Jesus liebt mich (2012)

Jesus liebt mich Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 3.7
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Jesus liebt mich: Florian David Fitz als moderner Erlöser, der einer Frau die Männer erklären soll: Liebeskomödie mit dem Star aus "Doctor's Diary" frei nach dem Bestseller "Jesus liebt mich" von David Safier.

Marie kriegt ihr Leben einfach nicht in den Griff. Ausbildungen hat sie mehrfach abgebrochen und am Traualtar den Notausstieg vor ihrer Ehe mit Biedermann Sven genommen. Der junge Jeshua allerdings, der sich in ihren Heimatort verirrt hat, gibt Anlass zur Hoffnung. Er ist ansehnlich, sanft, selbstlos und gütig, doch leider nicht in romantischer Mission unterwegs. Denn Jeshua ist tatsächlich Gottes Sohn, der kurz vor der Apokalypse die Menschen noch einmal auf Restbestände von Humanität überprüfen soll.

Gottes Sohn soll die Menschen vor der Apokalypse noch einmal prüfen und wird dabei zum Traummann einer jungen Frau. Romantische Komödie, sehr frei nach einem Bestseller von David Safier, zugleich Regiedebüt von Florian David Fitz.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Erst Til Schweiger ("Keinohrhasen", "Kokowääh"), dann Matthias Schweighöfer ("What a Man", "Schlussmacher") und jetzt Florian David Fitz: Immer wieder versuchen sich junge Schauspieltalente auch als Regisseure. Bei Til Schweiger hat das gut funktioniert, Matthias Schweighöfer hingegen hätte besser beim Schauspielern bleiben sollen.

    Und „Vincent will meer“-Star und Bayerischer-Filmpreis-Gewinner Florian David Fitz? Der schlägt sich für seinen ersten Kinofilm nicht schlecht! Seine romantische Komödie "Jesus liebt mich” basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von David Safier. Zwar kommt sein Film nicht an Til Schweigers Regiedebüt "Keinohrhasen" heran, aber besser als Herrn Schweighöfers "What a Man" ist "Jesus liebt mich" allemal.

    Fitz beweist großes Talent für komisches Timing – eine der wichtigsten Zutaten für eine erfolgreiche Komödie. Und sein Ensemble Jessica Schwarz, Hannelore Elsner, Henry Hübchen ist in Bestform: Vor allem Jessica Schwarz verleiht ihrer Figur der Marie einen so herrlich-verpeilten Charme, dass sie dem Zuschauer sofort sympathisch ist. Ihr trockener Humor ist ein erfrischendes Gegengewicht zu den vielen gefühlvollen Momenten des Films, die manchmal etwas langatmig geraten sind. Doch alles in allem macht „Jesus liebt mich“ Spaß. Denn der Ton stimmt.

    Fazit: "Jesus liebt mich" hat Witz, Gefühl - aber leider auch seine Längen. Florian David Fitz braucht sich hinter seinem Regie-Debüt trotzdem keinesfalls zu verstecken.
  • In Florian David Fitz’ Bestsellerverfilmung findet Jessica Schwarz einen wahrhaft göttlichen Traummann.

    Wenn wieder einmal ein selbsternannter Prophet das Ende der Welt verkündet, war das bisher nicht mehr als das jüngste Gerücht. “Jesus liebt mich” geht weiter, kündigt die Apokalypse schon für nächsten Dienstag an, verknüpft sie mit einer finalen Überprüfung des Menschen, die Gottes Sohn persönlich vornimmt und dabei die Liebe zu einer Sterblichen entdeckt. Weil das bereits viele Leser romantisch und komisch fanden, wird dieses Szenario aus David Safiers Romanerfolg sehr frei nun auch fürs Kino übernommen. Fitz, ursprünglich nur als Hauptdarsteller vorgesehen, inszenierte nach eigenem Drehbuch schließlich selbst diese Mischung aus Lovestory, Posse und Satire, die liefert, was schon das Buch bot: Unterhaltung für ein breites Publikum, die Nachdenken nicht verbietet, aber letztlich Nachfühlen fördert. Das Herz ist also Hauptadressat der Geschichte von der hübschen Marie (Jessica Schwarz), die bisher alles, zuletzt auch die eigene Hochzeit, in den Sand gesetzt hat, und damit auch ein gefallener Engel ist, der wieder aufgerichtet werden muss. Diese Aufgabe übernimmt ein sonderbarer junger Mann namens Jeshua (Florian David Fitz), der Marie mit Selbstlosigkeit, Attraktivität, Güte und Charme erobert, in dieser Kombination aber nur eine Illusion oder Perfektion mit Ablaufdatum sein kann. Tatsächlich ist dieser charakterliche Exot der Messias, der auf der Erde das Menschliche im Menschen überprüfen soll und es in der Liebe nicht nur in Gedanken findet.

    Weit entfernt von pythonesker Respektlosigkeit, aber auch sehnsüchtiger Melancholie à la Wim Wenders entwirft “Jesus liebt mich” ein visuell ansehnliches religiöses Fresko, in dem Engel, Teufel, ja sogar Gott zu sehen sind und eine Lovestory mit Elementen des Serienhits “Supernatural” koexistieren darf. Situationskomik und Slapstik wird dabei großgeschrieben, Dialoghumor beschränkt sich weitgehend auf Jessica Schwarz’ hörbare innere Stimme. Dass der Roman kalkuliert für ein breites Publikum geschrieben wurde, macht auch diese Verfilmung deutlich, die den fish-out-of-water-Aspekt nicht überstrapaziert und sich ganz auf die Sensibilitäten einer Zielgruppe fokussiert, für die Armageddon vornehmlich das Angebot an kompatiblen Partnern oder die letzte gescheiterte Beziehung ist. kob.

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