Powder Girl (2010)

Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Powder Girl: Romantische Komödie, die eine junge Britin im Winterparadies Österreich die große Liebe und Snowboardfahren als Karrierechance entdecken lässt.

Die 19-jährige Kim war eine Star-Skateboarderin, bis der Unfalltod der Mutter sie traumatisierte und zum Ausstieg aus einer profitablen Karriere zwang. Als das Mädchen aus britischem Arbeitermilieu den begehrten Winterjob als Haushaltshilfe in einem Chalet in St. Anton ergattert, lässt Kim sich darauf ein, obwohl sie für die Welt der Reichen und Schönen nicht tauglich scheint. Doch als sie ihr Talent auf dem Snowboard und mit dem Sohn des Chaletbesitzers auch die Liebe entdeckt, scheint sich Kims Leben zum Besseren zu wenden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wie tauglich Schnee als Stimmungsmacher ist, beweist Phil Traills Komödie über die Abenteuer einer jungen Britin in einem österreichischen Skiparadies.

    “Wir sind hier nicht bei Jane Austen”, sagt der romantische Held zu seiner Mutter – und doch spielt der Film mit literarischen Versatzstücken, thematisiert die Unvereinbarkeit unterschiedlicher Welten und das Leben in Konkordanz mit dem sozialen Status, selbst wenn hier Klasse nicht über Stand, sondern Kasse definiert ist. Der Rahmen dafür ist eine leichte Komödie, die mit einem fish-out-of-water-Konzept vor allem junge Mädchen anspricht und bei dieser Zielgruppe auch punkten wird.

    Zentrale Identifikationsfigur ist Kim (Felicity Jones), eine 19-Jährige aus britischem Arbeitermilieu, die nicht auf dem Mund, aber aus ihrer Lebensplanung gefallen ist. Denn nach dem Unfalltod ihrer Mutter stieg die Star-Skateboarderin aus ihrem profitablen Sport aus und als Verkäuferin in die Fast-Food-Branche ein. Obwohl sie im Verhalten nichts mit vornehm, im Erscheinungsbild nichts mit aufgeputzt verbindet und damit eigentlich das Anforderungsprofil nicht erfüllt, bekommt sie einen Winter-Job in St.Anton, muss dort mit Kollegin und Barbie-Klon Georgie für die Familie eines reichen Briten den Haushalt führen. Anfangs warten viele Demütigungen auf Kim, die gefahrlos keine Champagnerflasche öffnen, im Unterschied zu Georgie keine Weihnachtsongs mit den Achseln quietschen und auch nicht Ski fahren kann. Letzteres ist erwartungsgemäß Peinlichkeitsspitze in St. Anton, bis ein finnischer Gute-Laune-Magnet (Ken Duken) Kims Talent als Snowboarderin entdeckt und es bis zur Wettkampfreife fördert.

    Die erste englischsprachige Koprodukion der Neuen Bioskop Film hat sichtbar Hanglage, akzentuiert das Sportliche sehr stark, weil mit Kims Ängsten auf dem Brett auch das Trauma der familiären Tragödie überwunden werden kann. Das Romantische tritt demgegenüber leicht in den Hintergrund, lässt “Gossip-Girl”-Playboy Ed Westwick seine vertraute Rolle auch im neuen Milieu weiterführen, bis ihn die Bodenständigkeit Kims überzeugt, sein Leben zu ändern. Felicity Jones, die mit Bill Nighy, ihrem künftigen Schwiegervater in “Powder Girl”, demnächst auch David Hares Thriller “Page 8″ drehen wird, ist niedlich, frech, charmant und damit das beste Argument für diese Komödie, die trotz Klischees und Konvention derbe Pistenkonkurrenz wie “Feuer, Eis und Dosenbier” mit publikumswirksamem Sympathiefaktor vergessen lässt und bereits in viele internationale Märkte verkauft wurde. kob.

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