Meine Schwestern (2013)

Meine Schwestern Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (6)
  1. Ø 5

Filmhandlung und Hintergrund

Meine Schwestern: Überwältigend emotionales Abschiedsdrama um drei Schwestern, die ein letztes Mal ein paar Tage gemeinsam verbringen.

Seit ihrer Geburt litt Linda unter einem schweren Herzfehler, der sie zum Sorgenkind ihrer Familie und Dauer-Patient im Krankenhaus erkor. Die jüngste OP hat die gerade 30-Jährige nicht überlebt und blickt von der Bahre aus auf die letzten gemeinsamen Tage mit ihren beiden Schwestern zurück. Mit diesen, der älteren, taffen Katharina und der jüngeren, zerbrechlichen Clara, ist sie zu einem spontanen Wochenendausflug aufgebrochen, in Vorahnung ihres drohenden Todes. Nach der Fahrt zur deutschen Küste überredet sie beide noch zu einem Paris-Besuch bei Verwandten.

Drei Schwestern, eine todkrank, verbringen ein letztes Mal ein paar Tage gemeinsam. Emotionales Abschiedsdrama, das sich in einem schweren Thema mit ungewöhnlicher Leichtigkeit nähert.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Überwältigend emotionales Abschiedsdrama um drei Schwestern, die ein letztes Mal ein paar Tage gemeinsam verbringen.

    Wenn Lars Kraume nicht gerade den “Tatort” inszeniert, offenbart er sich als vielseitiger Kinoregisseur, der mit Film Noir über Kommerz-Satire bis zuletzt Zukunftsentwurf (“Die kommenden Tage“) durch Wandlungsfähigkeit besticht. Sein Vordringen auf das Terrain des Sterbedramas ist wider Erwarten – obwohl das Drehbuch von der stets mit ungemütlichen Themen befassten Esther Bernstorff (“Das Fremde in mir“) stammt – nie so unerbittlich schmerzhaft wie Andreas DresensHalt auf freier Strecke“, sondern begegnet seiner existenziellen Schwere mit der Leichtigkeit und Klarheit des französischen Kinos.

    Durch den Kniff, die gerade 30-jährige Linda (bravourös natürlich: Jördis Triebel aus “Emmas Glück“) in der ersten Szene aufgrund ihres angeborenen Herzfehlers als Tote vorzustellen, die retrospektiv vom letzten gemeinsamen Wochenende mit ihren beiden Schwestern erzählt, rührt die melancholisch grundierte, dennoch oft genug heitere Erzählung von Anfang an. Ohne je sentimental zu werden, registriert Kraume zwar ihre Ohnmachtsanfälle und den bedenklichen Gesundheitszustand, gesteht aber sowohl ihr, als auch der älteren wie der jüngeren Schwester eine Lebenslust zu, die nicht aufgesetzt wirkt. Die äußerlich harte Katharina und das Nesthäkchen Clara, gespielt von Nina Kunzendorf sowie Lisa Hagmeister (beide ermittelten bereits im “Tatort”), werden gleichwertig charakterisiert. Dieses Trio durchlebt Glück und Unglück in einem verblüffend authentischen Miteinander, das sich nicht als Story, sondern wie ein spontaner Ausflug zu dritt, eine Flucht aus dem Alltag in dunkler Vorahnung des drohenden Todes gestaltet.

    Nachdenklich, aber nie schwermütig oder gar betroffen beobachtet eine bewegliche Kamera sie bei der Fahrt an die deutsche Küste und später zu Verwandten in Paris, etabliert eine verhalten-zarte Stimmung ohne Postkartenansichten, aber aufblühender Schönheit. Spaß und Tränen sind sehr ansteckend, der Tod ein subtiler Begleiter. Weil das immer ehrlich, echt und nie bedeutungsschwer bleibt, ist man wunderbar bewegt. tk.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • NDR dreht "Das Herz meiner Schwestern" mit Nina Kunzendorf

    Der Norddeutsche Rundfunk wird in den nächsten Tagen die Dreharbeiten für das TV-Drama “Das Herz meiner Schwestern” aufnehmen. Die Hauptrollen konnten mit Nina Kunzendorf (“Tatort”), Jördis Triebel (“Anonyma”) und Lisa Hagmeister (“Der verlorene Sohn”) als die drei Schwestern Linda, Katharina und Clara prominent besetzt werden. Als Linda vor einer schweren Herz-OP steht, möchte sie mit ihren beiden Schwestern noch...

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