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Striptease (1996) Film merken

Striptease Poster

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Filmhandlung und Hintergrund

Striptease: Eine junge Frau jobbt als Stripperin, um das Sorgerechtsverfahren für ihre Tochter finanzieren zu können.

Um das ihr vom Gericht abgesprochene Sorgerecht für ihre siebenjährige Tochter wiederzuerhalten, benötigt die ehemalige FBI-Sekretärin Erin Grant 15.000 Dollar, welche sie schnellstmöglich durch Auftritte als Striptease-Tänzerin verdienen möchte. Der korrupte Politiker David Dilbeck findet Gefallen an ihr und schreckt nicht davor zurück, einen Nebenbuhler, der Erin helfen möchte, eiskalt auszuschalten.

Um das Sorgerecht für ihre siebenjährige Tochter Angela zu erhalten, benötigt die ehemalige FBI-Sekretärin Erin Grant dringend 15.000 Dollar. Durch Striptease-Einlagen in dem Nachtclub “Eager Beaver” hofft Erin, das Geld schnell zusammenzubekommen. Von dem Kongreßabgeordneten Dilbeck, einem regelmäßigen Kunden des Lokals, wird sie allerdings schon nach kurzer Zeit sexuell belästigt. Als ein Stammgast, der Erin freundlich gesinnt ist, den Politiker damit erpressen will, läßt Dilbeck ihn kaltblütig ermorden.

Erin will um jeden Preis ihre Tochter zurückhaben. Um das Sorgerecht und die dazu erforderlichen Mittel zu bekommen, stript die ehemalige FBI-Sekretärin. Doch ein Verehrer geht über Leichen, um sie für sich alleine zu haben. Demi Moore ließ sich in diesem Thriller 12,5 Mio. Dollar fürs Ausziehen bezahlen.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Daß es sich weder um “Showgirls” noch um “Schneewittchen” handele, sondern um eine Komödie, kündet die Werbekampagne für Demi Moores mit großer Spannung erwarteten “Striptease”. Doch unbeschwerte Lacher sind in dem etwas unbalanciert zwischen Klamauk und Melodram schwankenden Tanz der plastischen Eitelkeiten ebenso spärlich ausgefallen wie die Hüllen der attraktiven Protagonistin. Dafür kann sich der Zuschauer angesichts manch witziger Charaktere schmunzelnd zurücklehnen und sich vor allem an Moores fabelhaften Formen erfreuen.

    Regisseur Andrew Bergman (“2 Mio. Dollar Trinkgeld”) adaptierte für sein Drehbuch den Bestseller “Strip Tease” von Carl Hiaasen, hat jedoch ein wenig Probleme, die um Sex, Politik, Erpressung, Machtgier und Mord kreisende Story mit dem satirischen Punch der Vorlage zu versehen. Dafür sind exzellente Nebendarsteller am Werk: Burt Reynolds als sexsüchtiger Kongreßabgeordneter, Armand Assante als hilfreicher Detective und Ving Rhames (“Pulp Fiction”) als goldherziger Aufpasser sind ihr Geld wert. Das Stripper-Milieu wird von netten Damen bevölkert, deren Oberweiten sich zumeist beeindruckender ausnehmen als ihre Intelligenzquotienten. Moores Figur der ehemaligen FBI-Sekretärin Erin Grant kann sich nur schwer an ihren neuen Wirkungskreis gewöhnen und muß vor jedem Auftritt mit Übelkeit kämpfen. Doch sie benötigt 15.000 Dollar, um vor Gericht um das Sorgerecht für ihre siebenjährige Tochter Angela (Moore-Tochter Rumer Willis) kämpfen, da ein unerbittlicher Richter dies ihrem kleinkriminellen Ex-Mann (“T2″-Bösewicht Robert Patrick) zugesprochen hat. Das nötige Kleingeld muß sie sich im “Eager Beaver” verdienen, wo ihr die verhängnisvolle Aufmerksamkeit des Politikers David Dilbeck (Reynolds) zuteil wird. Der Kongreßabgeordnete versteht es, seine Wählerschaft vertrauenswürdig lächelnd von seinem Glauben an “Familienwerte” zu überzeugen. Doch ohne mit der Wimper zu zucken, stimmt er dem Mord an einem Verehrer Erins zu, der mit einer Erpressung ein gutes Wort beim Richter in der Angelegenheit der Angebeteten erreichen wollte. Mit seiner angeschwemmten Leiche tritt der Miami-Cop Al Garcia (Armand Assante) auf den Plan, der Erin zusammen mit ihrem Bodyguard Shad (Ving Rhames) beim Showdown zur Hilfe eilt.

    Hauptattraktion sind zweifelsohne Moore Tanznummern, die zwar allemal professionell provokant genug wirken, es vielleicht aber ein wenig an graziler Nonchalance mangeln lassen. Sie hat hart trainiert und will, daß sie und ihr nach drei Schwangerschaften immer noch makelloser Körper gebührend dafür bewundert wird. Hinter der Kamera versammelt sich mit dem Kameramann Stephen Goldblatt (“Batman Forever”), dem Produktionsdesigner (“König der Fischer”) und dem Kostümdesigner Albert Wolsky (“Bugsy”) geballtes Oscar-Talent, die dem Film einen glatten, aber enorm ansprechenden Look verpaßten. In den USA konnte Demis skandalumwitterter Nackedei-Reigen, der nicht ganz halten kann, was der eingangs erwähnte Werbeslogan verspricht, mit 12,3 Mio. Dollar einen koketten Einstand feiern. ara.

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