Sinbad: Der Herr der sieben Meere (2003)

Originaltitel: Sinbad: Legend of the Seven Seas
Sinbad: Der Herr der sieben Meere Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Sinbad: Der Herr der sieben Meere: Aufwändiges und fantasievolles DreamWorks-Zeichentrickabenteuer des legendären Ozeanhelden und seiner Gefährten.

Sinbad, der heldenhafte arabische Seefahrer, bekommt mächtigen Ärger mit der griechischen Chaos-Göttin Eris. Die behauptet, der kühne Abenteurer habe sich am heiligen Buch des Friedens vergriffen. Bei dem Versuch, seine Unschuld zu beweisen bzw. die wahren Täter zu ermitteln, bekommt es Sinbad mit nicht weniger als 1001 Gefahren zu tun, unter denen der Riesenskorpion Scorpius oder der gewaltige Raubvogel Roch noch zu den harmloseren zählen…

Elemente aus den Herkules- und Odysseus-Mythen fließen ein in das neue, nach “Shrek” und “Monsters Inc.” zur Abwechslung mal wieder traditionell animierte Zeichentrickabenteuer aus dem Hause Dreamworks. Im Original hört man Brad Pitt und Catherine Zeta-Jones, in der deutschen Fassung leihen Benno Fürmann und Jasmin Tabatabai den HeldInnen ihre Stimmen.

Der tollkühnste Seefahrer aller Zeiten, Sinbad, trifft Eris, die griechische Göttin des Kampfes und der Zwietracht, mit der er um das heilige Buch des Friedens und das Leben seines besten Freundes und gleichzeitig gefährlichsten Gegners Proteus kämpft – unterstützt von der schönen Marina, Sinbads treuer Gefährtin zu Lande und zu Wasser.

Eigentlich soll der clevere Seefahrer Sinbad auf Geheiß der fiesen Göttin Eris das ominöse Buch des Friedens finden, um die Welt vor dem totalen Chaos zu bewahren. Der lässige Pirat will sich jedoch mit seinen Männern lieber auf den Fidschi-Inseln zur Ruhe setzen. Erst als eine mindestens so schöne wie resolute Frau namens Marina auf auftaucht, lässt sich Sinbad auf die gefährliche Mission ein. Und so stürzt er sich in halsbrecherische Abenteuer voller monströser Kraken, Verderben bringender Sirenen und mordlustiger Raubvögel.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Konkurrenz belebt noch immer das Geschäft, besonders im alljährlich wiederkehrenden Wettlauf um den raffiniertesten Animationsfilm der Saison. Während Disney/Pixar sich also mit “Finding Nemo” mitten ins computergenerierte Wasser begibt, um dort mit Pixel-Fischen zu spielen, macht sich Dreamworks zum Herrn der sieben Meere. Diese sind zwar ebenfalls computergeneriert, oben drauf aber segelt in traditioneller handgezeichneter Pracht das Piratenschiff von Sinbad, dem Seefahrer. Er tritt hier eine gefährliche Reise an, die nicht nur dazu dient, die Welt zu retten, sondern ihn auch zur Erkenntnis führt, dass Freundschaft wichtiger ist als persönliches Vergnügen. Um ihm diese Lektion einzubleuen, jagt ihn Drehbuchautor John “Gladiator” Logan durch allerlei Abenteuer, geborgt aus Märchen oder der griechischen Mythologie. Das hat zwar wenig mit der klassischen Sindbad-Saga zu tun, sorgt aber beim erwachsenen Zuschauer für Vergnügen und bei Kindern für Inspiration. Schließlich heißt der Mann ja auch SINbad und orientiert sich mehr an Errol Flynn als an Tausend-und-eine-Nacht.

    Mehr als drei Jahre Arbeit stecken in Dreamworks’ Neuauflage der Sindbad-Abenteuer, die sich nicht nur mit Disneys Filmen messen müssen, sondern zusätzlich alle Fans des legendären Ray Harryhausen herausfordern, der or 50 Jahren seine Trickfiguren mit Sindbad über die Meere schickte. Die Skepsis schwindet schnell, wenn der neue Sinbad gleich zu Anfang ein Schiff kapert, sich von Deck zu Deck schwingt und auch im Nahkampf jeden Gegner flott außer Gefecht setzt. Dabei kann man wiederentdecken, dass eine tatsächlich gezeichnete Geschichte doch die eleganteste Form des Trickfilms ist. Figuren und Manöver erscheinen niemals plump, und das Flair des verwegenen Helden wird so am besten transportiert. Der visuelle Reichtum, den Zeit und Ort dieser Story abverlangen, findet in der Kombination von CG-Bildern und Folienzeichnungen zu erstaunlicher Pracht. Schließlich handelt es sich hier um das Altertum und um ein Segelschiff, da bieten sich vielfältige Möglichkeiten für zeichnerische Großtaten. Das Altertum bleibt lediglich romantische Kulisse – was Umgangsformen oder Dialoge der Piraten angeht, findet man sich in der Gegenwart wieder. Ein amüsantes Merkmal dafür sind die Schlägereien, denen man Anleihen am Kampfsport-Kino der letzten Jahre ansieht, was ihnen einen neuen Reiz verleiht. Auch Sinbads ständiger Begleiter ist ein Schwarzer, der den Hiphoppern der amerikanischen Großstädte näher ist als einem Matrosen, und Sinbad selbst schätzt den Wortwitz kosmopolitischer bad boys mehr als die guten Umgangsformen eines antiken Helden. Genau so wird jene schwierige Balance hergestellt, die den Spaß auf mehrere Ebenen verteilt: Der erwachsene Zuschauer hat sein Vergnügen an den opulenten Bildern und am schnellen Wechsel historischer und gegenwärtiger Zitate. Kinder verstehen das wahrscheinlich besser als man glaubt, haben aber zusätzlich noch allerlei Kinderwitze zur Verfügung, den unvermeidlichen lustigen Hund und eine Liebesgeschichte, die aufregend und unverfänglich zugleich ist.

    Die Story beginnt mit Eris, der Göttin des Kampfes und der Zwietracht, die ein bisschen Unheil zu ihrer persönlichen Unterhaltung sucht. Sie entdeckt Sinbad und Proteus, zwei Kindheitsfreunde, deren Karrieren auseinander driften – der eine ist wagemutiger Pirat, der andere vernünftiger Thronfolger und zukünftiger Herrscher der Welt. Eris spielt die beiden gegeneinander aus, schickt Sinbad über die sieben Meere auf die Jagd nach einem wertvollen “Buch des Friedens” und verlässt sich darauf, dass er letztlich zu bequem sein wird, das Buch zu finden oder seinen Freund Proteus zu retten. Sie rechnet allerdings nicht mit Marina, dem Mädchen, das die Seefahrt liebt und das Gewissen im Seefahrer weckt, und sie hat keine Ahnung, wie sehr Meermonster und Raubvögel, Nixen und Sirenen Sinbad verlocken, diese Aufgabe zu Ende zu führen. Dabei mangelt es der Geschichte weder an Spannung, Ideenreichtum oder Charme, und wen das noch nicht überzeugt, dem sei versichert: Es wird im ganzen Film nicht gesungen! dok.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Reeves als Herr der Sieben Meere

    Neo lichtet den Anker: In dem lange geplanten Action-Märchen "The 8th Voyage of Sinbad" übernimmt der 40-Jährige die Hauptrolle.

  • Zeta-Jones und Pitt bald wieder als Duo?

    Weil sie bei "Ocean's Twelve" so viel Spaß hatten, wollen Catherine Zeta-Jones und Brad Pitt gemeinsam einen Musical-Film drehen.

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