Lizenz zum Heiraten (2007)

Originaltitel: License to Wed
Lizenz zum Heiraten Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Lizenz zum Heiraten: Von Ben Stillers Focker-Franchise inspirierte Komödie mit Robin Williams als Ehetauglichkeit testender Pastor.

Das frischverlobte Pärchen Ben Murphy (John Krasinski) und Sadie Jones (Mandy Moore) träumt vom trauten Beisammensein bis in alle Ewigkeit. Der traditionellen Wunschhochzeit in ihrer Familienkirche St. Augustine’s steht nichts mehr im Wege – nur der überaus gestrenge Pastor Frank (Robin Williams). Da er nur noch einen einzigen Heiratstermin für die nächsten zwei Jahre frei hat, will er beide erst trauen, sobald sie seinen patentierten Ehevorbereitungskurs absolviert haben. Und der droht ihre Partnerschaft unrühmlich zu beenden.

Eine ganze Kaskade kniffliger bis haarsträubend komischer Tests muss ein Paar in der herrlichen Romantikkomödie absolvieren, was ihre Partnerschaft auf eine harte Dauerprobe stellt. Robin Williams spielt sein Talent als inquisitorischer Geistlicher gekonnt aus.

Sadie will Ben heiraten, schnell und mit dem Segen von Lieblingspastor Frank. Doch dafür muss das Paar Franks Ehevorbereitungskurs absolvieren, in Rollenspielen streiten lernen, Kinderpflege mit Hi-Tech-Puppen und sich selbst in sexueller Enthaltsamkeit üben. Je länger der Test dauert, desto weiter entfernen sich die Liebenden voneinander. Doch Pastor Frank glaubt an den Herrn und an die eigene Strategie.

Sadie will Ben heiraten, schnell und mit dem Segen von Lieblingspastor Frank. Doch dafür muss das Paar Franks Ehevorbereitungskurs absolvieren, in Rollenspielen streiten lernen, Kinderpflege mit Hi-Tech-Puppen und sich selbst in sexueller Enthaltsamkeit üben – stets überwacht von dem gestrengen Geistlichen und dessen Protegé, einem altklugen Chorknaben. Je länger der Test dauert, desto weiter entfernen sich die Liebenden voneinander. Doch Pastor Frank glaubt an den Herrn und an die eigene Strategie.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • "Lizenz zum Heiraten" beginnt dort, wo viele romantische Komödien aufhören: Bei der Hochzeit. Das Kennenlernen und Verlieben des auserwählten Paares wird zu Beginn des Films in einer idealisierten Kurzfassung in nur wenigen Sekunden erzählt, dann kommt auch schon der Heiratsantrag. Und bereits dadurch gerät der Film ins Schlingern.

    Denn die angerissenen Handlungsfetzen genügen kaum, die Liebe der beiden nachvollziehbar zu machen, so dass auf der geplanten Hochzeit von Anfang an etwas naiv Überstürztes lastet und man als Zuschauer geradezu hofft, die beiden würden sich das lieber noch mal ordentlich durch den Kopf gehen lassen. Aber vielleicht funktioniert dieser Filmanfang in seinem Entstehungsland besser, schließlich liegt schnelles Heiraten nach einer kurzen Kennenlernphase in den USA noch weit häufiger an der Tagesordnung als hierzulande.

    So jedenfalls hat man fast schon Verständnis für die reichlich absurden und bisweilen recht unorthodoxen Methoden des ehrgeizigen Reverends, mit denen er die Liebe der Heiratswilligen prüft. Schließlich will er seine Schäfchen nur vor einem unbedachten Fehltritt schützen. Und damit ist sein Handeln auch schon nicht mehr allzu komisch, was der Komödie reichlich Wind aus den Segeln nimmt.

    Dass man weder Ben noch Sadie wirklich näher kennenlernt, bewirkt dann ein Übriges. Dass sie als Filmpaar so erstaunlich farblos sind liegt dabei nicht unbedingt an den Schauspielern, sondern hauptsächlich an ihren nichtssagenden Dialogen. Besonders John Krasinski bemüht sich nach Kräften, das Beste aus dieser schwachen Rolle herauszuholen. Hervorzuheben wäre außerdem Christine Taylor, die verbitterte und desillusionierte Schwester Sadies, die sich mit zynischen Kommentaren durchs Leben beißt und leider viel zu selten auf der Bildfläche erscheint.

