleisen lässt. Aus einem Waggon der US Airforce flüchtet etwas, das vor der Welt versteckt wurde – aus gutem Grund. Als am nächsten Morgen das Militär das Gebiet besetzt, stecken Joe (Joel Courtney), der Sohn des Deputys, Alice (Elle Fanning) und ihre Freunde mitten im Abenteuer ihres Lebens. Ein unheimlicher Spuk wird in die Stadt einfallen, Menschen werden verschwinden, Autos sich mysteriös in die Luft erheben. Was immer es ist, was bedrohlich unsere Welt betritt, für jeden Filmfan gibt es nur eine Reaktion: Rein ins Kino, wenn es rauskommt.

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