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Männerherzen ... und die ganz ganz große Liebe (2011)

Männerherzen ... und die ganz ganz große Liebe Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Männerherzen ... und die ganz ganz große Liebe: Das Beziehungschaos der Handvoll Männer aus dem Komödienhit von 2009 geht weiter und nimmt neue amüsante bis absurde Wendungen: ganz großer Spaß.

Jerome flüchtet vor dem Stress aufs Land zu seinen Eltern. Er mag nicht mehr an die große Liebe glauben, da taucht eine hübsche Reiterin auf. Bruce Berger will seine Karriere neu starten, mit coolerer, jüngerer Musik. Doch sein Manager will davon nichts hören. Bruce gründet kurzerhand sein eigenes Label. Dafür braucht er Hilfe von Niklas, der, von seiner Freundin verlassen, der hübschen Soap-Schauspielerin Maria hinterhertrauert, und dem schüchternen Günther, dessen Beziehung zu Susanne nicht weiter als bis zum Besuch im Zoo kommt.

Neue Nöte hat der moderne Mann, als Schlagerstar Bruce auf die Hilfe seiner Freunde vertraut, um seine Karriere neu zu starten. Runder Romantikkomödienspaß, für den Simon Verhoeven den kompletten Cast seines Hits von 2010 erneut gewinnen konnte.

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Kritiken und Bewertungen

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  • „Wertvoll”

    Jerome flüchtet vom Leben in der Großstadt ins heimische Dorf und trifft dort auf eine geheimnisvolle Reiterin. Der frustrierte Niklas hingegen kann die wunderschöne Schauspielerin Maria nicht vergessen, die ihn von Werbeplakaten immer wieder so hinreißend anlächelt. Günter wiederum gerät ernsthaft in emotionale Bedrängnis, als seine Freundin Susanne die Beziehung auf die nächste körperliche Stufe heben möchte. Und über allem thront der enthusiastische Schlagerstar Bruce Berger und singt seine Hymne von der ewigen Suche nach der ganz, ganz großen Liebe. Die Männerherzen sind zurück und wieder geht es um Liebeslust und -frust. In der rund und flott erzählten Ensemblekomödie sind die einzelnen Helden liebevoll gezeichnet. Vor allem Justus von Dohnanyi überzeugt in seiner komödiantischen Paraderolle als völlig überdrehter Schnulzensänger mit dem steten Glauben an die "positive Energie". Gelungene Kinounterhaltung mit Starbesetzung, die gute Laune verbreitet.

    Jurybegründung:

    Vielleicht ist es noch keine große Kunst, eine Persiflage auf das Schlager- und Musikbusiness zu machen und die sexuellen Irrungen und Wirrungen in der Stadt und auf dem Lande zu beleuchten. Aber es ist durchaus viel wert, wenn ein Film gute Laune hervorruft, Schmunzeln und Lachen bewirkt oder einfach genregerecht gute Unterhaltung bietet. Dies ist auch im zweiten Teil von MÄNNERHERZEN gelungen. Dazu tragen in erster Linie die Schauspieler bei. Insbesondere Justus von Dohnanyi konnte als Bruce Berger überzeugen. Um ihn und seine Comeback-Bemühungen knüpft sich ein amüsantes Spiel der Pärchen, das zwar nicht immer zur "Befruchtung" führt, aber vielfältige Facetten an sehenswerten Locations auffächert. Es bereitet Vergnügen, die verschiedenen Typen aus unterschiedlichen sozialen Milieus zu betrachten. Man möchte gerne glauben, dass auch bei allen Beteiligten viel Spielfreude vorherrschte. Das Team versteht sich offenbar sehr gut und vermag daher der seichten Komödie Leichtigkeit bzw. einen gewissen Mehrwert zu verleihen. Flott fließen die Episoden ineinander. Langeweile kommt nicht auf. Die skurrilen Typen, die trotz Pech und Pannen weiter ihrem Glück hinterher jagen, verdienen Sympathie. Nicht immer zünden alle Pointen, doch dann nimmt man eben die "dritte Angel" und "geht auf Wurm". Freilich gab es keine Überraschungen, keine sensationellen Innovationen - doch generell ist es auf dem übersättigten Kinomarkt schwer, eine besondere Faszination zu erzeugen, die auch den grimmigsten Kritiker betört. Dies mag der Grund sein, warum es für das höchste FBW-Prädikat keine Mehrheit gab - aber auch ein Prädikat "wertvoll" besagt: Der Film kann sicherlich einem großen Publikum viel Vergnügen bereiten.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Auch der zweite „Männerherzen“-Film ist lustig. Weil alle Figuren aus dem ersten Teil wieder dabei sind, weil sie nicht lassen von ihren Missgeschicken, Missverständnissen, von Krise, Hoffnung und Wahnsinn. Philip mit Biofastfoodladen, Freundin und Zwillingen; Günther mit Freundin, deren Sohn und Männlichkeitsproblemen; Niklas ohne Freundin, aber mit Liebeskummer; Hans-Jürgen a.k.a. Jerome ohne Freundin bei seinen Eltern; Bruce Berger ganz mit sich selbst – ihre Geschichten sind kunstvoll miteinander verflochten und gehen flott ineinander über. Was Regisseur Simon Verhoeven tunlichst vermeidet, ist der Fehler des „Hangover“-Teams: Dort bedeutete der zweite Teil völliger Stillstand ohne jeden Fortschritt, eine reine Wiederholung. Bei den „Männerherzen“ gehen die Geschichten weiter, setzen sich fort, wachsen und wuchern.

