Red Planet (2000)

Red Planet Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Red Planet: Zweite Mars-Mission des Jahres 2000 made in Hollywood, in der Val Kilmer und Co. auf dem roten Planeten ums Überleben kämpfen.

Weil die Erde vor der Zerstörung steht, schickt die NASA im Jahr 2050 eine erste Weltraummission auf den Mars, um eine Besiedlung vorzubereiten. Doch die Reise entpuppt sich als mit Hindernissen gepflastert: Die Versorgungsstation ist zerstört, so dass nur noch wenige Stunden Sauerstoff bleiben. Ein außer Kontrolle geratener Roboter sorgt für zusätzliche Probleme.

Im Jahr 2050 ist der Untergang der Erde nicht mehr aufzuhalten – eine Überlebenschance besteht lediglich in der Kolonisation des Mars. Also machen sich Commander Kate Bowman und ihre Crew auf den Weg zum Roten Planeten, um das zum Erliegen gekommene “Mars Terraforming Project”, das die Bewohnbarkeit gewährleisten soll, zu reparieren. Doch bei der Landung gehen entscheidende Teile ihres Shuttles zu Bruch – die Astronauten haben weder Funkkontakt zur Erde noch die Möglichkeit, den Planeten wieder zu verlassen.

Der Untergang der Erde steht bevor. Die NASA schickt eine Crew zum Mars, um eine Übersiedlung vorzubereiten. Doch die Mannschaft hat allerlei Hindernisse zu bewältigen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Einmal mehr beweist sich, dass der Sieger im Veröffentlichungsrennen von zwei ähnlich thematisierten Filmen an der Kinokasse zumeist die Oberhand behält. Das galt 1997 für “Dante’s Peak” und “Volcano” und setzt sich nun auch beim Duell zwischen “Mission to Mars” und “Red Planet” fort. Während Brian De Palmas mystische Marsexploration beim Startanflug im März dieses Jahres 22,9 Mio. einstreichen konnte, musste sich Warners hinterherhinkende Mission zum roten Planeten mit 8,9 Mio. Dollar Einspiel zum Start begnügen. In Anthony Hoffmans actionbetonterem Film finden sich keine Aliens, dafür aber die staubtrockene Forschungsmission einer Standardcrew, die alsbald auf Val Kilmer und Tom Sizemore zusammenschrumpft.

    Nach einem Drehbuch von Chuck Pfarrer (“Der Schakal”) und Jonathan Lenkin (“Im Auftrag des Teufels”) wird routiniert und ohne besondere Überraschungen die Geschichte von der ersten bemannten Marsmission im Jahr 2050 erzählt. Pro- und Epilog bestehen aus einem Voiceover des weiblichen Commanders Bowman (Carrie-Anne Moss aus ” Matrix” spielt erneut eine Frau mit Power), in dem sie erklärt, dass die Menschheit bald den Mars bevölkern muss, weil die Erde vor der Zerstörung steht. Ein vorangegangenes Projekt habe die Marsoberfläche zwar mit sauerstoffproduzierenden Algen versehen, die jedoch verschwunden zu sein scheinen. Die Aufgabe ihrer Crew ist es nun, den Dingen auf den Grund zu gehen. Ihr sechsmonatiger Zielanflug wird relativ schnell abgehandelt und genutzt, in groben Strichen die Besatzung, bestehend aus dem sanftmütigen Techniker Gallagher (Kilmer), dem Wissenschaftler Burchenal (Sizemore), dem jungen Botanikexperten Pettengil (Simon Baker), dem draufgängerischen Kopiloten Santen (Benjamin Bratt) und dem Astronauten Chantilas (Terence Stamp), der auf seine alten Tage nach einem Beweis für die Existenz Gottes sucht, zu skizzieren. Viel Zeit bleibt Santen für sein Vorhaben jedoch nicht, denn bei ihrer spektakulären Marsbruchlandung wird er verletzt und zum Sterben zurückgelassen. Das restliche Team (ohne Commander Bowman, die das Mutterschiff solo im Orbit kreisen lässt) erlebt einen Tiefschlag nach dem anderen. Ihre Versorgungsstation ist zerstört, und so bleiben nur noch wenige Stunden, bis ihr Sauerstoffvorrat aufgebraucht ist. Glücklicherweise enthält die Marsatmosphäre doch Sauerstoff und so haben die Männer die Chance, mit einer zurückgebliebenen russischen Raumkapsel zu ihrem Schiff zurückzukehren. Die ist allerdings meilenweit entfernt, und sie haben nur 19 Stunden, bevor Bowman gezwungen ist ohne sie abzufliegen. Ein langer gefährlicher Trek durch die atemberaubende Marslandschaft beginnt. Blutrünstige Käfer und ein verrückt spielender Roboter sind weitere Gefahren.

    Mit rund 900 Effekteaufnahmen kreierte man eine überzeugende Marsvision und auch technische Details, wie der auf Kriegsfuß stehende Navigationsroboter AMEE, wurden außergewöhnlich gut gemeistert. Der werbefilmerprobte Regienovize Anthony Hoffman weiß dem Science-Fiction-Genre jedoch nichts essentiell Neues abzugewinnen, was nicht unbedingt zur Steigerung der Spannung beiträgt. Vor allem vermisst man als Zuschauer bis zuletzt den gewissen Kick, der die Marsmission zum besonderen Filmereignis werden lassen könnte. So ist man mit den Astronauten im Ödland des roten Planeten gefangen. Wie die Akteure auf der Leinwand weiß auch der Film nicht so recht wohin, so dass zwar Genre-Afficionados gewiss auf ihre Kosten kommen, das nötige Crossover-Potential aber unausgeschöpft bleibt. ara.

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