Star Trek: Nemesis (2002)

Star Trek: Nemesis Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Star Trek: Nemesis: Die legendäre Nächste Generation der Enterprise kehrt zum vierten Mal aus dem Weltall zurück auf die Leinwand und schickt seine bewährte Besatzung auf eine neue Mission.

Vor den Erfolg der Friedensverhandlungen zwischen Menschen und Romulanern setzt das Schicksal mancherlei ungewöhnliches Hindernis. So muss Captain Picard (Patrick Stewart) erkennen, dass sein Gegenpart auf romulanischer Seite aus Picards eigenen Genen geklont wurde und nun seinen “Bruder” gern als lebenden Genpool an seiner Seite behalten würde. Zwar können Captain und Crew entkommen, doch sehen sie sich nun einer neuartigen Geheimwaffe ausgesetzt, deren Vernichtungskraft nicht nur die Enterprise, sondern die gesamte Menschheit bedroht.

Die “Nächste Generation” der Enterprise zum vierten Mal auf großer Mission. Stuart Baird (“Tomb Raider”) inszenierte den effektvollen Space Trip.

Die Enterprise befindet sich erneut auf diplomatischer Mission. Das Ziel lautet diesmal, Frieden mit den Romulanern zu schließen. Bei der Ankunft auf dem Planeten sieht sich die Besatzung einer Bedrohung gegenüber, die zur Zerstörung der Erde führen könnte. Captain Picard trifft auf den bisher gefährlichsten Gegner in seiner Karriere, eine überraschende persönliche Nemesis.

Captain Jean-Luc Picard bekommt den diplomatischen Auftrag, mit den Romulanern Frieden zu schließen. Doch auf dem fremden Planeten angekommen sieht er sich mit seinem bösen, um 30 Jahre jüngeren Klon Shinzon konfrontiert, der sich vom Arbeitssklaven zum Anführer des Kriegervolks emporgeschwungen hat. Shinzon benötigt zum Überleben eine Gen-Transplantation von Picard, ehe er mit einer Waffe von gigantischer Zerstörungskraft daran gehen kann, alles Leben auf der Erde zu vernichten und die Föderation zu zerstören.

Captain Jean-Luc Picard soll mit den Romulanern Frieden schließen, sieht sich aber plötzlich mit seinem bösen, um 30 Jahre jüngeren Klon Shinzon konfrontiert. Der hat sich vom Arbeitssklaven zum Anführer des Kriegervolks emporgeschwungen und benötigt zum Überleben eine Gen-Transplantation von Picard… Zehntes Kinoabenteuer der Enterprise-Crew mit tollen Special Effects.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der zehnte Auftritt von Star Trek auf der Kinoleinwand gehorcht der vielpublizierten Tradition, dass die geradzahligen Filme die stärksten Teile der Reihe stellen: Mit dem wohl besten Star Trek-Drehbuch aus der Feder von “Gladiator”-Autor John Logan, einem Feuerwerk an Special-Effects und einem bestens aufgelegtem Ensemble legt Regisseur Stuart Baird einen Meilenstein für das Enterprise-Universums vor.

    Der Weltraum, unendliche Weiten – mit diesen ebenso schlichten wie einprägsamen Worten begann vor knapp 40 Jahren eine Erfolgsstory, wie sie das Fernsehen und später das Kino “nie zuvor gesehen hat”. Gene Roddenberry schuf mit “Star Trek” eine Zukunftsvision, die mit ihrer optimistischen Grundhaltung, den kauzigen Figuren und den ihrer Zeit vorauseilenden Special-Effects Millionen Fans in ihren Bann schlug. Und auch wenn die NASA die Asche des verstorbenen “Star Trek”-Masterminds bereits vor zehn Jahren in die Erdumlaufbahn schoss, machen seine kreativen Erben munter weiter. “Star Trek: Nemesis”, der mittlerweile vierte Auftritt der “Next Generation”-Crew, ist dabei der mit Abstand dichteste, atmosphärischste und reifste Kinofilm mit den Erben von Kirk, Spock & Co.

    Bereits der Prolog mit der Hochzeit von Deanna Troy (Marina Sirtis) und Commander Riker (Jonathan Frakes) auf der Erde stimmt ein auf den Abschied von alten Freunden, auf das Ende einer Ära. Denn die beiden langgedienten Offiziere werden die Enterprise nach den Feierlichkeiten auf Troys Heimatplanet Betazed verlassen, die “Familie” von Captain Picard (Patrick Stewart) geht auseinander auf eine letzte gemeinsame Reise. Doch auf dem Weg nach Betazed wird die Enterprise von der Sternenflotte nach Romulus beordert. Der neue Prätor Shinzhon (Tom Hardy) bietet einen Friedensvertrag an. Picard soll die Verhandlungen führen und Informationen über den unbekannten Prätor sammeln. Überraschend stellt sich heraus, dass Shinzon nicht Romulaner ist, sondern ein Mensch, ein um 30 Jahre jüngerer Klon von Jean-Luc Picard. Erschaffen und schnell fallen gelassen vom Geheimdienst, wuchs Shinzon als Arbeitssklave auf und schwang sich zum Anführer des Kriegervolkes auf. Mit einem ausgeklügelten Plan und dem Androiden “B-4″, einem Prototypen Datas (Brent Spiner) als Köder lockte er die Enterprise nach Romulus. Denn Shinzon benötigt zum Überleben eine Gentransplantation von Picard, ehe er mit einer Waffe von gigantischer Zerstörungskraft daran gehen kann, alles Leben auf der Erde zu vernichten und die Föderation zu zerstören.

    “Star Trek: Nemesis”, ein Titel wie er treffender kaum sein könnte, denn John Logan und Stuart Baird (“Einsame Entscheidung”, “Auf der Jagd”) konfrontieren die Akteure mit ihren ultimativen Gegenspielern: der edelmütige und altersweise Picard gegen seinen jüngeren, brutalen Klon, der brillante Data trifft auf seinen unbeholfenen Prototypen, Commander Riker im Duell mit dem Stellvertreter Shinzons. Helden und Schurken, die sich ähnlich, zum Teil gar identisch sind und so immer wieder die Frage nach der Individualität, der Einzigartigkeit des Menschen aufwerfen. Wer anders als Menschmaschine Data könnte darauf die Antwort finden? Dieses Thema entwickelt sich am Ende gar zum Hauptmotiv für alle Figuren. Geschickt wird so Tiefe geschaffen und die rasante Actionhandlung unterbaut. “Mad Max”-reife Verfolgungsjagden in der Wüste, wilde Phaser-Schießereien und die wohl längste und spektakulärste Raumschiff-Schlacht der Kino-Geschichte reißen den Zuschauer aus den Sitzen. Wie nicht anders zu erwarten, sind Design und Kostüme atemberaubend, die Special Effects bahnbrechend. Dazu sieht man der “Next Generation”-Crew sichtlich den Spaß am Spiel an, die lakonischen Onliner kommen wie aus der Disruptor-Pistole geschossen. Dass im munteren Treiben manchmal die Logik auf der Strecke bleibt, werden eingefleischte Trekkies und Fans flotten Action-Rambazambas verzeihen. Allein der überzeugende Auftritt von Shooting-Star Tom Hardy ist dafür mehr als entschädigend. Er braucht als vielschichtiger Bösewicht den Vergleich mit Khan, dem Archetypen aller “Star Trek”-Bösewichter, nicht zu scheuen. Der Zorn dieser Nemesis wird das “Star Trek”-Universum jedenfalls für immer verändern. tw.

Darsteller und Crew

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