Linda Lovelace - Pornostar (2013)

Originaltitel: Lovelace
Linda Lovelace - Pornostar Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Im Amerika der frühen 1970er Jahre kommen Pornos groß in Mode, drohen für einen Moment vielleicht sogar gesellschaftsfähig zu werden. Schuld daran ist nicht zuletzt ein spezieller Film: Der für einen vierstelligen Betrag gefertigte “Deep Throat”, der über hundert Millionen Dollar einspielen wird. Hauptdarstellerin und Naturtalent Linda Lovelace sieht davon ein paar Ohrfeigen ihres Gaunergatten und verkracht sich längerfristig mit ihren Eltern. Im Gegenzug lernt sie echte Mafiagangster, Sammy Davis jr. und Hugh Hefner kennen.

In der frühen 1970ern avanciert die Porno-Aktrice Linda Lovelace zum Weltstar, ohne selbst allzu viel davon zu haben. Reise zurück in die Pop-Ära mit einer engagierten Amanda Seyfried in der Titelrolle und weiteren großen Stars.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der umstrittene Pornofilm "Deep Throat" aus dem Jahr 1972 ist auch heute nicht in Vergessenheit geraten. Finanziell gesehen war der Film mit seinen eingespielten 600 Mio. Dollar sogar erfolgreicher als James Camerons "Titanic"! Schon 2005 gab es darüber eine Dokumentation. Also war es nur eine Frage der Zeit, bis man sich des Stoffs auch auf fiktionaler Ebene annahm.

    Den beiden Regisseuren Rob Epstein und Jeffrey Friedman erzählen in "Lovelace" die Geschichte von Linda Lovelace gleich zweimal - einmal als Erfolgsstory und dann in Rückblenden als Leidensgeschichte, in der bereits bekannte Szenen noch mal aus einem anderen Blickwinkel gezeigt werden. Der durch und durch großartige Cast dürfte einem als erstes ins Auge fallen: In der Hauptrolle perfekt besetzt mit Amanda Seyfried, Peter Sarsgaard, der sich als wahres Monster entpuppt und in den Nebenrollen Chris Noth als undurchsichtiger Produzent, Adam Brody als Pornostar sowie Juno Temple als aufmüpfige beste Freundin. James Franco glänzt mit seinem Mini-Auftritt als Hugh Hefner. Die echte Überraschung ist allerdings Sharon Stone als streng katholische Mutter.

    Wirklich neu ist ansonsten nichts an dieser Aufstieg- und Fall-Geschichte, daran ändert auch das Setting der Pornobranche nichts. Aber man geht mit Linda Lovelace mit und hofft mit ihr, wenn Hugh Hefner ihr sagt, aus ihr könne eine richtige Schauspielerin werden. Man leidet mit, wenn ihr ihr Vater am Telefon sagt, dass er "Deep Throat" gesehen hat, und man ist erschüttert, wenn sie in ihrer Ehehölle um ihr Leben fürchten muss. Der makellos gut getroffene Look der Sechziger Jahre und die wohl bedacht eingesetzte Musik aus dieser Zeit tun ihr Übriges. Einzig und allein die Wiedervereinigung mit den Eltern am Ende des Films hätte es nicht gebraucht oder besser gesagt, hätte anders aufgelöst werden müssen - so driftet das Ganze unnötig in Kitsch ab.

    Fazit: "Lovelace" ist die Geschichte über den erfolgreichsten Pornofilm aller Zeiten und seine Hauptdarstellerin Linda Lovelace. Die Regisseure Rob Epstein und Jeffrey Friedman erzählen ihren Film gleich zweimal - erst als Erfolgsgeschichte und dann als Verlustdrama.
  • Die Pornoindustrie kommt gar nicht einmal so schlecht weg in dieser Nachstellung der Ereignisse rund um die Produktion des Kultpornos “Deep Throat” aus Sicht der zentral beteiligten Schauspielerin. Eine schier endloses Parade prominenter Darsteller bis in Nebenrollen nimmt ihren quietschbunten Lauf, unter anderem sind James Franco, Sharon Stone und Juno Temple an der Seite der überzeugenden Hauptdarstellerin Amanda Seyfried auszumachen. Guter Griff für Kulturinteressierte.

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