Safe House (2012)

Safe House Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Safe House: Spannender Thriller über einen unerfahrenen CIA-Agenten in Südafrika, der einen abtrünnigen Ex-Agenten und gefährlichen Informationsträger vor Killern beschützen muss.

Ein ganzes Jahr hat Matt Weston, der für die CIA in Südafrika ein sicheres Haus leitet, tatenlos auf seine Bewährungschance gewartet. Als sie sich ihm unerwartet bietet, ist Weston geschockt. Sein erster Hausgast ist der gefährliche, abtrünnige Ex-Agent Frost, der zehn Jahre Geheiminformationen an internationale Kunden verkaufte, sich gerade aber den Behörden stellte. Der Grund ist seine jüngste Akquisition, ein Datenchip, der Frost und Weston ins Visier von Killern und auf der Flucht in permanente Lebensgefahr bringt.

Ein unerfahrener CIA-Agent in Südafrika muss einen abtrünnigen Ex-Agenten und gefährlichen Informationsträger vor Killern beschützen. Spannender Thriller, der zwar nicht Neues, aber das Altbekannte so originell und rasant erzählt, dass man als Genrefan in der ersten Reihe sitzt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In seiner Geschichte sehr ökonomischer Film, der dafür Non-Stop-Action zu bieten hat.
  • In Denzel Washingtons und Ryan Reynolds’ atemloser Hetzjagd ist Thrillertime mit Nonstop-Spannung garantiert.

    Kaum ein Hollywood-Star hat in den letzten zehn Jahren das Genre des Actionthrillers so mit intelligenter Autorität dominiert wie Denzel Washington. Zielgerichtet verfolgte der Oscarpreisträger seine Gegner in Hits wie “Déjà-Vu – Wettlauf gegen die Zeit” oder “Mann unter Feuer“. Eine solche Dramaturgie lässt auch in “Safe House” den Zuschauer zittern, aber auch zweifeln, ob er den Geschehnissen und Figuren wirklich trauen kann. Dieses Dilemma hat auch Matt Weston (Ryan Reynolds). Bisher durfte der relativ unerfahrene CIA-Agent nur das sogenannte Safe House in Südafrika bewachen, das dem Geheimdienst und seinen Agenten in gefährlichen Situationen Schutz bieten soll. Eines Tages wird aus Westons langweiliger Routine der tödliche Ernstfall. Ausgerechnet Tobin Frost (Denzel Washington) wird sein erster “Hausgast”. Ein Mann, der vor Jahren eine der besten Waffen der CIA war, dann aber die Seiten wechselte und brisante militärische Geheimnisse an Amerikas Erzfeind Nordkorea verriet. Ein brillanter, aber unberechenbarer Kopf, der spurlos verschwunden war, sich dann freiwillig stellte und nun im Safe House auf seine Aussage als Kronzeuge wartet. Aber zur Verhandlung kommt es nicht. Ein Killerkommando stürmt die Zuflucht, im letzten Moment können die beiden Männer entkommen. Auf der Flucht mit Frost erlebt Weston die ultimative Bewährungsprobe mit dem höchsten Einsatz: seinem eigenen Leben. Mit einer exzellenten Darstellerriege und zwei Weltstars inszeniert Daniel Espinosa einen stilsicheren Thiller voll überraschender Wendungen. Ein todsicherer Kinotipp.
  • Die Verfolgungsjagd in diesem Actionthriller ist gnadenlos und wächst sich zum Inferno aus, vor welchem sein Schauplatz Kapstadt keinen Schutz bietet. Der schwedische Regisseur Daniel Espinosa lässt die Todesgefahr, die auf den beiden Hauptfiguren lastet, an jeder Ecke manifest werden. Unter dem ständigen Eindruck eines übermächtigen Gegners liefern sich der zynische Ex-Agent Tobin Frost (Denzel Washington) und der hoffnungsvolle Geheimdienst-Anfänger Matt Weston (Ryan Reynolds) ein spannendes Duell ihrer gegensätzlichen Weltanschauungen.

