Kein Mittel gegen Liebe (2011)

Originaltitel: A Little Bit of Heaven
Kein Mittel gegen Liebe Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Kein Mittel gegen Liebe: Zwischen RomCom und Drama erzählt die Regisseurin von "The Woodsman" von einer Frau, die erst durch ihre Krebserkrankung erfährt, dass nur die Liebe zählt.

Eine junge und erfolgreiche Werbefrau genießt das Leben in vollen Zügen, wickelt Kunden um den Finger, steht auf guten Sex, aber nicht auf längerfristige Beziehungen. Das könne endlos so weitergehen, bis sie wegen Müdigkeit ins Krankenhaus geht, und der Arzt ihr die Diagnose mitteilt: Krebs. Die Heilmethoden schlagen nicht an, die Heldin geht durch Höhen und Tiefen und entdeckt im behandelnden Doktor den Mann fürs kurze Leben, weiß endlich, nur die Liebe zählt wirklich. Bis zum unausweichlichen Tod kostet sie die Zeit, die bleibt, intensiv aus.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Diese romantische Geschichte balanciert zwischen Komik und Tragik, wenn sie vom bevorstehenden Krebstod der jungen Marley erzählt, im Stil aber bunt und humorvoll bleibt. Unter der Regie von Nicole Kassell kann die Hauptdarstellerin Kate Hudson sowohl ihre lebhafte, witzige Seite ausspielen, als auch ernste Töne anschlagen. Auf Hudsons Schultern lastet zwar der Großteil des Films, aber sie hat mit Gael García Bernal, Kathy Bates und Lucy Punch auch namhafte Unterstützung.

    Zunächst überrascht die Geschichte mit ihrem emanzipierten Frauenbild. Marley hält in ihrer Werbeagentur vor männlichen Vertretern eines Kondomherstellers einen spontanen Vortrag, in dem sie ihnen erklärt, dass in Wirklichkeit Frauen ihre Zielgruppe seien: Frauen entscheiden, wann und mit wem sie Sex haben wollen, und Frauen haben folglich meistens ein paar Kondome in der Tasche, sagt Marley. So verfährt sie auch privat, indem sie einen Freund zum Sex einlädt. Als der ihr aber eröffnet, er wünsche sich mit ihr eine richtige Beziehung, lässt sie ihn abblitzen. Mit ihrer Entscheidung für Spaß als Single übernimmt Marley den Part, den sonst in Filmen normalerweise immer ein Mann beansprucht.

    Marley flirtet gerne offensiv und lässt keine Gelegenheit aus, um Witze zu reißen. So stellt sie sich auch ihrem Arzt, Dr. Julian Goldstein, vor, der ihre Darmspiegelung durchführt. Der junge Mediziner, ein jüdischer Mexikaner, ist tief betroffen von der Diagnose, die ausgerechnet diese humorvolle junge Frau trifft. Während er sich rührend um Marleys Behandlung kümmert, bringt sie ihm die Kunst bei, einen Witz zu erzählen. Dr. Goldstein muss da noch viel üben. Gael García Bernal stattet die Figur mit jungenhaft unschuldigem Charme und einem betörenden kleinen Lächeln aus.

    Marley sehnt sich insgeheim nach der großen Liebe, und die Himmelsfigur Whoopi weiß das auch. Ihr begegnet Marley auf ihrer ersten Stippvisite über den Wolken, weil sie sich Gott so vorstellt. Whoopi gibt Marley auf, nach ihrem größten Wunsch zu fahnden. Und auch von Vinnie, gespielt von Peter Dinklage, der von ihrem Nachbarn geschickt wurde, um sie mit Sex und guter Laune aufzumuntern, hört die zögernde Patientin, dass es für eine Liebesbeziehung keineswegs zu spät sei, schließlich endeten ja alle großen Romanzen mit dem Tod.

    Die lustigen Einfälle – so zum Beispiel auch, dass Marleys Mutter ihr in der Kindheit immer Janis Joplins „Mercedes Benz“ als Schlaflied vorsang – begleiten einen stromlinienförmigen Plot des Abschiednehmens. Marley muss sich mit ihrer überfürsorglichen Mutter, gespielt von einer ungewohnt ernsten und warmherzigen Kathy Bates, versöhnen, und mit ihrem zurückhaltenden Vater. Auch ihr Freundeskreis erlebt ihre Angst und Trauer, sowie ihr tapferes Ringen um Haltung. Trotz seines Themas bleibt der Film erstaunlich oberflächlich in der Art, wie er die Stationen dieses Abschieds abklappert. Die Liebesgeschichte steht dabei gar nicht so im Mittelpunkt, denn die beiden Beteiligten spielen mehr nur ihre Rollen, als dass sie sich miteinander ein eigenes Universum schaffen.

    Fazit: Kate Hudson spielt mit viel Lebenslust eine Krebskranke, die sich verliebt, in einer insgesamt oberflächlichen Geschichte.
  • Was zählt wirklich in einem erfüllten Leben??Kate Hudson erfährt es, als sie Gael Garcia Bernal trifft

    Sie ist jung, erfolgreich und genießt das Leben in ihrem hippen Apartmenthaus im Herzen von New Orleans in vollen Zügen. Marley (Kate Hudson)?versteht es als Werbeprofi perfekt, ihre Kunden ebenso um den Finger zu wickeln wie ihre Liebhaber. Sie steht nun mal auf guten, unkomplizierten Sex, aber nicht auf längerfristige, komplizierte Beziehungen. Das könnte ewig so weitergehen, bis sie wegen ihrer dauerhaften Müdigkeit einen Arzt aufsucht, der ihr eine Diagnose stellt, mit der sie nicht gerechnet hat. Doch ausgerechnet in dem Moment, wo ihr Leben aus dem Ruder zu laufen droht, findet sie in dem schüchternen Doktor Goldstein (Gael Garcia Bernal)?den Mann fürs Leben. Durch ihn erfährt sie, dass wirklich nur die Liebe zählt. Das gibt ihr Lebensfreude und Kampfeswillen, und intensiv kostet sie die Zeit, die bleibt, aus.

    Ganz ohne falsches Pathos, mit viel Herz und Humor erzählt Nicole Kassell in ihrem zweiten Spielfilm nach dem hochgelobten “Der Dämon in mir” von einer jungen Frau, die durch eine schwere Krankheit beginnt, ihr Leben neu zu betrachten und wirklich zu lieben. Ein Film über Prüfungen, das Leben und die Liebe, der gekonnt alle Gefühlsknöpfe drückt. Die Botschaft lautet: Nie die Lebensfreude verlieren, nie aufgeben. Als perfekter Drehort erweist sich New Orleans, die quirlige, von schweren Schicksalsschlägen gebeutelte Stadt. Überzeugend bewältigen Kate Hudson und Gael García Bernal den emotionalen Drahtseilakt dieser ungewöhnlichen Liebesgeschichte, eine bis in die Nebenfiguren hochkarätig besetzte Hymne ans Leben und an die Liebe.

Darsteller und Crew

News und Stories

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