    Das bringt immerhin den großspurigen Untertitel von der ganz ganz großen Liebe mit sich und ein paar schöne Preziosen: völlig verrückte Maria-Fans, die die Soap-Darstellerin, in die sich Philip schon im ersten Teil verguckt hat, anhimmeln: „Eternal Love Forever!“; Philips „Spacebook“-Dates, die allesamt bekloppt sind; Bruces Entdeckung des Internets; einen paranoiden, stalkerhassenden Kommissar; einen erotischen Kopfmassagestab; oder die Segnungen eines Wurstbrots zur rechten Zeit und den Fluch des DVD-Abends mit gewissen Befruchtungserwartungen. Es ist auch von Verhoeven ganz geschickt gemacht, Gags zu formulieren und Witz zu generieren durch rückwirkendes Erzählen: Im Nachhinein wird in Rückblenden die Absurdität, in die sich die Figuren in ihrem Alltag hineinsteigern, schlaglichtartig offengelegt.

    Trotzdem: Man kommt nicht umhin, mit dem ersten Film zu vergleichen – und diesen Teil für zu leicht zu befinden. Nette Stories, nette Situationen, nette Konflikte und nette Komik – aber leider bleibt über weite Strecken das Gefühl der Gleichgültigkeit gegenüber den Charakteren. Maxim Mehmets Probleme mit dem Bioladen und mit Jana Pallaske waren schon im ersten Teil eine eher schwächere Episode – jetzt hat er nicht einmal mehr einen Gegner, an dem er sich abarbeiten könnte, weil der Gewerbeaufsichtsbeamte Günther jetzt ein guter Freund ist. Der auch vor allem mit sich selbst beschäftigt ist, bzw. mit den Erwartungen an die eigene nicht vorhandene Männlichkeit, mit der Suche nach dem Tiger in sich, um die Freundin Nadja Uhl zu befriedigen – deren Ex ihn immerhin im ersten Teil den Krokodilen vorgeworfen hat. Til Schweiger auf dem Land hat über eine zu weite Strecke gar nichts zu tun, bis er sich in eine Nachbarbäuerin – Mina Tander neu im Ensemble – verliebt und Bruce auftaucht – diesmal als richtiger Freund, ohne die Ambivalenz des ersten Teils innerhalb der verlogenen und ausbeuterischen Welt der Schlagerkarriere. Florian David Fitz trauert seiner Maria nach, das immerhin ist eine stetige dramaturgische Entwicklung im Lauf dieses Films, wie er sich so um sie bemüht und sich dabei immer mehr in die Kacke reitet, weil er jedesmal wie ein irrer Psychopath erscheint. Leider ist dieser Plot gedoppelt in der Mutter von Til, die diesen für schwul hält… Wotan Wilke Möhring im Gefängnis übrigens hat nicht zu tun als an seinen Sohn zu denken.

