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Mission: Impossible III (2006)

Mission: Impossible III Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 5
Kritikerwertung (2)
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Filmhandlung und Hintergrund

Mission: Impossible III: Dritter und bislang aufwändigster Auftrag des Agententeams um Ethan Hunt aka Tom Cruise.

Dieses mal wird’s persönlich: Owen Davian (Philip Seymour Hoffman), ein Psychopath reinsten Wassers und erbitterter Erzfeind von Agent Ethan Hunt (Tom Cruise), beantwortet seine Verhaftung mit einem spektakulären Rachefeldzug. Nicht nur muss Hunt persönlich sterben, er soll zuvor noch der Vernichtung von Freunden, Kollegen und seiner großen Liebe ins Auge blicken.

Nach langen Turbulenzen hinter der Kamera endlich am Start: Das dritte und teuerste Abenteuer aus der Big-Budget-Actionserie mit Amerikas Antwort auf James Bond. Jeffrey Abrams, Mastermind hinter “Lost” und “Alias”, inszenierte.

Eigentlich hat sich Ethan Hunt aus der aufreibenden Existenz eines IMF-Agenten zurückgezogen und arbeitet nur noch sporadisch als Ausbilder – der Liebe wegen, zur Krankenschwester Julia, die nichts von Ethans Aktivitäten weiß. Dabei bleibt es natürlich nicht: Weil sich seine einst beste Schülerin in Lebensgefahr befindet, nimmt Ethan mit neuem Team eine neue Mission in Berlin an. Sie schlägt fehl und Hunt nimmt den internationalen Waffenhehler Owen Davian ins Visier.

Ethan Hunt hat sich zur Ruhe gesetzt und möchte mit der süßen Julia eine Familie gründen. Doch dann ruft man ihn zu einer allerletzten Mission. Hunts Kollegin Lindsey ist in die Fänge des gemeingefährlichen Psychopathen Owen Davian geraten. Die folgende interkontinentale Hatz führt den Superagenten über Berlin und den Vatikan bis ins fernöstliche Schanghai, wo es zum Showdown kommt. Dort muss Hunt seine inzwischen von Davian entführte Julia befreien und eine Zeitbombe, die unter seiner Schädeldecke tickt, deaktivieren.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (4)

Kritiken und Bewertungen

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  • „Wertvoll”

    (...) Diesmal hat der smarte Hunt einen besonders teuflischen Gegner, der auch ansonsten nicht zu ignorieren ist. Denn in den verhältnismäßig kurzen Filmminuten, in den Phillip Seymour Hoffman als pathologischer Schurke auftaucht, dominiert er das Geschehen völlig und spielt alle anderen Protagonisten an die Wand.

    Er, der so weich wirkende Blonde mit dem wasserblauen Blick, ist der Stoff, aus dem die echten Bösewichter des Films geschnitzt sind: sanft und brutal zugleich, bestialisch und gleichzeitig kultiviert. Die Handlung selbst wird bei diesem Duell zwischen dem "bösen" Waffenhändler Owen Davian und Hunt, der nicht nur um sein Leben, sondern vor allem um das seiner frisch gebackenen Ehefrau bangen muss, fast schon zur Nebensache. Bis zum Schluss erfährt man auch nicht konkret, was für eine tödliche ultimative Geheimwaffe sich hinter dem Namen "Hasenpfote" verbirgt. Diese muss Hunt dem Schurken Davian liefern, um seine Frau zu retten. Ein geradezu klassischer "McGuffin" in bester Hitchcock-Manier: Die Jagd ist das wichtige, nicht der Gegenstand selbst.

    Folgerichtig geht es anders als in frühen M I-Filmen weniger um die technischen Details bei dem Diebstahl aus einem gut gesicherten chinesischen Labor als vielmehr um den körperlichen Einsatz bei diesem Coup. Der Seil-Stunt von einem Hochhaus auf das andere ist fulminant in Szene gesetzt. Überhaupt liegt ein Schwerpunkt der Dramaturgie auf Körperlichkeit. (...)

