St. Vincent (2014)

St. Vincent Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

St. Vincent: Skurrile Komödie mit Bill Murray als griesgrämigem Kriegsveteranen, der sich mit dem Nachbarsjungen anfreundet.

Vincent MacKenna (Bill Murray) ist in der Tragikomödie „St. Vincent“ gelinde gesagt ein Unsympath allererster Güte. Der mürrische Rentner interessiert sich ausschließlich für illegale Wetten, alkoholische Getränke und günstige Prostituierte. Das ändert sich auch nicht, als der kleine Oliver (Jaeden Lieberher) in sein Leben tritt. Der zwölfjährige Junge und seine allein erziehende Mutter Maggie (Melissa McCarthy) sind die neuen Nachbarn des grantigen Vietnamveteranen und beim Einzug beschädigen sie erst einmal dessen Zaun. Eigentlich keine große Sache, denn der derangierte Herr hatte in der Nacht zuvor selbigen Zaun bereits höchstpersönlich im Rausch demoliert. Doch Vincent verlangt Schadensersatz und so bekommen es die neuen Nachbarn von nun an öfters mit dem alten Zausel zu tun.

Da Maggie beruflich unter Stress steht und niemanden in der ihr fremden Stadt kennt, der den Babysitter für ihren Filius spielen könnte, hat Vincent plötzlich einen neuen Job. Und siehe da, die beiden Außenseiter werden Freunde. Vince pfeift auf jegliches vorbildhaftes Verhalten und bringt dem Jungen lieber bei, wie man sich erfolgreich prügelt und was eine ordentliche Wette beim Pferderennen für einen Gewinn abwirft.

Doch gerade als sich die beiden Freunde immer besser verstehen, schlägt das Schicksal erbarmungslos zu und das Leben von Vincent verändert sich für immer. Jetzt ist es umso wichtiger, dass seine Nachbarn und die Prostituierte Daka (Naomi Watts) zu Vincent halten und der alte Mann erfährt, dass es im Leben auch so etwas wie Liebe und Zuneigung geben kann. Er selbst ist natürlich auch nicht der Widerling, als der er am Anfang von „St.Vincent“ beschrieben wird und so geben Maggie und Oliver auch nicht die Hoffnung auf ein Happy End auf.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Heuchlerische Tragikomödie, die ihre tollen Schauspieler an ein Drehbuch vom Feelgood-Reißbrett verschenkt. Nicht heilig, bestenfalls scheinheilig.
  • Vincent, Witwer und Vietnamveteran im Ruhestand, verbringt seine Tage mit seiner Perserkatze, Whiskey, Glücksspiel und der russischen Prostituierten Darka. Da steht eines Tages die neue, alleinerziehende Nachbarin Maggie vor seiner Tür. Sie bittet ihn, auf ihren 12-jährigen Sohn Oliver aufzupassen und ihm bei den Hausaufgaben zu helfen. Was der Rentner, um seinen ewig klammen Geldbeutel etwas zu füllen, auch widerwillig tut – auf seine ganz eigene Art, Strip Clubs und Pferderennbahn inklusive. Theodore Melfi legt eine witzige, kluge Dramödie vor, in der Bill Murray als “grumpy old man” herrlich vom Leder zieht. Perfekt aufgelegte Gegenspieler findet er in Comedy-Queen Melissa McCarthy und Naomi Watts als Hure mit Herz, eine echte Entdeckung ist Jaeden Lieberher als Schlüsselkind.

    Fazit: Alles andere als heilig: Griesgram Bill Murray muss man lieben.

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