Philomena (2013)

Philomena Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Philomena: Wunderbare Tragikomödie um eine Frau, die sich 50 Jahre nachdem sie gezwungen wurde, ihr Baby adoptieren zu lassen, zusammen mit einem Journalisten auf die Suche nach ihrem Sohn macht.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Im Irland der 1950er Jahre trennte die katholische Kirche unzählige junge Mütter von ihren unehelichen Kindern. Von einem solchen Fall erzählt das aufwühlende Drama "Philomena", bei dem Stephen Frears ("Die Queen", "High Fidelity") Regie führte. Die Buchvorlage „The Lost Child of Philomena Lee" stammt vom Journalisten Martin Sixsmith, der im Film der Titelfigur bei der Suche nach ihrem Sohn hilft. Die Geschichte entfaltet ihre volle Wucht im Kontrast zur nüchternen, realistischen Inszenierung mit ihren leisen, sogar humorvollen Tönen. Der spannende Aufbau und die großartige Judi Dench in der Hauptrolle bescheren ein nachhaltiges Kinoerlebnis.

    In Rückblenden, die Philomenas Erinnerungen spiegeln, sieht man eine fröhliche junge Frau, die sich mit dem Jungen einlässt, in den sie schwer verliebt ist. Im Kloster wird sie von den Nonnen stets hören, dass sie für diese Sünde büßen muss. Und auch 50 Jahre später begegnet man der gläubigen und gutherzigen Philomena bei ihrem Besuch im Kloster reserviert. Der Kontrast zwischen der vertrauensvollen Mutter, die ihren Sohn sucht und den Ordensfrauen, die abwiegeln, führt zum eigentlichen Skandal der Geschichte: Die Kirche ist nicht gewillt, ihr Fehlverhalten einzugestehen.

    Im Zentrum des Roadmovies steht die Beziehung der alten Dame zum Journalisten, der gerade einen Karriereknick verarbeiten muss. Nach Martins Einschätzung sind Human-Interest-Geschichten wie diese im Grunde unter seinem Niveau, was er vor Philomena nur mühsam verbergen kann. Er findet die alte Frau rührselig und leichtgläubig, dabei kann er von ihr noch etwas über innere Haltung lernen. Philomena wiederum gewinnt durch die Auseinandersetzungen mit dem kritischen Atheisten ein wenig heilsame Distanz zur Kirche. Die Dialoge dieser Zweckgemeinschaft sind durchzogen von feiner Komik. In der wirklichkeitsnahen Atmosphäre zaubert Judi Denchs Schauspiel immer wieder bewegende Momente. Frears findet den richtigen Ton für dieses Kapitel aus dem Unrechtskatalog der katholischen Kirche, indem er nicht aufbauscht, was in seiner Beiläufigkeit schon schlimm genug ist.

    Fazit: Regisseur Stephen Frears und seine großartige Hauptdarstellerin Judi Dench finden eine starke Mischung aus Nüchternheit und Herz für ein dunkles Kapitel des irischen Katholizismus.

Darsteller und Crew

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