Jupiter Ascending (2014)

Jupiter Ascending Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (7)
  1. Ø 3.1
Kritikerwertung (4)
  1. Ø 2.4

Filmhandlung und Hintergrund

Jupiter Ascending: Spektakuläre SciFi-Action um eine Putzfrau, die eigentlich zur Herrscherin des Weltalls berufen ist. Von den Machern der "Matrix"-Trilogie.

Jupiter Jones wächst auf der Erde auf. Sie schlägt sich in Chicago als Putzfrau durch. Dabei ist sie zu Großem bestimmt, trägt sie doch das Gen, das sie zur Herrscherin des Universums prädestiniert, in sich. Das macht sie zur Feindin der amtierenden Regentin und deren Söhne, die Jupiter zu beseitigen versuchen. Doch die junge Frau hat auch Beschützer, darunter der genetisch veränderte Sternenkrieger Caine, der sie darüber aufklärt, wer sie eigentlich ist, und im Kampf gegen ihre hinterhältigen Gegner unterstützt.

Eine junge Frau bedroht ohne es zu wissen die Herrschaft der Königin des Weltalls, und wird von brutalen Häschern gejagt. SciFi-Abenteuer von den Machern der “Matrix”-Trilogie, hochkarätig besetzt und exquisit ausgestattet.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • "Jupiter Ascending" ist nicht so episch wie "Star Wars", nicht so phantasievoll wie "Das fünfte Element" und nicht so bahnbrechend wie "Dune". Auch an die Erfolge der "Matrix"-Trilogie werden die Wachowskis damit sicher nicht anknüpfen können. Alles in allem ist aber trotzdem ein unterhaltsamer, bunter und absolut cooler Space-Streifen gelungen, der bei den Fans des Genres sicher gut ankommen wird. Nicht jeder Film ist eben dafür gemacht, dass man ihn sich mit seiner Freundin gemütlich auf dem Sofa anguckt. Manchmal muss es halt krachen und einfach Spaß machen. Genau dieses Ziel hat "Jupiter Ascending" absolut erreicht.  Zu empfehlen für einen Kinoabend, bei dem man unterhalten, aber nicht belehrt werden will.
  • Jupiter Jones wurde unter dem Nachthimmel geboren – man sagt ihr eine erstauhnliche Zukunft voraus. Daraus wird jedoch zunächst nichts: Als Putzfrau schlägt sich die junge Frau mehr schlecht als recht durch, von den Sternen kann sie nur träumen. Was sie nicht ahnt: Sie trägt das Gen zur Herrscherin der Galaxie in sich. Das bestimmt sie tatsächlich zu Großem, macht sie damit aber auch zur gefährlichsten Konkurrentin der amtierenden Herrscherin. Die will Jupiter töten, ehe sie ihr Erbe antreten kann. Nur der genetisch verbesserte Ex-Soldat Caine, zur Erde geschickt, um Jupiter zu finden, steht ihr zur Seite und versucht sie zu retten. Erst langsam wird Jupiter klar, welche Macht sie besitzt und welche Verantwortung sie zu tragen hat. Die mit der “Matrix”-Trilogie berühmt gewordenen Wachowski-Geschwister spannen einen umfassenden Bogen, von Chicago in die Weiten des Alls. Ihr aufwändiges Science-Fiction-Epos um den Kampf des Guten gegen das Böse schwelgt in faszinierenden Bilderwelten. Mila Kunis und Channing Tatum, in ungewöhnlichem Look, überzeugen als überirdisches Duo, die Nebenrollen sind u. a. mit Sean Bean und Eddie Redmayne prominent besetzt. Eine weitere Hauptrolle spielen üppige Effekte und ausgefallenes Produktionsdesign.

