Snow White & the Huntsman (2012)

Snow White & the Huntsman Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Snow White & the Huntsman: Schaurig-schöne Filmadaption von Grimms "Schneewittchen", die als ansprechendes Fantasy-Abenteuer daherkommt. Mit "Twilight"-Star Kristen Stewart und Charlize Theron als böser Königin!

Als die eitle Königin eines Tages wieder ihren Spiegel nach der Schönsten im ganzen Land befragt, steigt ihr bei der Antwort die Zornesröte ins Gesicht: Der Spiegel verkündet ihr, dass ein Mädchen namens Schneewittchen ihr den Rang abgelaufen hat. Die neidvolle Herrscherin schickt sogleich ihren besten Jägersmann Eric in die Wälder, damit dieser die Konkurrentin tötet. Als Eric jedoch der schönen “Snow White” begegnet, verfällt er ihr vom ersten Moment an und hilft ihr fortan bei ihrem Unternehmen, die böse Königin zu bekämpfen.

Als die eitle Königin eines Tages wieder ihren Spiegel nach der Schönsten im ganzen Land befragt, steigt ihr bei der Antwort die Zornesröte ins Gesicht: Der Spiegel verkündet ihr, dass ihre Stieftochter Snow White ihr den Rang abgelaufen hat. Die neidvolle Herrscherin schickt sogleich ihren besten Jägersmann mit dem Mädchen in die Wälder, damit er die Konkurrentin tötet. Der jedoch verschont die Schöne und hilft ihr fortan bei ihrem Unternehmen, die böse Königin zu bekämpfen.

Die eitle Königin will den Tod ihrer Stieftochter, doch der für den Mord vorgesehene Jäger erweist sich als ihr Beschützer in der Not. Schaurig-schöne Filmadaption von Grimms “Schneewittchen”, die als ansprechendes Fantasy-Abenteuer daherkommt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Natürlich ist Snow White keine andere als das Schneewittchen der Gebrüder Grimm, aber die Verkleinerungsform des deutschen Namens passt so gar nicht zu ihr. Denn die Prinzessin zieht in diesem Film "Snow White & the Huntsman" an der Spitze einer Truppe in die Schlacht, um das Land aus dem Würgegriff der bösen Königin zu befreien. Das Kinodebüt des Werbefilmregisseurs Rupert Sanders nimmt die Gründe ernst, weshalb nicht wenige besorgte Eltern die Grimmschen Märchen für zu brutal für ihre Kinder halten, und erklärt das Düstere zum Leitmotiv. Er taucht tief hinab in die Bereiche, wo Märchenfantasie und eine von Knechtschaft und Kriegen bestimmte Vergangenheit noch vereint sind. Auf diese Weise uminterpretiert, entfaltet die altbekannte Geschichte ihre dramatische Schönheit in voller Pracht.

    Kristen Stewart spielt Snow White als das personifizierte Gute, aber gleichzeitig auch in der Lage, sich mit einem Eisennagel zu verteidigen. Sie besänftigt ein Monster, gegen das der Huntsman alt ausschaut, schlägt sich aber behende und unzimperlich durch das Geäst des Finsteren Waldes. Sie rekrutiert sogar lautstark ihre Gefolgschaft und reitet mit Rüstung, Schwert und Schild zum Sturm auf das Schloss der bösen Königin. Diese, gespielt von Charlize Theron, fürchtet sich vor dem Altwerden, denn ohne Schönheit ist sie machtlos. Sie saugt anderen Frauen die Jugend aus dem Leib und hat das Land in grau-schwarzes Elend geworfen. In ihrem Umhang aus Rabenfedern, der Eisenkrone und mit ihrer magischen Kraft wirkt sie unbesiegbar und doch zu ewiger Freudlosigkeit verdammt. Diese Ravenna ist eine Hexe, die sich an den Männern dafür rächt, dass sie Frauen benutzen und wieder wegwerfen, sobald ihre Schönheit verblasst.

    Diese Figureninterpretation ähnelt zum Teil derjenigen in Tarsem Singhs „Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen“. Aber sie übertrifft sie noch und zeigt Schneewittchen und die böse Stiefmutter verbunden wie in einem Vexierbild. In ihrer schicksalhaften Verknüpfung erinnern sie ein wenig an Harry Potter und Lord Voldemort. Auch die Zwerge sind in beiden Filmen Grobiane und Räuber, hier aber werden sie von bekannten britischen Schauspielern wie Ian McShane und Bob Hoskins dargestellt und mittels verschiedener Tricks geschrumpft. Die Rolle des Prinzen übernimmt der von Sam Claflin gespielte Sohn eines Herzogs. Aus der Zuneigung, die er und der von Chris Hemsworth dargestellte Huntsman für Snow White hegen, spinnt der Film eine spannende Dreiecksgeschichte.

    Wie schon bei Tarsem Singh beflügelt die Opulenz der Ausstattung die Vorstellungskraft. Der Stil aber setzt hier wie der Tonfall insgesamt statt auf Komödie auf puren Ernst und die Inszenierung von Tapferkeit. Snow White kann sogar putzigen Wesen im Zauberwald begegnen und dabei ihr Gefolge von ihrer magisch-positiven Kraft überzeugen, ohne ihre Glaubwürdigkeit zu ruinieren. So eng bleibt die Ritter- und Robin-Hood-Atmosphäre mit dem Märchen verzahnt, dass weder das zentrale Liebesthema, noch die magischen Phänomene unterwegs etwas von ihrer abenteuerlichen Spannung einbüßen.