    Wo im ersten Teil die Dynamik des Films in der Dynamik der personellen Verwirrungen, ihrer Wechselbeziehungen und Konflikte lag, da sind jetzt alle vornehmlich mit sich selbst beschäftigt und für den anderen im Männerbund – über den Strang der eigenen Episode hinaus – vor allem Stichwortgeber oder Tröster. Und da kann eben auch Bruce nicht mehr hervorstechen, der Schlagerfuzzi, der sich schon immer nur um sich selbst gekümmert hat, ohne es zu merken. Das hatte hohe Fallhöhe, wenn er die anderen genervt hat mit seinem Getue, ohne etwas dafür zu können. Nun ist er einer von vielen, ein netter Typ, nicht mehr der oberdurchgeknallte, weil er in Kontakt tritt, mit dem Ensemble und mit der Webgemeinde. Das ist zwar witzig – immerhin erkennt er schnell, dass das Internet sich in Zukunft vielleicht doch durchsetzen wird –, aber es reicht kaum für komischen Gegensatz. Klar: Ihm gehören die besten Szenen, wie schon in Teil 1, auf ihn kann man sich freuen. Aber: Aus dem herzerweichenden Schlager „Alle Kinder dieser Erde“, den im ersten Teil nur er wichtig und relevant fand, ist der Hiphop-Pop-Quatsch „Positive Energy“ geworden, und man wird das Gefühl nicht los, dass diese Message trotz parodistischer Tendenz und beklopptem Musikvideo doch ein bisschen zu ernst gemeint ist von den Filmemachern, den Darstellern, dem Film.

    Fazit: Männerherzen-Geschichten gehen weiter – doch ist dieser zweite Teil nicht so witzig, nicht so schwungvoll wie der höchst erfolgreiche Vorgänger.
  • Der ganz, ganz große Kinospaß mit Herz und Star-Ensemble geht in die nächste aufregende Runde.

    Als 2009 eine Gruppe Männer die Zuschauerherzen und die Kinokassen mit über 2,1 Mio. Besuchern zum Klingen brachte, war ein Hit geboren. Jetzt pochen sie wieder, die “Männerherzen”, und das Star-Ensemble des ersten Teils ist beim Lachen, Lieben und Leiden komplett vereint. Die Fortsetzung knüpft dort an, wo Teil 1 aufhörte:?Musikproduzent Jerome (Til Schweiger)?sucht die Liebe bei seiner Ex auf dem Land, die er vor Jahren verlassen hat. Als die nichts mehr von ihm wissen will, schlüpft er bei seinen Eltern unter, leckt seine Wunden und mag nicht mehr an die große Liebe glauben – bis eine bildschöne Reiterin auftaucht. Schlagerstar Bruce (J. v. Dohnányi) ist vom Jugendwahn besessen, “entdeckt” das Internet und will seine Karriere neu starten, mit cooler Mukke und eigenem Label. Dafür braucht er Hilfe, von Niklas (F. D. Fitz), der von seiner Freundin verlassen, der hübschen Soap-Schauspielerin Maria hinterhertrauert, und dem schüchternen Günther (C. Ulmen), dessen Beziehung zu Susanne nicht weiter als bis zum Besuch im Zoo kommt. Philip (M. Mehmet)?dagegen und seine Nina sehen nicht ohne Schrecken der Geburt von Zwillingen entgegen … Regisseur und Drehbuchautor Simon Verhoeven schickt seine Prototypen des starken Geschlechts in amüsante bis zum Brüllen komische Situationen. Das Comedy-Timing des sensationell guten Ensembles ist perfekt, jede Szene ein Lacher, der aber

    zugleich zu Herzen geht, weil die Figuren mit ihren kleinen und großen Fehlern so liebenswert authentisch sind. Mit tollem Soundtrack und Berlin als Kulisse eine Komödie aus dem Hier und Jetzt, die man (!) sehen muss, um zu begreifen, wie Mann tickt!

Darsteller und Crew

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