Marley & Ich (2008)

Originaltitel: Marley & Me
Marley & Ich Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Marley & Ich: Mit Jennifer Aniston und Owen Wilson besetzte Beziehungskomödie um einen ungehorsamen, aber unerschütterlich liebenden Hund.

Das junge Journalistenpärchen John (Owen Wilson) und Jenny (Jennifer Aniston) legt sich kurz nach der Heirat den Labrador Marley zu. Der ungestüme Vierbeiner verweigert zwar jeden Gehorsam und fliegt aus der Hundeschule, erweist sich aber als äußerst liebenswerter Zeitgenosse, der ihre wechselhafte Ehe über die Jahre begleitet. Auch als drei Kinder im Hause sind, bleibt Marleys Zuneigung unerschütterlich und lehrt den Nachwuchs Lektionen.

Turbulenter Komödienspaß, der auch familiäre Sentimentalitäten umfasst und mit einem gelbfelligen Hundewunder dicke Sympathiepunkte sammelt. Die unersättliche Fressmaschine hält als treue Seele eine starbesetzte Familie zusammen, während die Zweibeiner Beziehungskrisen meistern.

Frisch verheiratet nehmen die Journalisten Jennifer und John den Labrador Marley in ihr Beziehungsleben auf. Obwohl der ungestüme Vierbeiner jeden Gehorsam verweigert, entwickelt sich eine Liebe, die das Paar auf dem Weg durch eine harmonische, aber nicht krisenresistente Ehe begleitet. Jahre später komplettieren drei Kinder das Familienglück. Marleys Zuneigung ist unerschütterlich, seine Gesundheit aber nicht.

Endlich haben die Journalisten Jennifer und John den Schritt ins Eheleben gewagt. Frisch verheiratet nehmen sie den Labrador Marley in ihr Beziehungsleben auf. Obwohl der ungestüme Vierbeiner jeden Gehorsam verweigert und für mehr Trubel sorgt, als einem lieb sein kann, entwickelt sich eine Liebe, die das Paar auf dem Weg durch eine harmonische, aber nicht krisenresistente Ehe begleitet. Jahre später komplettieren auch noch drei Kinder das Familienglück. Marleys Zuneigung ist unerschütterlich, seine Gesundheit aber nicht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Was auf den ersten Blick wie eine konventionelle Romantic Comedy aussieht, entpuppt sich als gut erzählte Liebeserklärung an die Familie mit Hund. Kein gewöhnlicher Hund allerdings. Marley ist äußerst schwer erziehbar und hat einen sehr eigenen Kopf, den er durchzusetzen versteht. Außerdem hat er eine Vorliebe dafür, allem hinterherzujagen, das sich bewegt und alles zu fressen, was ihm vor die Zähne kommt. Kurz: Marley passt so gar nicht in das Leben eines perfekt durchorganisierten Pärchens, das ein erfolgreiches Leben nach ToDo-Liste und Terminkalender führt.

    Die Formel von Johns Freund, "Wenn du ein Kind hast, bist du nicht mehr du selbst. Wenn du einen Hund hast, bist du ein Herrchen", geht in diesem Fall also nicht auf. Statt sich also in Johns und Jennys Leben einzufügen, zeigt ihnen der chaotische Hund, was – anstelle von Besitz und Ordnung – wirklich im Leben zählt: Liebe, Verantwortung und Kompromissbereitschaft. Besonders letzteres ist gefragt, wenn es darum geht, die eigenen Bedürfnisse ein wenig zurückzustellen, um Platz für andere zu machen.

