Martha trifft Frank, Daniel und Laurence (1997)

Originaltitel: Martha - Meet Frank, Daniel and Laurence
Martha trifft Frank, Daniel und Laurence Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Martha trifft Frank, Daniel und Laurence: Flotte britische Komödie um drei Freunde und die von allen begehrte Traumfrau.

Frauen im Kurz-Zeit-Takt – so liebt es Daniel, bis er im Flugzeug die kecke Amerikanerin Martha kennenlernt. Als er sie danach aus den Augen verliert, nervt er seine Freunde Frank und Laurence mit verzweifelten Bekenntnissen von der einzigen großen Liebe. Ohne zu ahnen, daß die beiden ihr in der Gestalt Marthas selbst schon begegnet sind.

Martha hat ihren miesen Job in Los Angeles satt und bricht kurzentschlossen nach London auf, um einen Neuanfang zu versuchen. Im Flugzeug begegnet sie zunächst dem gutaussehenden, höchst selbstgefälligen Daniel. Am Zielort angekommen, gibt sie dem Aufschneider einen Korb, trifft dafür den schüchternen Laurence und wenig später auch den altklugen Frank. Die drei jungen Männer, so stellt es sich bald heraus, sind nicht nur miteinander befreundet, sondern innerhalb kürzester Zeit auch bis über beide Ohren verliebt – und zwar alle Martha.

Flotte britische Komödie um drei Freunde und die von allen begehrte Traumfrau.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • "Martha trifft Frank, Daniel & Laurence" ist eine warmherzige, bezaubernde und herrlich frische Liebeskomödie, anti-amerikanisch, aber ganz und gar nicht steif-britisch. Das kurzweilige Skript mag zwar nicht gerade anspruchsvoll sein, hält seinen Unterhaltungswert und seinen niveauvollen Witz aber durchgehend auf höchster Stufe. Auch die Besetzung überzeugt völlig, obwohl sie gegen den Strich besetzt ist.

    Monica Potter, bisher nur als Staffage im Actionknaller "Con Air" aufgefallen, spielt absolut süß und natürlich, eine Art blonde Version von Sandra Bullock. Joseph Fiennes, Tom Hollander und Rufus Sewell gelingt es, ihre Charaktere mit Leben zu füllen, indem sie sie völlig gegensätzlich erscheinen lassen - und besonders Sewell und Hollander merkt man den deutlichen Spaß an, sich die ganze Zeit nur gegenseitig anzukeifen.

    Fazit: Ein wirklich toller, romantischer und witziger Film.
  • Der lange, etwas umständliche Titel gibt keinen Hinweis auf die Kurzweiligkeit dieser amüsanten Komödie, die nicht nur erneut den Aufwind des jungen britischen Films bestätigt, sondern auch den Schulterschluß zwischen Darstellung, Drehbuch und Inszenierung als zwingend zementiert, wenn, wie hier, mit vergleichsweise geringem Budget gute Unterhaltung produziert werden soll. “Martha trifft Frank, Daniel und Laurence” ist ein vergnügliches romantisches Märchen, dem wohl nur die großen Namen fehlen, um flächendeckend an der Kasse reüssieren zu können.

    Der nach “Talk of Angels” zweite Spielfilm des Briten Nick Hamm läßt keine Rückschlüsse auf die TV- und Theatervergangenheit des Regisseurs zu, sondern ist junges, flottes, unprätentiöses Kino, das die Qualität der in ähnlicher Tradition stehenden, unlängst gezeigten Komödie “Shooting Fish” übertrifft. Das clever gestrickte Drehbuch Peter Morgans untersucht das Dilemma dreier Freunde, die mit unterschiedlicher Gewichtung dem Charme einer Frau verfallen. Erstrechte beansprucht dabei der ein wenig in sich selbst verliebte, aber sympathische Daniel (witziger David-Essex-Klon: Tom Hollander), der Martha (Monica Potter, nach einer kleinen Rolle in “Con Air” demnächst eine große in Robert Townes Sportlerbiographie “Without Limits”) auf dem Flug von Minneapolis nach London kennenlernt, wo die junge Amerikanerin einen Neubeginn wagen will. Doch Daniel verliert seine größte, weil aktuellste Liebe sofort aus den Augen. Während der ständig von seiner Traumfrau delirierende Liebeskummer-Patient leidet, treffen seine beiden besten Freunde ohne sein Wissen den Grund. Sowohl der zynische Frank (Rufus Sewell, bald im kafkaesken Alptraum “Dark City” zu sehen), der sich mit Martha die deprimierendsten Fakten aus beider Leben um die Ohren haut, als auch der sanfte Laurence (Ralph Fiennes’ Bruder Joseph) werden von den Launen des Schicksals zu Martha geführt. Wer letztlich die von Monica Potter herzerfrischend gespielte Prinzessin erobert, ist keine große Überraschung. Fiennes’ Figur ist die erwachsene Alternative zu den von Hollander und Sewell präzise getroffenen Kindsköpfen. Aus seiner Perspektive sind auch die turbulenten, aber nie unangenehm überdreht wirkenden Ereignisse erzählt, die sich innerhalb von drei Tagen abspielen und von Fiennes einem Psychiater anvertraut werden, der sich am Ende als Bauarbeiter outet. Lebendig und auch durch den Soundtrack spritzig zeigt sich diese gut geschriebene, in Schnitt und Fotografie ebenfalls positiv auffallende romantische Komödie, die sich ohne übertriebene Ansprüche als charmante und sympathische Unterhaltung empfiehlt. Doch bedarf es wie im Film mehr als des Zufalls, damit Komödienfans auch ohne die Verlockung prominenter Namen Martha, Frank, Daniel und Laurence treffen wollen. kob.

Darsteller und Crew

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