    Als Snow White in den Finsteren Wald flüchtet, durchziehen ihn Nebel, unheimliche Geräusche sind zu hören. Mal gleitet eine schwarze Masse die Bäume hinab, mal fällt die Prinzessin auf einen Haufen toter Vögel, dann wieder verwandeln sich Wurzeln und Geäst in Schlangen. Die Musik von James Newton Howard drängt im Laufschritt vorwärts, verdichtet die Gefühle hypnotisch. Im Mittelpunkt steht die Geschichte und ihre Entwicklung, die einzelnen Protagonisten befördern sie und erschöpfen sich nicht in Selbstdarstellung.

    Fazit: "Snow White & the Huntsman" spinnt die düstere Magie und die kriegerisch-realen Aspekte des Märchenstoffs fort, entfaltet ihn dabei aber auch zu prächtiger Schönheit.
  • Zwischen Abenteuermärchen wie “Die unendliche Geschichte” und Fantasy-Epos wie “Herr der Ringe” bewegt sich diese sehr freie Schneewittchen-Variante des Produzenten von “Alice im Wunderland” Joe Roth, die vor allem optisch gefällt.

    Mit “Twilight”-Star Kristen Stewart und “Thor” Chris Hemsworth verpflichtete Roth attraktive Namen fürs jugendliche Publikum für die Titelhelden. Dabei müssen die Mädchen Abstriche machen, denn die romantische Komponente rückt hier in den Hintergrund, obwohl der Film neben dem Jäger noch den Jugendfreund (Sam Claflin aus “Pirates oft he Carribean – Fremde Gezeiten”) als möglichen romantischen Partner anbietet. Der Fokus liegt auf Snow White, die als Heilsbringerin und Ritterin auch Züge von Jeanne d’Arc trägt, und ihre Auseinandersetzung mit ihrer unbesiegbar wirkenden Gegenspielerin, ihrer Stiefmutter, die ihren Vater tötete und sie als Kind in einen Turm sperren ließ. Charlize Theron stiehlt in der Rolle als böse Königin Ravenna ihrer jüngeren Kollegin die Schau, hat sie mit ihrem Milchbad, ihrem Auftritt im Krähenmantelkragen oder einigen Morph-Verjüngungs-Szenen, mit der jede Kosmetikfirma sofort werben würde, die optisch eindrucksvolleren Szenen. In den Bildkompositionen liegt auch die Stärke von Regisseur Rupert Sanders, der mit “Snow White & the Huntsman” sein Spielfilmdebüt abgibt, und in Werbeclips erfahren ist. Effekte und auffälliges Produktionsdesign ergänzen sich zu üppigen Märchenwäldern, die gegensätzlicher nicht sein können. Im finsteren Wald greifen Äste nach der flüchtenden Snow White, eklige Insekten in Massen wachsen aus ihnen hervor, während im Feenwald, der “Legende” wie eine Doku aussehen lässt, kitschiger nicht sein könnte, mit Blumen und Moos bewachsene Schildkröten an Pilzen mit freundlichen Augen vorbeimarschieren und süße Feenwesen aus Vögeln herausbrechen. Es gibt aber auch realistischer anmutende Landschaften, die allerdings ob des Fluches, den Ravenna über das Land bringt, meist düster sind, vertrocknet oder verschlammt. Die Zwerge aus dem Märchen tauchen auf, in Form britischer Charaktermimen wie Ian McShane oder Ray Winstone und Toby Jones, verbreiten Humor, erweisen sich jedoch vor allem als kampferprobte “Gefährten” der jungen Königin-Anwärterin nachdem sie ebenso wie ein sich plötzlich aus der Landschaft schälender wilder Steinbeißer-ähnlicher Troll von Snow White becirct worden sind. Während in Optik und Geschichte Elemente von Märchen und Epos miteinander konkurrieren, betont der Score von James Newton Howard klar den epischen Anspruch. Die kurzen Schlachten-Szenen zu Anfang und zum Ende können es allerdings nicht mit der Wucht derer aus den “Herr der Ringe”-Filme aufnehmen. Dennoch betont Sanders Märchen-Variation im Gegensatz zu Tarsem Singhs “Spieglein, Spieglein” nicht Komödie, sondern Action, bietet zusätzliche Fantasy-Elemente und bleibt im Ton ernst – auch wenn Hemsworth’ Jäger mit seiner sympathischen Naivität auch für einige Lacher gut ist. Eine gewisse kindliche Naivität sollte auch das Publikum mitbringen, gehorcht die lose zusammengewirkte Story bisweilen nicht einmal der Märchen-Logik. Großen Unterhaltungswert bietet “Snow White & the Huntsman” dennoch. hai.
  • Ein Märchen als großes Fantasy-Epos. Defizite bei Handlungsträgern und der Geschichte werden durch Action und Spektakel wettgemacht.
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