    Fazit: Bildgewaltiges SciFi-Adventure um eine junge Frau, die die Herrschaft der Königin des Weltalls bedroht.
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  • Schön sieht der Film aus, recht viel mehr hat er aber leider nicht zu bieten.
  • Mit der „Matrix“-Trilogie schufen die Wachowski-Geschwister ein handfestes Stück Science-Fiction-Kult. Doch seit Neo 2003 in Rente ging, wurde es ruhig um das Regie-Duo, das in jüngster Vergangenheit vorwiegend durch persönliche Belange in die Schlagzeilen der Klatschpresse geriet. Die Anime-Realverfilmung „Speed Racer“ entwickelte sich 2008 ebenso zum Flop, wie die aufwändige Leinwandadaption des Weltbestsellers „Cloud Atlas“. Das macht es nun umso bedauerlicher, dass sich das als Franchise-Auftakt angedachte Sci-Fi-Epos „Jupiter Ascending“ als qualitativer Totalschaden entpuppt. Denn selbst all jene Aspekte, mit denen die Wachowski-Geschwister auch in ihren schwächeren Werken stets auftrumpfen konnten, verpuffen im Anbetracht dessen, was dem Publikum mit „Jupiter Ascending“ geboten wird. Trotz eines immensen technischen Aufwandes ist der 175 Millionen Dollar teure Blockbuster nicht mehr als ein Sammelsurium diverser Sci-Fi-Klischees, das von einem wackeligen Storykonstrukt mühsam zusammengehalten wird.

    Die Vorzüge von „Jupiter Ascending“ lassen sich an einer Hand abzählen. Insbesondere die aufwändigen Kostüme erweisen sich als Blickfang, den es in entscheidenden Momenten braucht, um nicht das gesamte Interesse am Leinwandgeschehen zu verlieren. Dieses wird zum Großteil von einer Geschichte voran getrieben, die trotz sichtbarer Anleihen an Franchises wie „Star Wars“ und „Twilight“ nie zur so wichtigen Eigenständigkeit findet. Mit Mila Kunis als schöne Kampfamazone und Channing Tatum als selbstloser Held hat man zwar zwei A-Promis des internationalen Filmgeschehens verpflichtet; ihren profillosen Charakteren vermögen sie dennoch nicht ansatzweise Leben einzuhauchen. Dies liegt nicht einmal zwingend an einem insgesamt recht ausdrucksarmen Agieren, sondern am Skript. Während Jupiter von einer Notlage in die nächste stolpert, beschränkt sich Caines Handeln darauf, seinem Schützling stets im letzten Moment das Leben zu retten. Der Zuschauer wähnt sich rasch in einer Endlosschleife: „Jupiter Ascending“ kaut ein und dieselbe Szenerie bis zum Anschlag durch, ohne dieser neue Akzente zuzugestehen.

    Neben diesem nur leidlich spannenden Storytelling erweist sich auch die visuelle Aufbereitung als Hindernis für ein entspanntes Filmerlebnis. Kameramann John Toll kleidet die Leinwandereignisse in solch ungeordnete Bilder, dass das Zuschauen – besonders in 3D – alsbald zur Qual wird. Vollkommen ohne auf Übersicht, Bildaufteilung und Dynamik zu achten, sind die Kameraaufnahmen nicht nur durchgehend verwackelt, sondern auch viel zu hektisch, zu nah und ohne Rücksicht auf die Fokussierung des Wesentlichen. So lässt sich bisweilen nur erahnen, was sich auf der Leinwand tatsächlich abspielt. Hinzu kommt die Einbettung von CGI-Effekten, die nicht nur überdeutlich als solche zu erkennen sind, sondern sich in ihrer nicht vollends ausgereiften Optik nur schwer in die handgemachten Kulissen integrieren wollen.

    Fazit: Nicht gerade das erhoffte Erfolgs-Comeback für die leidgeprüften Wachowski-Geschwister. Trotz großer Vorbereitungszeit, vielen Nachdrehs und der Verpflichtung großer Hollywoodstars überwiegen gravierende Schwächen, die aus „Jupiter Ascending“ eine cineastische Geduldsprobe machen.
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