Resident Evil (2002)

Resident Evil Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Resident Evil: Aufwändiges Prequel zu den Capcom-Spielen, in dem ein Trupp Militärs gegen eine Horde wildgewordener Zombies kämpft.

Weil sich ein Virus in einem verschachtelten Forschungslabor verselbständigt hat, wird ein Spezialtrupp in den so genannten Hive geschickt, um den außer Kontrolle geratenen Zentralcomputer auszuschalten. Auf dem Weg wird Alice aufgelesen, die ihr Gedächtnis verloren hat. Als die Soldaten im Hive von Untoten angegriffen werden, dämmert es Alice, dass sie die Schuld an der Katastrophe tragen könnte.

Tief unter der Erde von Racoon City liegt das kilometerweite Fabrikgelände des High-Tech-Konzerns Umbrella Corporation, Arbeitsplatz für über 500 Wissenschaftler, Handwerker und Wachpersonal. Als dort eines schlechten Tages ein biochemisches Experiment aus dem Ruder läuft, tötet der hauseigene Kontrollcomputer sämtliche Insassen per Nervengift. Ein von außen eindringendes Einsatzkommando der Armee muss sich daraufhin nicht nur mit dem Computer, sondern auch mit den zombiefizierten Toten auseinandersetzen.

Militärkommando muss sich in verwaistem Fabrikbunker mit in Zombies verwandelter Belegschaft herumschlagen. Top-Model Milla Jovovich ist der Star dieser Computerspiel-Adaption von Fachmann Paul Anderson (\”Mortal Kombat\”).

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Zombies kommen. Nach seinem Erfolg mit “Mortal Kombat” wagt sich der britische Genrespezialist Paul Anderson mit einem gnadenlos kompakten Hightech-Thriller an seine zweite Videogame-Verfilmung. Angelegt als Prequel zu der mittlerweile vierteiligen Gamereihe von Capcom beruft sich Anderson nur peripher auf die naheliegenden Zombiewelten eines George Romero. Wenn nämlich Milla Jovovich und Michelle Rodriguez an der Spitze eines Militärtrupps im unentwegten Überlebenskampf gegen rund 500 Untote antreten, dann ist als Pate vor allem James Cameron und “Aliens – Die Rückkehr” auszumachen. Verpackt in stromlinienförmige Bilder, eine denkbar simple Handlung und einen unentwegt hämmernden Techno/Metal-Soundtrack ergibt sich ein Angebot, das das Zielpublikum – Jungs zwischen 16 und 25 Jahren – nicht ausschlagen wird.

    Ein Blick auf “Mortal Kombat”, “Event Horizon” und “Starforce Soldier” reicht, um zu wissen, wo die Stärken von Paul Anderson liegen: Der Brite mag kein Regievirtuose mit einem besonders glücklichen Händchen bei der Schauspielführung sein, aber er versteht sein Handwerk, technokratische Fantasywelten ganz im Sinne der Vorbilder Besson, Cameron und Scott auf die Leinwand zu zimmern. Höchstmögliche Funktionalität steht denn auch im Zentrum der weitgehend in und um Berlin (U-Bahnhof Reichstag, Studio Adlerhof) gedrehten 40-Mio.-Dollar-Produktion, deren Handlung weitaus weniger verschlungen ist als das labyrinthartige Untergrund-Gängesystem, in dem sich eine Militär-Eliteeinheit mit den Nachwehen eines freigesetzten Virus konfrontiert sieht. Ganz leise nur klingt der politische Subtext der Zombiefilme eines George Romero (der vor Jahren tatsächlich an einer Adaption von “Resident Evil” arbeitete) an, denn in Andersons schnörkellosem Shoot-’em-up-Spektakel geht es vor allem um glatt polierte Oberflächen und simpel herbeigeführte Probleme, die vor allem mit geschickter Waffenbeherrschung zu lösen sind. Und natürlich geht es um Effekte: Neben einer Horde Untoter – Arbeiter eines Untergrundlabors, die von besagtem Virus befallen und liquidiert wurden – stellen sich den Helden Zombie-Dobermänner und der aus dem Spiel bekannte und beliebte Mutant The Licker entgegen, sowie ein außer Rand und Band geratener Zentralcomputer, der den kanadischen Kulthit “Cube” kennen muss, in dem Menschen auf verblüffend ähnliche Art wie in “Resident Evil” von Laserstrahlen in kleine Stücke gehäxelt werden. Und damit’s nicht nur unentwegt scheppert, sorgen die beiden Damen im Team für ein bisschen innere Spannung: Milla Jovovich ist als Alice Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Von der Eliteeinheit auf dem Weg zum Tatort lediglich aufgelesen, muss sie mit akuter Amnäsie kämpfen – und der Erkenntnis, dass sie nicht nur eine ausgebildete Amazone ist, sondern womöglich Schuld an der gesamten Katastrophe trägt. “Girlfight”-Entdeckung Michelle Rodriguez wiederum dreht die Spannungsschraube an, weil sie schon früh von einem Zombie gebissen wurde und auf die Gegenseite zu wechseln droht, wenn man ihr nicht alsbald ein Gegengift verabreicht. Viel Zeit für Exposition oder Entwicklung bleibt freilich nicht in diesem kakophonischen Popcorn-Schocker, der sich mit Songs von Schockrockern wie Slipknot oder Marilyn Manson pausenlos selbst Mut macht und zuversichtlich auf die Schultern klopft. All das ist, mit Verlaub, ziemlich hirnverbrannt und weit davon entfernt, eine ähnlich beeindruckende Marke zu setzen wie einst “Nacht der lebenden Toten” oder “Zombie”. Aber der nötigen Kurzweil und Effektivität von “Resident Evil” steht der Einwand, dass es sich nicht um einen guten Film handelt, nicht im Weg, weil er es gar nicht sein will – sondern eine clevere, wissende und hoch kommerzielle Übersetzung des Games für die Leinwand. Und diese Maßgabe haben Anderson und sein Produzent Bernd Eichinger erfüllt. Game over – und jetzt bitte den High Score eintragen. ts.

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