    Robin Williams wurde vermutlich als reiner Publikumsmagnet gecastet und nicht, weil ihm die Rolle besonders auf den Leib geschnitten wäre. Letzten Endes kann er aber auch nicht mehr viel retten. Denn wenn man sich schon ein komödiantisches Talent wie Robin Williams mit ins Boot holt, sollte man wenigstens darauf achten, dass er komische Dialoge in den Mund gelegt bekommt und sich nicht durch Kalauer quälen muss, die er gar nicht nötig hätte.

    Die meisten Lacher werden wohl die hässlichen Roboterbabys kassieren, die Ben und Sadie in die Arme gedrückt bekommen, um ihre Qualitäten als Eltern unter Beweis zu stellen. Ein Gag, der ziemlich plump und ab einem gewissen Zeitpunkt auch reichlich albern daherkommt. Ähnlich verhält es sich da mit dem Gehilfen, der Reverend Frank zur Seite gestellt wird: Ein kleiner dicker Schlauberger von geschätzten 8 Jahren, der seinem Pastor wie ein Schatten folgt und eher wie ein kleiner Teufel als wie ein kleiner Engel agiert.

    Es ist keinesfalls so, dass überhaupt keine Lacher erzielt würden, doch dem Film fehlt es insgesamt an Inspiration, Kreativität und Witz, was – besonders im Falle einer Komödie – nicht sehr wünschenswert ist. Dass "Lizenz zum Heiraten" so misslungen ist, ist wirklich sehr schade. Denn sowohl aus der Grundidee als auch aus dem Schauspielensemble hätte man weit mehr herausholen können. So allerdings hat man den Film schon vergessen, noch bevor er überhaupt zu Ende ist.

    Fazit: Eine gute Grundidee und ein gutes Schauspielensemble und doch nur ein mangelhafter Film. Schade.
  • Dass Liebe auch Leiden heißt, zeigt Ken Kwapis’ Komödie, in der Pastor Robin Williams ein junges Paar einem vorehelichen Tauglichkeitstest unterzieht.

    War Robin Williams in Ben Stillers internationalem Hit “Nachts im Museum” nicht mehr als eine witzige Randerscheinung, ist “Lizenz zum Heiraten” wieder ganz seine Show – und das Jungstarduo John Krasinski (Entdeckung des TV-Hits “The Office”) und Mandy Moore (“American Dreamz – Alles nur Show”) sind ihm drehbuchgerecht völlig ausgeliefert. Es geht um kirchliche Ehevorbereitungskurse, die es nicht nur im amerikanischen Pilgerland, sondern auch zwischen Kiel und Garmisch-Partenkirchen gibt. Erwartungsgemäß hat Hollywood den Besinnungs- und Beziehungsservice leicht verfremdet, womit hier der Geistliche eher als Toleranz testende Belästigung denn als Ratgeber wahrgenommen wird. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir, ist für Pfarrer Frank (Williams) ein dehnbares Glaubensgebot, denn Frank verehrt auch Nietzsche und dessen Credo “Was mich nicht umbringt, macht mich stärker”. Wer den Segen des Pfarrers will, muss vor der Eheschließung einen Belastungstest bestehen, den er mit seinem Knirps-Protegé, einem altklugen Chorknaben, höchstpersönlich überwacht. Wie weit die seelsorgerische Einflussnahme dabei geht, erfahren Ben (Krasinski) und Sadie (Moore) am eigenen Leib. Um einen schnellen Hochzeitstermin in Sadies Lieblingskirche zu bekommen, muss das Paar die eigene Kompatibilität und Geduld prüfen. Zuerst gibt es Sexentzug, dann müssen sie streiten lernen, erfahren im Krankenhaus, dass Kinderkriegen auch Schmerzen bedeutet und durch pflegeintensive Batteriesäuglinge, dass Hi-Tech-Robo-Babys wirklich alle Körperfunktionen beherrschen. Dialogwitz ist dabei der Situationskomik deutlich untergeordnet, was im Kino die Zuschauerpräferenzen widerspiegelt. Weil das Drehbuch fast ausschließlich Ben in die Mangel nimmt, ihn provoziert und vor Sadies versammeltem Clan prüft, während seine eigene Familie nur im Nebensatz existiert, fallen dem geplagten Mann fast zwangsläufig die Sympathien zu – auch wenn er zum Verdruss der Verlobten statt selbst verfassten Ehegelübden im Kursbuch lieber Daumenkino mit Autos kreiert. Erkennbar sind die Parallelen zu Ben Stillers Focker-Franchise (“Meine Braut, ihr Vater und ich”, “Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich”) und nachvollziehbar der Wunsch der Macher, dass die Gemeinsamkeiten sich auch kommerziell niederschlagen werden.

    kob.

Darsteller und Crew

News und Stories

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