    Etwas zu konventionell ist es vielleicht schon, dass Jenny – die besser im Job ist als ihr Mann – zur Hausfrau wird, während John eine Gehaltserhöhung kassiert. Doch stellt der Film gleichzeitig sicher, dass auch John für seine Familie sehr viel aufzugeben bereit ist. Während er über viele Jahre hinweg heimlich seinen Freund beneidet, der frei und ungebunden genau die Karriere macht, von der John so lange träumte, dreht sich der Spieß spätestens dann um, wenn beide in ihren Vierzigern stehen. Während der eine ein unstetes Leben ohne Halt führt, hat John mit seiner Familie einen Punkt erreicht, an dem er sich zurücklehnen und zugeben kann, dass Träume sich manchmal auch dann erfüllen, wenn man sie vorher gar nicht geträumt hat.

    "Marley und ich" basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von John Grogan und erzählt eine gelungen erzählte Liebeserklärung an die Familie mit Hund. Dabei gelingt es dem Film, den Zuschauer für sich einzunehmen. Das liegt nicht nur am liebenswert eigenwilligen Marley, sondern auch an den Darstellern Owen Wilson und Jennifer Aniston. Beide zeigen, dass sie sich in ihren Rollen wohl fühlen. Insgesamt ist "Marley und ich" eine unterhaltsame Komödie geworden, die einen Kinobesuch wert ist.

    Fazit: Eine gelungen erzählte Liebeserklärung an die Familie mit Hund.
  • Jennifer Aniston und Owen Wilson gehen durch Himmel und Hölle eines turbulent-komischen Beziehungs- und Hundelebens.

    Das wird ein Schmusefest in den Kinos geben, ein Medley von Gelächter und solidarischen Zuneigungserklärungen an einen Hund, der Liebe in purster Form lebt: unbekümmert, ungestüm, unerschütterlich. In der geballten Angriffsformation von niedlich, glücklich, Puppy und Family klingt das wie ein Härtetest. Doch wie sein titelgebender Hund überwindet der Film letztlich alle Barrieren. Marley ist ein Labrador, war bereits als Romanheld ein Bestseller. Dessen Adaption haben die Skriptprofis Scott Frank und Don Roos meist im Griff, auch wenn sie im Finale Sentimentalität entdecken und bei mehreren möglichen Enden das eigene nicht zu finden scheinen. Im neuen Film von David Frankel trägt der Teufel nicht Prada, sondern das Gemüt eines treuen Chaoten zur Schau.

    Als putziger Welpe tritt Marley in das Leben von Jennifer (Aniston) und John (Wilson) – ein frisch verheiratetes Paar, das über die Alliteration hinaus auch beruflich zusammenpasst. Schnell ist die Hierarchie im Haushalt der beiden Journalisten klar. Marley bestimmt den Rhythmus, das Leben – immer engagiert, immer unkontrolliert. Niemand wird ihm Herr, selbst die strenge Kathleen Turner nicht in einem Gastauftritt als Hundecoach. Der knuffige Vierbeiner zerlegt Garage und Mobiliar, schlägt permanent an, bekundet Zuneigung mit Anlauf und Frontalkollision und jagt seinen behaupteten Meister durch die Straßen- und Strandlandschaften Floridas. Wie Jennifer und Johns Babys, von denen es im Laufe der Jahre drei geben wird, ist Marley der perfekte Köder für Bikinimiezen und andere freilaufende Attraktionen. Das kommt freilich nur Johns bestem Freund (Eric Dane) zugute, der das Singledasein als kontrastierende Alternative lebt und als Star-Journalist das Ziel vorgibt, das auch Kolumnist John erreichen will. Dessen schwelende Unzufriedenheit ist ein Konflikt, der Stress der Mehrfachmutter ein anderer, die Lebensuhr des Labradors schließlich der schwerste. Trotzdem bleiben die heiteren Töne dominant in dieser, mit einem Schuss Beziehungswahrheit versetzten Komödie, die mit Aniston, Wilson und dem manischen Marley drei Sympathieträger ins Kino bringt. Kontrolltypen und Hundephobiker werden entsetzt, viele andere aber belustigt und berührt sein. Nicht zuletzt deswegen ist “Marley & Ich” ein Underdog, der an der Kasse über sich hinauswachsen könnte. kob.

Darsteller und Crew

News und Stories

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