Mr. Bones (2001)

Mr. Bones Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Mr. Bones: Der südafrikanische "Der Schuh des Manitu": Verrückte Komödie über einen Profigolfer, der im Dschungel zahlreiche Abenteuer bestehen muss.

Ursprüngliche ein weißes Findelkind, das vom Stamm der Kuvuki großgezogen wird, hat es Mr. Bones (Leon Schuster) bis zum Medizinmann gebracht, als er losgeschickt wird, um den verschwundenen Sohn des Häuptlings zu finden. In Sun City glaubt er irrtümlicherweise, in dem amerikanischen Profigolfer Vince (David Ramsey) den Gesuchten erkannt zu haben. Kurzerhand entführt er ihn mitsamt schwergewichtigem Manager in den Busch.

Im Stil von “Die Götter müssen verrückt sein” setzt Gray Hofmeyr in seinem südafrikanischen Slapstickabenteuer vor allem auf den Zusammenprall der Kulturen. Mit Erfolg: Im Heimatland löste “Mr. Bones” “Titanic” als erfolgreichsten Film ab.

Die Suche nach dem verschwundenen Sohn des Stammesältesten führt Kuvuki-Madizinmann Mr. Bones nach Sun City. Irrtümlicherweise glaubt er in dem Profigolfer Vince den Gesuchten zu erkennen und entführt ihn kurzentschlossen in den Busch. Weder der verblüffte Vince, noch sein Manager Pudbedder ahnen, dass eine ganze Reihe verrückter Abenteuer auf sie warten.

Mr. Bones, der weiße Medizinmann der Kuvukis, soll im Auftrag seines Volkes den verschollenen Sohn des Stammesältesten wiederfinden. In Sun City, dem mitten im afrikanischen Dschungel gelegenen Spielerparadies, glaubt der mittelschwer überdrehte Buschmann in dem US-Golf-Profi Vince Lee eben jenen Häuptlingssohn zu erkennen. Bones kidnappt Lee mitsamt dessen Manager Pudbedder und verschleppt sie ins Kuvuki-Dorf – für die beiden erst der Anfang einer verrückten Reise voller unliebsamer Überraschungen.

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Kritikerrezensionen

  • Die Titanic ist versenkt. Geschehen in Südafrika, nach der Kollision mit dem populärsten Entertainer des Landes, der mit seiner neuen Komödie den größten Hit Südafrikas landete und in den Startwochen sogar das Prunkschiff James Camerons überholte. “Mr. Bones” ist Leon Schusters Baby. Der am Kap kultisch verehrte Komiker entwickelte die Story, schrieb am Drehbuch mit und spielt selbst die Titelrolle eines weißen Findelkindes, das von einem afrikanischen Stamm aufgenommen wird und Jahre später als Medizinmann den verlorenen Sohn des Häuptlings finden muss, um die Erbfolge zu sichern. Dabei erinnert die Komik an US-Erfolge wie “Dumm und Dümmer”, Turbulenz und Schauplatz an Jamie Uys’ Hit “Die Götter müssen verrückt sein”, der 1982 immerhin 1,2 Millionen Besucher in die deutschen Kinos locken konnte.

    Zehn Jahre nachdem mit “Yankee Zulu” der erste Schuster-Erfolg auch nach Europa exportiert wurde, nehmen Hauptdarsteller und sein Regisseur Gray Hofmeyr einen neuen Anlauf: mit größerem Budget und Tempo, aber mit gewohnter Akzentuierung von Slapstick und Chaoskomik. Fish out of water, Humorgenese aus Konfrontation mit ungewohnter Umwelt, ist hier das Rezept, das nach dem Rand nun auch den Euro in die Kassen bringen soll. In “Mr. Bones” sind es sogar mehrere Figuren, die in fremden Gewässern schwimmen lernen müssen. Zum einen der weiße Medizinmann, der das männliche Produkt einer vergessenen Affäre seines Häuptlings zurück ins Dorf bringen soll, weil der Chef der Kuvuki mit seiner Töchterschar wohl eine Mädchenschule gründen, nicht aber seine Nachfolge sichern könnte. Zum anderen der amerikanische Stargolfer Vince Lee (David Ramsey), der im Vergnügungsparadies Sun City zu einem Millionenturnier antritt, aber von Bones in den Busch entführt wird, weil der Knochenprophet in ihm den gesuchten Häuptlingssohn erkannt hat. Der dritte Mann schließlich, der sich in neuen Revieren zurechtfinden muss, ist Lees schwergewichtiger Manager, der seinem Schützling in die Wildnis folgt und dabei die Rolle eines ständig gemarterten Punchingballs einnimmt, der einiges einstecken muss. Ob nun fliegende Schweine mit seinem Kopf kollidieren oder ein versehentlich eingenommenes Abführmittel ihn in der Hütte einer erstarrten afrikanischen Familie zu undenkbaren Erleichterungsmaßnahmen zwingt. Ein bisschen Romantik und kriminelle Bedrohung komplettieren die Geschichte dieser Komödie, die in Zeiten, da geistreicher Wortwitz und Charakterkomik selten angeboten und dann vom Publikum oft auch nicht angemessen angenommen wird, am Markt durchaus ihre Chancen hat. kob.

Darsteller und Crew

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