Savages (2012)

Filmhandlung und Hintergrund

Der jüngste Eintrag in Regie-Veteran Oliver Stones Oeuvre erzählt in visuell elektrisierendem Stil von einer Menage-à-Trois im mörderischen Marihuana-Milieu Südkaliforniens.

Nachdem Stone zuletzt mit Filmen wie “Wall Street – Geld schläft nicht”, “World Trade Center” und “W” für seine Verhältnisse eher konservativ ans (polit- und sozialkommentierende) Werk ging, wirkt sein Drogenthriller “Savages” nun exzessiver und losgelöster. An den Stil Quentin Tarantinos erinnernd (und nicht nur aufgrund der Präsenz von u.a. “Pulp Fiction”-Star John Travolta in einer kleinen Rolle), lässt Stone innerhalb eines (teils) skurrilen Figurenkosmos eine ungezügelte Gewaltorgie (wobei Schießen, Stechen, Schlagen, Schneiden und (Ab)Schlachten auf dem Mord- und Folter-Menü stehen) explodieren. Die Story basiert auf dem 2010 erschienen Roman Don Winslows, der in Zusammenarbeit mit Stone und Shane Salerno auch das Drehbuch verfasste.

Die Geschichte wird aus der Voiceover-Perspektive der verwöhnten Party-Prinzessin Ophelia oder kurz O (“Gossip Girl” Blake Lively) ausgerollt. Sie liebt zwei Männer: die besten und grundverschiedenen Freunde Chon (Taylor Kitsch, (“John Carter”, “Battleship”) und Ben (Aaron Johnson aus “Kickass”). Sie teilen sich nicht nur O, sondern führen auch ein lukratives Marihuana-Business zusammen. Dabei ist Ex-Navy-SEAL Chon ein hartgesottener Machomann, während Ben ein friedensliebender Noveau-Hippie ist. Ihre spezielle Sorte von Marihuana ist dermaßen potent, dass eines der mexikanischen Drogenkartelle eine Partnerschaft mit ihnen eingehen will. Als sie freundlich ablehnen, kidnappen die Mexikaner O (während einer ihrer Shopping-Exkursionen). Verzweifelt begeben sich die beiden Freunde “South of the Border” um O freizukaufen. Als dies nicht wie geplant läuft, greifen auch sie zu extremen Maßnahmen und entfachen (mit Hilfe von Chons alten Militärkumpels) einen blutigen Krieg mit dem Kartell.

Die beiden Buddys im “Zwei Banditen”-Stil fungieren als Sympathieträger, doch die Show stehlen die schillernden Nebenfiguren. Allen voran profilieren sich Benicio del Toro (“Sin City”) als sadistisch-sardonischer Natural-Born-Kartell-Killer Lado und Salma Hayek (auch sie arbeitete bereits mit Tarantino in “From Dusk Til Dawn”) als skrupellose Kartell-Chefin, die sich einen (kleinen) weichen Fleck in ihrem ansonsten versteinerten Herzen behalten hat. Unterlegt wird dieser hypnotisch-halluzinäre Trip in eine Rauschwelt von Sex, Drogen, Mord und Chaos mit einem passend eklektischen Soundtrack, der Songs von Peter Tosh, Thievery Corperation, Bob Dylan und Massive Attack fließend kombiniert. Doch am meisten beeindruckt Stones souveräne Fähigkeit, vielfältige visuelle Stilrichtungen, bestehend aus tiefsaturierten Glamouraufnahmen, monochromatisch ausgeblichenen Bildern, matten Webcam-Aufnahmen, verwackelten handgehaltenen Videokamerabilder und weichgezeichnetes (wie durch dicke Rauchschwaden) quasi-psychedelisches Bildmaterial zu einer faszinierend-intensiven Kino-Kollage zu kombinieren. ara.

Der hartgesottene Ex-Navy-Seal Chon und der friedensliebende Noveau-Hippie Ben führen nicht nur ein lukratives Marihuana-Business zusammen, sondern teilen sich auch die Liebe der verwöhnten Party-Prinzessin Ophelia. Da ihre spezielle Sorte von Marihuana dermaßen potent ist, will eines der mexikanischen Drogenkartelle eine Partnerschaft mit ihnen eingehen will. Als sie freundlich ablehnen, kidnappen die Mexikaner O. Als ihr Freikauf fehlschlägt, beginnen die beiden Freunde einen blutigen Krieg mit dem Kartell.

Als ihre gemeinsame Freundin entführt wird, erklären zwei kalifornische Dopedealer einem mexikanischen Drogenkartell den Krieg. Oliver Stones Verfilmung des Kultromans von Don Winslow, in dem es der alte Regiedesperado mit großer Starbesetzung noch einmal krachen lässt.

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