    Jeder CIA-Anfänger kennt Tobin Frost. Der Ex-Agent gilt als lebende Legende, weil er einer der fähigsten war. Aber längst wird er von seinem früheren Arbeitgeber gesucht, denn er verkauft Geheimnisse und sein Knowhow an den Meistbietenden. In der Zentrale in Langley, Virginia, versteht man deshalb nicht, warum Frost plötzlich im amerikanischen Konsulat im südafrikanischen Kapstadt aufgetaucht ist. Aber selbst Frost konnte sich vor der Mörderbande, die ihn in der Stadt verfolgt, nur noch auf diese Weise retten. Unter der Haut hat er eine kurz vorher von einem britischen Agenten erworbene Kapsel mit Daten versteckt, die er teuer verkaufen will. Als die mit Granaten und Maschinengewehren bewaffneten Verfolger sogar das Safe House stürmen, ist Frost klar, dass ein Verräter aus der CIA dahintersteckt.

    Frost ist ein Zyniker, der seine Folterer im Safe House noch schnell verspottet, bevor sie bei der Ausübung ihres Handwerks gestört werden. Auf seiner Flucht mit seinem Bewacher Weston redet er ihm sämtliche Illusionen über seinen Beruf aus. Er belüge ja selbst seine Freundin Ana (Nora Arnezeder) über seine Tätigkeit, also könne er kaum erwarten, jemals ein normales Privatleben zu führen. Weston betrachtet seine plötzliche alleinige Verantwortung für Frost als Chance, sich bei der CIA für einen höheren Posten zu empfehlen. Aber was Ana betrifft, folgt er intuitiv dem Rat Frosts und trennt sich von ihr.

    Dass die Lügenspirale in der Welt der Spionage jeden Beteiligten verschlucken und als Kollateralschaden ausspucken kann, ist eine weitere bittere Wahrheit für Weston, die Frost predigt, während ihnen die Kugeln ihrer Dauerverfolger um die Ohren fliegen. Kapstadt wird als Ort gezeigt, in dem die Anarchie haust. Die Schüsse auf den Straßen oder im Fußballstadion versetzen die Menschen zwar kurzfristig in Panik, scheinen aber auch wieder so häufig vorzukommen, dass die Täter ohne erkennbare Zurückhaltung oder Vorsicht auftreten. Wenn die Killer Frost in der Township Langa nachts über die Dächer der Wellblechhütten jagen, scheint im Irrgarten des Bösen kein Ausgang eingebaut zu sein. Frost und Weston haben sich gründlich verlaufen und müssen ihre inneren Maßstäbe überprüfen.

    Washington spielt Frost nicht nur als abgebrühten Spötter, sondern auch als ermüdete Seele. Reynolds lässt den naiven Weston einerseits seine Kampfkraft entdecken und daran wachsen, andererseits aber auch schwer an neuen Erkenntnissen kauen. Sein Adrenalinspiegel dürfte, wie der des Zuschauers, sowieso schon hoch sein, denn die rasant geschnittenen und verwackelt gefilmten Actionszenen machen es schwer, die Orientierung zu behalten. Kameramann Oliver Wood filmte schon die drei „Bourne“-Thriller. Und Härte wird in diesem Film zur Dauereigenschaft, die sich auf die ausgedehnten Autoverfolgungen, Schießereien, Nahkämpfe mit Fäusten und Messer erstreckt. Man muss manchmal unter dem Eindruck der wuchtigen Attacken befürchten, dass die Helden bald um Gnade schreien.

    Fazit: Härter geht es kaum: In diesem Actionthriller mit Denzel Washington und Ryan Reynolds geraten ein CIA-Agent und sein Gefangener in die Schusslinie eines scheinbar übermächtigen Gegners.
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