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Action bis zum Herzstillstand: Unverkennbar ist der dritte unmögliche Auftrag, den Tom Cruise als Ethan Hunt zu absolvieren hat, das Werk von “Alias”-Schöpfer J.J. Abrams, der mit dem Big-Budget-Agentenfilm sein Kinodebüt gibt – und der dem seit 2000 pausierenden Franchise zu neuem Leben verhilft: mit einer wilde Haken schlagenden Story, einem ausgezeichneten Bösewicht, der von Oscar-Gewinner Philip Seymour Hoffman beängstigend und schnörkellos gespielt wird, und einer Actionchoreographie, die ihresgleichen sucht.

    Labyrinthartige Plots sind von Anbeginn das Markenzeichen der “Mission: Impossible”-Franchise. Brian De Palma nutzte sein vertracktes Storykonstrukt im ersten Film für eine elegante, in sich ruhende Fingerübung, John Woo errichtete in der Fortsetzung auf seinem Vertrauter-Feind-Szenario eine bis zum Äußersten stilisierte Action-Oper. Wie beim Erfinder der komplexen Agentenserie “Alias” nicht anders zu erwarten, ist im Re-Boot der Serie nicht so sehr die visuelle Umsetzung, sondern der spielerische Umgang mit der Handlung selbst die raison d’être: Schon die erste Szene, in der man Ethan Hunt in einem Moment höchster Anspannung von Angesicht zu Angesicht mit seinem Gegenspieler, dem enigmatischen Owen Davian erlebt, und als Zuschauer völlig unvorbereitet mit einem Szenario auf Leben und Tod konfrontiert wird, ist J.J. Abrams pur – wie natürlich auch der erlösende und radikale Cut zu einer Mega-Rückblende, die in den nächsten 100 Minuten illuminiert, wie es zur buchstäblichen Höllenfahrt von Ethan Hunt kommen konnte.

    Denn ganz zu Anfang hat er sich eigentlich zurückgezogen aus der aufreibenden Existenz eines IMF-Agenten und arbeitet nur noch sporadisch als Ausbilder – der Liebe wegen, zu der hinreißenden Krankenschwester Julia (Michelle Monaghan, die Entdeckung aus “Kiss Kiss Bang Bang”), die nichts von Ethans Aktivitäten weiß. Dabei bleibt es natürlich nicht: Weil sich seine einst beste Schülerin in Lebensgefahr befindet, nimmt Ethan mit neuem Team – neben dem aus den ersten beiden Filmen bekannten Ving Rhames als Luther Stickell erhöhen Jonathan Rhys Myers und Maggie Q den Sexy-Quotienten beträchtlich – eine neue Mission in Berlin an (gedreht ausschließlich in Kalifornien). Sie schlägt fehl, mit tragischen Konsequenzen, was die Triebfeder für Hunt ist, den internationalen Waffenhehler Owen Davian ins Visier zu nehmen, und dem Film Anlass gibt, nach Rom und Schanghai zu reisen und nebenher drei fulminante Actionsequenzen aus dem Ärmel zu schütteln. Vor allem die Befreiung von Davian aus IMF-Gewahrsam auf einer Brücke in Virginia lässt nichts zu wünschen übrig: So würde Michael Bay gerne Action inszenieren.

    Wenn “M:I:III” schließlich wieder da ankommt, wo er begonnen hat, zahlt sich aus, dass Abrams zwei Handlungsfäden parallel laufen ließ: An dieser Stelle lässt der Regisseur Hunts Liebesgeschichte erstmals mit der Jagd auf Davian zusammenlaufen und erzielt damit eine Emotionalität, die den anschließenden Showdown des Films zu einem Actionballett auf Liebe und Tod machen. Bis zum Herzstillstand. Dazu gibt es Überraschungen, Finten, verdeckte Identitäten, ungeahnte Allianzen, wie sie seit “Alias” und “24″ unerlässlich sind im Agentengenre. Dabei bleibt der Film immer in Bewegung, gönnt sich keinen Moment Auszeit, ist trotz seines üppigen Personals immer ganz klar und ökonomisch und doch wunderbar unübersichtlich. Wenn Abrams im schönsten Moment Tom Cruise ungeschnitten einfach nur einen Fluss in Schanghai entlang laufen lässt, dann stellt sich eine ungeahnte Ruhe ein – eine Ruhe vor dem Sturm, der zugleich fulminantes Regiedebüt, clever arrangiertes Starvehikel und ganz einfach ein toller “Mission: Impossible”-Film ist. ts.

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