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Mumien 3D - Geheimnisse der Pharaonen (2007)

Originaltitel: Mummies: Secrets of the Pharaohs
Mumien 3D - Geheimnisse der Pharaonen Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Mumien 3D - Geheimnisse der Pharaonen: Forschungsreise in 3D in die geheimnisvolle Welt der Pharaonengräber und ihrer Schätze.

Bei ihren Untersuchungen können die Ägyptologen Dr. Bob Brier, Dr. Zahi Hawass und die DNA-Forscherin Angelique Corthals einen Durchbruch vermelden: Immerhin ist es ihnen gelungen, die uralten Rätsel der Mumien zu lösen. Sie können nicht nur erklären, wie die Toten einbalsamiert und an welchen Orten die Mumien versteckt wurden. Auch entdecken sie mit ihren modernen Methoden eine Kriminalgeschichte, die zu Zeiten der Pharaonen stattfand.

Mythen und Rätsel zu entschlüsseln und sie eindrucksvoll am dreidimensionalen Objekt zu demonstrieren, ist die stolze Kür für diesen 40-minütigen 3D-Film, der Wissenschaft und Archäologie auf atemberaubender Entdeckungstour durch das alte Ägypten miteinander vereint.

Mit modernen Methoden können zwei Ägyptologen und eine DNA-Wissenschaftlerin die lange ein Geheimnis gebliebenen Einbalsamierungsmethoden der Hohepriester des einstigen Imperiums nachvollziehen. Zuvor hatten Grabräuber anno 1880 im Tal der Könige das Versteck Dutzender Königsmumien und Sarkophage erst entdeckt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • 3D-Filme enthalten immer das Versprechen eines hautnahen Kinoerlebnisses. Besonders Dokumentarfilme nehmen den Zuschauer dabei mit auf eine Reise, ohne dass dieser seinen bequemen Sessel verlassen müsste. Und so sind dann auch die Bilder fern gelegener Sehnsuchtsorte – wie in diesem Fall Ägypten – diejenigen, die den größten Eindruck hinterlassen. Wer unter den Daheimgebliebenen wollte nicht schon immer wissen, wie eine Wüste aussieht, wenn sie nicht von zwei Dimensionen platt gedrückt wird?

    Würde sich "Mumien 3D" also in erster Linie auf die Touristenattraktionen Ägyptens – wie beispielsweise die Tempel von Abu Simbel oder die Pyramiden – und seine landschaftliche Schönheit konzentrieren, wäre der Film ein sehenswertes Erlebnis. Nur leider wird der größte Teil der knappen 45 Minuten für Bilder verwendet, die auch trotz der 3D-Effekte ziemlich unspektakulär sind. So dürfte sich der durchschnittliche Zuschauer kaum für pseudowissenschaftliche Laboruntersuchungen begeistern, die dem Film den Charakter eines langen Werbespots für die Pharmaindustrie verleihen.

    3D-Filme sind ein rein auf Unterhaltung ausgerichtetes Medium und sollten daher auch in erster Linie unterhalten. Hier wird zwar der Versuch unternommen, ein wenig Geschichte und Wissenschaft durch nachgestellte Szenen unterhaltsam in Szene zu setzen, doch ernst nehmen kann man weder den wissenschaftlichen noch den unterhaltsamen Aspekt des Ganzen. Es ist zwar durchaus eine lustige Vorstellung, die Ägypter hätten sich zur Zeit der großen Pharaonen nur in Zeitlupe bewegt, aber die Glaubwürdigkeit leidet unter solchen Dingen doch sehr.

    Was die technische Seite von "Mumien 3D" betrifft, ist es ziemlich schwer, eine exakte Aussage zu treffen. Denn es lässt sich nicht sagen, ob die bisweilen schlampigen Effekte, bei denen man nicht dreidimensional, sondern doppelt sieht, durch fehlerhafte Projektion oder durch Fehler im Film verursacht wurden. Am besten funktionieren die 3D-Effekte bei den statischen Landschaftsaufnahmen, die allerdings nur einen geringen Teil der Zeit für sich beanspruchen. Insgesamt ist "Mumien 3D" nur ein mäßig gelungener Dokumentarfilm mit mäßig gelungenen plastischen Bildern und am Ende bleibt wieder einmal die Hoffnung, dass 3D-Filme eines Tages ihr Nischendasein beenden und endlich mit hochwertigen Produktionen ihr wahres Potential unter Beweis stellen können.

    Fazit: Ein pseudo-wissenschaftlicher Dokumentarfilm mit nur teilweise gelungenen 3D-Effekten, der zwar durch schöne Landschaftsaufnahmen punkten kann aber mit der Atmosphäre eines Werbespots für Pharmaunternehmen daherkommt.
  • Dreidimensionales Infotainment auf eine Dreiviertel Stunde komprimiert: Eine Forschungsreise in die geheimnisvolle Welt der Pharaonengräber und ihrer Schätze.

    Seinen Beitrag zum digitalen Rollout leistet seit geraumer Zeit das Großformatprogramm von Fantasia Film – zuletzt waren unter anderen patagonische Dinosaurier, Delfine und Wale aller Weltmeere sowie die Popband U2 die Stars der zukunftsträchtigen 3D-Optik. Ein Hauch “Indiana Jones” hier, ein bisschen “CSI” da, dazu durchweg gelungene Spielszenen aus dem alten Ägypten: So lautet das hiesige Rezept. Auf drei Zeitebenen fächert die Dokumentation des einschlägig erfahrenen Keith Melton (“Cirque du Soleil: Eine phantastische Reise 3D”) die Expedition auf, durch die ein Off-Erzähler führt.

    Mit modernen Methoden können zwei Ägyptologen und eine DNA-Wissenschaftlerin die lange ein Geheimnis gebliebenen Einbalsamierungsmethoden der Hohepriester des einstigen Imperiums nachvollziehen. Erst in den letzten Jahren lüftete sich das Rätsel um exakte Methodik und Stoffe. Die Gen-Analyse der jahrtausendealten Körper bringt überdies Aufschluss zur Erforschung heutiger Krankheiten. Parallel dazu entdecken Grabräuber anno 1880 im Tal der Könige das Versteck Dutzender Königsmumien und Sarkophage, was als moderat spannender Entdeckungskrimi nachgestellt wird. Der Fund galt als große Sensation für die damalige Forschung und wurde nur durch Zufall, Hartnäckigkeit und den Zugriff ägyptischer Behörden ermöglicht. Die religiöse Dimension des Unsterblichkeitsglaubens der Gottkönige wird mit Ritualen und Begräbniszeremonien angerissen, die das alte Pharaonenreich würdevoll zum Leben erwecken.

    Um die Geschichte eines Landes zu vergegenwärtigen, locken neben dem Mysterium der oft zum Greifen nahen, überlebensgroßen Mumien auch ausführliche Aufnahmen historischer Ausgrabungsstätten von Kairo bis Luxor. Fast mehr beeindrucken allerdings Flüge über Wüstenlandschaften der Sahara, deren Felsklippen und Sanddünen auf 70mm-Material enorme Ausmaße annehmen.

    tk.

Darsteller und Crew

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