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Joe's Apartment (1996)

Joe's Apartment Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Mit dem Kopf voller Flausen kommt Landei Joe nach New York, um sein Glück zu machen. Letzteres ist ihm zunächst auch hold, als er – sehr zum Ärger einer kriminellen Spekulantenbande – eine der begehrten billigen Altbauwohnungen ergattert. Doch Joe ist in seiner neuen Wohnung nicht allein: Ca. 50.000 Kakerlaken teilen mit ihm den Wohnraum und machen ihm mit ihrer Umtriebigkeit den Alltag nicht eben leicht. Als jedoch die Spekulanten zu härteren Bandagen greifen, entpuppen sich Joes neue Nachbarn als Retter in der Not.

Joe bewohnt seine Bruchbude nicht allein: Ein wuseliges Häufchen Kakerlaken hat sich dort auch bestens eingelebt. Und diese sind dem menschlichen Hausherren durchaus wohlgesonnen:Sie helfen ihm beim Kampf gegen kriminelle Spekulanten und bei der Verführung seiner Geliebten. Schrille groteske Komödie.

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ekelerregende Küchenschaben als sympathische Mitbewohner? Ein utopisches Unding, das im ersten Filmprojekt des Musiksenders MTV zur Popkitsch-Realität wird. In der musikalischen Komödie tummeln sich singende und tanzende Kakerlaken, die ihrem menschlichen Kompagnon Joe zudem hilfreiche Tips in Sachen Liebe geben.

    Bei der titelgebenden Lokalität handelt es sich um das vor Dreck und Müll überquellende Apartment des naiven Provinzlers Joe (Jerry O’Connell), der sich sein neues Heim mit Tausenden von Küchenschaben teilt, die den chronisch abgebrannten Joe aufgrund seiner ausgeprägten Schlampigkeit – gammelnde Essensreste, leere Bierflaschen und stapelweise Schmutzwäsche dekorieren die Junggesellenbude – bald ins Herz geschlossen haben. So vertreiben sie die Schlägertypen seines Vermieters und erfreuen ihn mit Tanz- und Gesangsnummern, die sie mit schrill-quietschenden Heliumstimmen vortragen. Als Joe sich in die Senatorentochter Lily (Megan Ward) verguckt, stehen ihm die Schädlinge mit Rat und Tat zur Seite.

    Unangefochtene Stars der hyperschrägen Offbeat-Komödie sind die singenden Schaben (30.000 an der Zahl), die sich computergeneriert und lebensecht (sie residierten während der Dreharbeiten mit ihrem “Trainer” Ray Mendez im Hilton) auf der Leinwand tummeln. Paysons Ideen schäumen in dieser Hinsicht regelrecht über: Sein ulkiges Ungeziefer vollbringt graziöses Esther-Williams-inspiriertes Klowasserballett, trällert im Cowboy-Outfit schmissige Country-Lieder und wartet zum Schluß mit einem stimmungsvollen Gospelsong auf. Bei so viel geballter Parasitenpower können die menschlichen cartoonhaften Charaktere nicht so recht mithalten. O’Connell paßt jedoch recht gut in seine Rolle als gutmütiger Schmarotzerfreund. Einfallsreich ist auch das Produktionsdesign von Carol Spier, in dem sich marode Müllszenerie mit farbenfroher Gartenidylle abwechselt. Alles in allem könnte sich die skurrile Kakerlaken-Komödie zu einem Mitternachtskino-Favoriten mausern, doch angesichts des schwachen Starts in den US-Kinos scheint sich die Spielfilmversion des aberwitzigen Kurzkonzepts nur bedingt auszuzahlen. ara.

Darsteller und Crew

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