Polizeiruf 110: Gefährliches Vertrauen (2006)

Polizeiruf 110: Gefährliches Vertrauen Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Polizeiruf 110: Gefährliches Vertrauen: Kommissarin Herz muss nicht nur einen Mord aufklären, sondern auch Krauses verschwundene Nichte finden...

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Kritikerrezensionen

  • Mörder, Gejagte und psychisch Labile spiele er am liebsten, sagte Florian Martens mal in einem Interview. Trotzdem werden die meisten Zuschauer ihn vor allem als berlinernden Ordnungshüter aus dem “Starken Team” (ZDF) kennen und schätzen. Für diesen “Polizeiruf 110″ aus Brandenburg hat er nun die Seiten gewechselt: zur erfolgreichen Krimireihe der Konkurrenz und außerdem als Gesetzesbrecher.

    Prompt gerät der Bauunternehmer Rausch auch in dringenden Mordverdacht, als eine Journalistin aus der oberen Etage eines Rohbaus in den Tod stürzt: Sie war Rauschs Machenschaften auf die Schliche gekommen. Der hat schon seit Jahren in großem Stil den Leiter des Bauamts (Thomas Thieme) geschmiert, um an lukrative Aufträge ranzukommen. Nun schieben sich die beiden Ganoven gegenseitig den Schwarzen Peter zu, und eigentlich gerät Hauptkommissarin Herz (Imogen Kogge) nur durch Zufall auf eine ganz andere Spur. Genau genommen ist es wieder mal Polizeihauptmeister Krause (Horst Krause), der entdeckt, dass es zwar eine Leiche, aber zwei Fälle gibt. Eigentlich soll er auf seine Nichte Laura (Isolda Dychauk) aufpassen, weil ihre Mutter in den Flitterwochen weilt, doch plötzlich ist die 13-Jährige verschwunden: Thomas Kotschek (Kai Scheve), ein an sich gar nicht unsympathischer Mensch, hat ihr Flausen in den Kopfgesetzt und ihr versprochen, sie als Model ganz groß rauszubringen. Und wie der Zufall so spielt: Kotschek ist Bauherr just jenes Gebäudes, vor dem die kritische Journalisten in ihrem Blute lag.

    Regisseur Bodo Fürneisen, dem “Polizeiruf” und anderen Reihen seit langem treu verbunden, inszeniert auch diesen Krimi gewohnt unaufgeregt. Grimme-Preise wie weiland für “Totes Gleis” (1995) oder im letzten Jahr für “Kleine Frau” dürfte es diesmal für die Brandenburger zwar nicht geben, aber die Geschichte (Buch: Jan Hellstern, Felix Mennen) ist hübsch undurchsichtig, die Darsteller sind das Zuschauen allemal wert und die Nebenschauplätze interessant. Das gilt vor allem für die kleine Beziehungskrise der Kommissarin, auf die ihr Lebensgefährte (Peter Prager) mit einem Satz hinweist, den man sich am liebsten markieren würde: “Du behandelst mich wie einen Gast, der nicht abreisen will”. tpg.

Darsteller und Crew

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