Nachts im Park (2001)

Nachts im Park Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Nachts im Park: Kuriose Mischung aus Thriller, Love Story und Comedy um einen Arzt unter Frauenmordverdacht.

Herzchirurg Hennings wird von der Polizei dabei erwischt, wie er nachts im Garten seiner Kollegin Dr. Lumis voyeuristischen Spielchen nachgeht. Weil derzeit ein Frauenmörder in dieser Gegend sein Unwesen treibt, gerät der Arzt in Verdacht. Als er während des Verhörs den Polizeipsychologen Rosenblum als Geisel nimmt und flieht, deutet alles darauf hin, dass Hennings tatsächlich der Serienkiller ist.

Am liebsten verbringt Herzchirurg Steffen Hennings seine Freizeit mit nächtlichen Voyeurs-Spielchen im Garten seiner Kollegin Dr. Katharina Lumis. Eines Abends jedoch wird Hennings von der Polizei dabei erwischt und gerät prompt in Verdacht, ein gesuchter Serienkiller zu sein. Als der Arzt während des Verhörs auch noch den Polizeipsychologen Rosenblum entführt, deutet alles auf seine Schuld hin. Doch da bekommt er unerwartete Hilfe von Dr. Lumis, die sich nach und nach von der Unschuld ihres heimlichen Verehrers überzeugen kann…

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Kritikerrezensionen

  • 13 Jahre nach seinem vielversprechenden Erstlingswerk “Verfolgte Wege”, das damals unter anderem mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Hypo-Förderpreis des Filmfest München ausgezeichnet wurde, realisierte Uwe Janson erneut einen Kinofilm. Der Regisseur, der zuletzt ausschließlich fürs Fernsehen gearbeitet hat, präsentiert mit “Nachts im Park” eine kuriose Mischung aus Thriller, Love Story und Comedy. Allerdings dürfte es die deutsch-schweizerische Produktion trotz attraktiver Besetzung mit “Comedian Harmonist” Heino Ferch und Heike Makatsch, zuletzt in Dieter Wedels TV-Mehrteiler “Die Affäre Semmerling” zu bewundern, schwer haben, an der Kinokasse zu reüssieren.

    Mit TV Movies wie “Die Geiseln von Costa Rica”, “Babykram ist Männersache” oder “Mein Vater, die Tunte” realisierte Janson zuletzt nicht unbedingt jene Stoffe, die man ihm zu Beginn seiner Karriere zugetraut hätte. Schließlich hatte er sich einst mit seiner Nachkriegsgeschichte “Verfolgte Wege” als sensibler Filmemacher mit guter Beobachtungsgabe und Liebe zum Detail empfohlen. Die zehnjährige Leinwand-Abstinenz scheint einer positiven Entwicklung nicht unbedingt zuträglich gewesen zu sein. Dabei beginnt “Nachts im Park” beinahe so spannend und aufregend wie Patrice Lecontes ähnlich gelagertes Voyeurismus-Meisterwerk “Die Verlobung des Monsieur Hire”: Der von Heino Ferch gespielte Herzchirurg Steffen Hennings hat ein skurriles Hobby. Wenn er nicht gerade mit Tupfer und Skalpell beschäftigt ist, dann versteckt er sich Nachts im Garten seiner hübschen Kollegin Dr. Katharina Lumis (wie immer eine Augenweide: Heike Makatsch) und beobachtet sie. Eines Abends wird Hennings jedoch von der Polizei bei seinen voyeuristischen Spielchen erwischt. Und weil gerade ein brutaler Frauenmörder genau in dieser Gegend sein Unwesen treibt, gerät der Arzt prompt in Verdacht. Als er während des Verhörs den exzentrischen Polizeipsychologen Rosenblum (Newcomer Pasquale Aleardi) als Geisel nimmt und flieht, deutet alles darauf hin, dass Hennings tatsächlich der Serienkiller ist. Unerwartete Hilfe wird ihm bei seinem Versteckspiel vor den Gesetzeshütern ausgerechnet von Dr. Lumis, die sich nach und nach von der Unschuld ihres heimlichen Verehrers überzeugen kann, zuteil.

    Ein bisschen Krimi, eine Portion (unfreiwillige?) Komik und eine aufgesetzt wirkende Love Story – das größte Problem von “Nachts im Park” ist, dass sich die Macher nicht entscheiden können, in welche Richtung sie ihren Plot lenken, welches Genre sie nun eigentlich bedienen wollen. So bleibt vieles Stückwerk, auch wenn sich die Schauspieler – allen voran das Liebespaar Heino Ferch und Heike Makatsch – redlich mühen. Doch zumeist werden auch sie von dem unausgegorenen Drehbuch im Stich gelassen und zu unglaubwürdig klingenden Dialogen gezwungen. Den Nebendarstellern ergeht es nicht besser. Während Pasquale Aleardi als überdrehte Seelenklempner mehr tut als nötig ist und wild gestikulierend und grimassierend durch die Geschichte irrt, macht Michael Degen beinahe das Gegenteil. Sein Hauptkommissar sitzt teilnahmslos herum und verfolgt das Geschehen mit einer gewissen Apathie.

    Mit “Nachts im Park” hat Uwe Janson ein Experiment gewagt, das Anerkennung verdient. Er wollte sich vom Komödien-Allerlei absetzen und mit den Versatzstücken anderer Genres spielen. Allerdings ist es beim Versuch geblieben. Highlight, bei der Vermarktung nationaler Produktionen nicht gerade vom Glück verfolgt, steht nun die schwierige Aufgabe bevor, diesen romantisch-absurden Krimi-Komödien-Cocktail adäquat im Markt zu positionieren. lasso.

Darsteller und Crew

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