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Shirley - Visionen der Realität (2013)

Originaltitel: Shirley - Visions of Reality
Shirley - Visionen der Realität Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 2

Filmhandlung und Hintergrund

Shirley - Visionen der Realität: Beeindruckender Episodenfilm, der 13 Bilder von Edward Hopper in originalgetreuer Optik als Geschichte erzählt.

Edward Hoppers Bilder als Filmkulisse: Dies hat Regisseur Gustav Deutsch originalgetreu umgesetzt, um mit insgesamt 13 Gemälden des Künstlers eine Geschichte zu erzählen. Dabei geht es um Shirley, eine Frau im Amerika der 30er, 40er und 50er Jahre, die sich selbstbestimmt und engagiert in die historischen Ereignisse der Zeit einbringen will – ob Rassenkonflikte oder Bürgerrechtsbewegung. Shirley lässt sich nicht unterkriegen in einer Zeit klarer Geschlechterrollen und ist sich nicht zu schade, Gelegenheitsjobs anzunehmen oder klare politische Positionen zu beziehen. Eine Frau, die ihren eigenen Weg geht.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Film den sich wahrscheinlich nur Insider ansehen werden, und zwar Leute die sich mit dem amerikanischen Maler Edward Hopper (* 22. Juli 1882 † 15. Mai 1967) und seine Kunst befaßt haben. Er war ein Maler des Amerikanischen Realismus. Hoppers in kühler Farbgebung gehaltene realistische Bilder weisen auf die Einsamkeit des modernen Menschen hin. Er gilt als Chronist der amerikanischen Zivilisation. (Siehe Wikipedia).
    In dreizehn Bilder erzählt Gustav Deutsch (Schnitt, Regie, Drehbuch, Szenenbilder) die Geschichte von Edward Hopper. Zusammengehalten wird diese Story mit nachgestellten Bildern und einer jungen Frau in diesen Kulissen, die ihr Leben in den Jahren von 1938 bis 1963 darstellt. Kommentiert aus dem Off mit Nachrichten über die jeweilige, politische Wirklichkeit.
    Ein Film der sehr viel Geduld verlangt und sich sehr eignet um den alltäglichen Streß abzubauen. Das Ganze wirkt wie malerisches Stilleben mit eingestreuter Beweglichkeit. Wobei ich meine Zweifel habe, ob viele Besucher bis zum Schluß des Films durchhalten.
    93 Minuten – der etwas andere Blick auf ein Künstlerleben.
  • Gustav Deutsch ist gemeinsam mit seinem Kameramann Jerzy Palacz eine faszinierende Reproduktion von Eward Hoppers Gemälden in Bewegtbildern gelungen. Perfekt ausgeleuchtet, detailverliebt und originalgetreu präsentieren sich hier Hoppers Bilder dem Zuschauer in eben jener intimen, voyeuristischen Manier. Ein ungewöhnlicher Episodenfilm, der die Werke des Künstlers regelrecht zum Leben erweckt und damit einen ganz neuen Zugang zu Hoppers Stil ermöglicht. Nicht nur für Kunstfans eine Augenweide und ein gelungenes Kinoerlebnis.

Darsteller und Crew

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